März 1501.
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können. 3. Dagegen bezahlen die sechs Orte sainmt Bern denen von Zürich hiefür alljährlich bei der Jahr-rechnung vom Ertrag der Büchse zu Baden hundert rheinische Gulden an Gold oder den Gleichmerth anMünze, wie er zu Baden geht, zum Voraus und vor aller Abrechnung, so daß an dem Gelde, was darüberin der Büchse bleibt, den Zürchern nicht dcstominder ihr Theil, wie einem andern Orte werden soll, dochmit dein Vorbehalt, daß jene 100 Gulden, sobald die Mehrzahl der acht Orte es beschließt, mit 2000 Nh.Gulden Hauptgut abgelöst werden können, woran dann Zürich als eines der acht Orte auch seinen Theilbeizutragen hat. Solche Ablösung soll aber von den acht Orten und von niemand andern: geschehen undkeines der acht Orte davon ausgesondert werden, sondern dannethin jedem der acht Orte aus der Büchsegleich viel werden wie den andern. 4. Bis zur nächsten Jahrrechnung sollen die von Zürich „also by demzoll vnd dem wortzaichen bleiben vnd alsdann in derselben Jarrechnung dauon treten vnd stan." 5. DieserVertrag soll im Uebrigen den beiden Grafschaften Kyburg und Baden an allen andern Rechten und Her-kommen keinen Abbruch thun. — Für die sechs Orte nebst Bern besiegeli: Schultheiß und Rath zu Lucern,für Zürich Burgermeister und Rath daselbst diese Vereinbarung.
Pergamcnturkunde mit zwei anhängenden Siegeln.
4S.
Bas ei. 41501, 21. März (Sonntag lüvwi'ö).
Staatsarchiv Zürich! Abschiedesammlung, III. I7Z. Ebenda: Tschudische Sammlung, IS. Archive Schwyz, Solothurn, Zrcibiirg, Basel.
„Abscheid des gehalten tags zwüschen gemeiner Eidtgnoschaft vnd der Statt Basel, gehalten Sonntagslotare airrro xv° primo."
„Es weiß ein jeder bott sinen Herren vnd Oben: zu sagen, wie gar erlich vnd früntlich wir alle vonder Statt Basel durch Iren Rate empfangen vnd gehaltet: sind vnd was mit rede früntlichen hin vndHerwider gebrucht ist vnd nach solichem ein schrifft ewiger buntniß gegen derselben Statt vffgcschriben, diean yedes obrigkeit sol langen vnd daby bedacht werden, was vnd wie vil gemeiner eydgnosschaft an einerstatt Basel vnd Iren: land vnd lüten ist gelegen, vnd das die eii: Thore vnd Jngang wirt sii: kouffs vndverkouffs vnd aller gewerb vnd gemeinschaft der nidern orten, ouch was sy an Jr selbs vermag mit irstarken statt, die sich öffnet in das Suntgow, Brißgow vnd Elsaß, die damit müssen vnd mögen ii: sorgensin, wo sy sich anders dann gebürlich gegen gemeine eidtgnosschaft, der Statt Basel vnd den Iren halten,das Inen zu ganzem verderbet: möchte dienen. Darzu sol bedacht vnd zu herzen gcnomen werden die großetrüwe vnd früntschaft, so dieselbe statt Basel in yez vergangenem krieg ge,neiner eydgnosschaft durch dieIren hat bewisen vnd sich durch kein künglich Mandat, ivie schwer die waren, als sy ouch zu beroubling Jrkyheit, vberzug vnd Jnfall Jr landen vnd lüten dienten, haben wollen lassen bewegen, gemeiner eydgiiossschaftwiderivertig ze sin, sonder ee darnmb alles das zu erwarten, das Inen gott ze liden möchte zufügen. Zuden: daz Ire flösse vnd hindersessen zu Liestall vnd an andern enden sich nit allein nachbarlich, sunderbrüderlich haben gehalten, vil mit vns vnd von der eydtgnosschaft gelitten, etlich erstochen, vil beraubt vndvbel gehandelt, das alles sy gedultiglich haben getragen. Und dein: aber so ist nit kleii: zu bedenken, wienach ein Statt Basel der eydtgnosschaft land vnd lüten ist gelegen, vnder einander gcmischet vnd gar nachest: pollwerk Jr aller gegen dei: nidern Orten ze richten, die on zwifel, wo es hienach anders zu früntlichen:willen keine, mit denselben landet: vil schadens müsse erwarten, das sy ouch zethund für sich, ir land vnd
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