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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1501.

lüt willig sind. Zu dem das hoch zu betrachten ist, wo st) von der eydtgnossschaft in gestalten vnd alsander ort vnd doch allein in dem, dz nu hinfür gemein eidtgnossschast vnd sy berürt vnd nit in vergangendingen, daran st) weder teil noch gemeinschaft vordem angenomen, snndern verlassen wurden, das st) demnach wyter mästen tun, das st) doch vngern zu st)nn, hertzen oder gedenken. Ouch ist daby nit zu vergessen,das ein statt Basel ein ganzen Zugang an die vier stette des Nyns zu lieden schien, wo es die not vordert,mag geben vnd st) ouch damit, ouch an schwarzwald vnd was darumb, ouch was ihensits des Ryns ligtgezwungen werden, veillen kouff vnd den gewerben fürgang ze lassen, gemein eidtgnoschaft anders denn bisherzu besorgen vnd zehalten vnd vil Verachtung, wort vnd werk, abzestellen oder, wo das nit beschech, abermalsvnd ganzer verhergung gewiß zesin. Vnd zu letst so ist vast vnd mer denn vast zu betrachten, als Straß-burg, Colmar vnd Slettstatt ouch in den schwebischen bunt sint komen, solt dann die Statt Basel Jr gutgetrüwe nachburschaft müssen verlassen, dar Inn st) by der eydtgnosschaft yemer ewiglich begeren zu bliben,daz si dann ye müsten lugen, wie vnd wo st) ouch beliben, damit Jr nit so großer mutwill vnd verschmechtals bißhar teglichs begegneten, denn on zwifel besser ist, ein solich erlich, mechtig, wolgelegen statt anzenemen,denn durch Jr verlassung sovil großer sorgen vnd vnruw ze komen. Das alles vnd darzu die vffgestelltgeschrifft sol ein jeglicher bott mit großem ernst sinen Herren vnd obern sagen, damit der Handel fruchtbarlicherwegen vnd die gemelte Statt nit durch wenig Worten und eren willen, die der eydtgnosschaft nützit schadennoch schaden mögen, nit abgesundert werden. Vnd daruff yedermans oberkeit willen vnd gut gemttte zuverneinen sind tag gesezt als denn hernach in einem sundern artikel begriffen ist. Vnd als Zug vnd Glarushie nit sind erschinen, sol ein Statt Zürich gen Glarus vnd ein Statt Lutzern gen Zug Jr botschaft mitgemachten Copien des verfangnen bundes vnd abscheids zu senden vnd das also ordnen, damit an der tagleistenhienach benempt, die dann der fach halb gen Lutzern gerumpt ist, kein Mangel noch abgang erwachs. Vndwird solcher tag daselbs zu Lutzern ze halten dem sonntag Quasimodogeneti, wirt acht tag nach dem heiligenOstertag (18. April) nachts daselbs zu erschinen mit vollem gewalt ze handlen vnd ze tund, wie gemeinereydtgnosschaft nutz vnd notturfft ervordert."

Es folgt nun (Blatt 174—180 des Zürcher Abschiedes) der Entwurf des Vasler-Bundes, der sich nur insehr Wenigem von der Bundesurkunde vom 9. Juni gl. Jahres unterscheidet. In der Einleitung nach den Worten„bishar hat wol erschossen vnd in künftigen zyten mag wol erschießen" enthält das Concept noch die in derBundesurkunde fehlenden Worte: „besunder in ansehen der schweren vngetrüwen löuffen, die den erbarkeitenwider vnd für von boßhaften lüten vnd vffsetzen zustanden, so vns allen wol gebüren, mißlich zu betrachten vndzu ermessen vnd solchem von dem, so vns allen darum schad vnd nutz begegnen möchte, mit vernünftigem wider-stand vor zesin." Am Schlüsse dieses Entwurfs heißt es abweichend vom Bundesbrief: es sollen der Briefezwei gemacht und allseitig besiegelt und der eine gemeinen Eidgenossen, der andere Burgermeister, Rath undSechsern von Basel überantwortet werden. Nach der Schlußformel des Originalbundbriefs erhielt jedes der XIOrte eine besiegelte Originalausfertigung.

Die Exemplare in den Archiven Schwyz und Freiburg enthalten das vollständige Datum dieses Abschieds,die beiden Zürcher Exemplare sind undatirt.

Dazu folgende Rathsverhandlung von Basel:

Groß Natt. „Vff Samstag vor Judica (27. März) anno xvj° sind abermals mine Herren die Rätt mitsampt Jrn Sechsern zu den Predigern versampt gewesen der Ewigen puntnuß halb zwischen der Eidtgnoschaftvnd minen Herren anncmlich hanget, da mine Herren den Sechsern fürgehalten die Artikel den Jngang, das ort