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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1501.

nit hat mögen langen. Vnd so nn zum teil vnder vns orten yegklicher pot siner Herren vnd obern willenvermerkt, so wirt villicht an etlichem ort beswerd verstanden in dem als ein statt von Basel fiir ein Ortangenomen werden sol, das doch im grund dhein beswerd ist, noch ouch vns eidgnossen gegen einander»gemeinlich noch sonderlich an vnsern pflichten nit schaden bringen mag in kein weg; sonder so ist der artigkelalso zu verstan, das ein statt von Basel für ein Ort angenomen wirt, das st) mögen zu ziten by vns sitzenin fachen, so hinfür »vns vnd st) gemeinlich mit einander» angat vnd nit witer noch anders. Darumb istnot, dz wir Eidgnossen gemeinlich vnd sonderlich zu herzen vassen vnd bedenken, wie swär vnd großes vnserEidgnoschaft daran ligt, vnd dz wir nit also durch vnglich verstentnuß ein gut fach, die vns nach rechterverstentnuß unschädlich, vilmer vnd allermeist nutzlich ist u. s. w. zu verachten noch vsschlachen. Sol yederbott treffenlich an sine Herren bringen, besonders dz ein statt von Basel sich in künftiger zit zu niemandsverbinden noch verpflichten sol on vnser Herren vnd obern wissen vnd willen. Vnd vmb dise ding sol yedesOrt sin botschaft vff den nechsten Tag gen Lutzern mit vollem vnd ganzem gwalt schicken vnd antwnrt geben."Ii. „Als denn vff disem Tag red gehalten ist von vnser lieben Eidgnossen von Friburg vnd Solloturnwegen, als die bi vns den VIII Orten in allen hendlen sitzen, dz doch den VIII Orten vnd iren Oberkeitennit zu gefallen sin wil, sol jeder bot heimbringen vnd vff dem nechsten tag zu Lutzern völlig antwnrt geben,wie wir vns darin schiken vnd sy beschriben wollen; dann zu achten ist, wie dz für vnd für solt gebrachtwerden, dz solichs in andern geschaffen, so yetz vor ougen sind, daran vns vil gelegen ist, mergklich hindrungbringen wurd." I. Der Ritterschaft im Hegau wegen.

«. t. fehlen im Zürcher Exemplar, wo auch K. nur ganz kurz angedeutet ist. i fehlt im Lucerner Exem-plar, «. in der Tschudischen Sammlung, i. im Solothurner und Freiburger Exemplar.

SS.

Schwffz. 28. Affrtl (Mittwoch vor Philippi und Jacobi).

Staatsarchiv Zürich: Tschudische Sammlung, 2l.

„Alsdann ein Statt Basel mer verloffner Zit vnd vff tagen zum meren mal an vns Eidgnossengeworben vnd begert hat, mit Inen ein frttntliche vnd ewige verbüntnuß vnd einig ze volstreken vnd zemachen,darin Ire getrüwen dienst, ouch Iren starken statt vnd Jr guten willen hart» anzesechen u. s. w. In söl-lichem vns fünff lendren nott ist, fürer In fachen, damit vns nit einiche beswärd darus gediche vnd entspring,haben wir ettliche artikel, so in dein begriffnen abscheid der ewigen einung ze Basel vsgangen, geendert,etliche ouch bliben lassen in den berürten abscheiden. Vnd sind diß nachgeschribnen Artikel die, so mangeliechtret hat: Des Ersten, ob sich hinfür einich fachen oder gescheft begeben, die gemein vnser eidgnoschaftvnd ein Statt Basel möchten antreffen old berüren, daß die selb Statt Basel durch ir botschaft beruftwerden, by vnsern anwälden mit rat vnd getat als ein ander ort Vilser Eidgnoschaft helffen ratten vndhandlen. Deßglichen die bemelt Statt Basel hiufür ein Ort emiglich achten vnd gehalten sol werden, alsdann der artikel des abscheids oder der abredung lutter zugibt. Och daby was wir fürhin in vnsern kriegs-nötten erübriget, sollichs mit Inen zeteillen vnd Iren teil darin zehaben als ein ander ort vnser Eidgnoschaftu. s. w. Nnd so ivir söllichs ermessen vnd bedenkent, können wir nit finden, dann wo ein Statt Basel z«vns käme vnd eingote in stallt, blinkten vnd Artikeln, alls dann Fryburg vnd Solloturn sich zu vns ver-