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März 1501.
47.
Zürich, t Z04, 10. März (Mittwoch nach dem Sonntag Rsminisc-oro).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I>. 8V. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, 111.186. Ebenda: Tschudische Sammlung, 18.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. ZOZ. Archive Solothur», Freiburg.
Boten: Zürich. Rudolf Escher; Gerold Meyer von Knonau; Felix Keller; Heinrich Hab; HeinrichWinkler. Bern. vr. Thüring Fricker. Lucern. Meister Heinrich von Alikon. Uri. Ammann Im Ober-dorf. Schwyz. Vogt Gerbrecht. Unter,valden, Seckelmeister Frunz. Zug. Ammann Steiner. Glarus.—Freiburg. — Solothurn. —
». Dem Decau des Stifts Basel sollte auf dem „nechstgehaltenen" Tag zu Basel empfohlen werden,daran zu sein, daß Herr Wilhelm Kaltwetter abgetragen werde nach Maßgabe des Schreibens, das dießfallsvon dem Tag zu Zürich ausgegangen ist; und falls diese Verwendung nicht fruchtet, soll man mit denRegenten und dem Capitel daselbst reden. I». Unfern Eidgenossen von Bern und Freiburg wird geschrieben,sie möchten Paulus mit dem einen Aug um die Forderung, welche er an die Jansen und die Utten hat,beförderliches Recht ergehen lassen. «. Auf das Schreiben, welches der Graf von Lupfen Martin vonStarkenbergs wegen auf diesen Tag an uns erlassen hat, wird dem Landvogt im Elsaß geschrieben, ermöchte den Grafen von Lupfen bewegen, auf deu nächsten Tag nach Basel zu kommen, damit in der Sacheum so fruchtbarer gearbeitet und dieselbe zu gütlichem Vergleich oder zum Recht gebracht werden möge.«K. Da wegen Schleitheim zwischen dem Abt in der Reichenau und der Stadt Schaffhauseu ein Span waltet,so wird beiden Parteien geschrieben, sie möchten die Sache ruhen lassen bis über den Tag, der zu Schaff-hausen in Sachen derer von Rothweil und Rothenmünster gehalten werden soll. Da wollen wir versuchen,sie zu freundlichem Vergleich oder zu einem Kompromiß zu bringen. « . Die auf den Sonntag Lätare,das ist Mittefasten (21. März), mit deu römisch königlichen Boten verabredete Taganschung nach Baselwird bestätigt und sollen der Eidgenossen Boten mit gehöriger Vollmacht dahin abgefertigt werden, f. „Wytter,alsdann wir eydtgnossen vnser botschaften vff yez Zinstag vor Mitfasten (16. März) zu Basel gehept habensötten, an der Stat Basel zu versuchen, ob sy sich wytter zu vns eydtgnossen verbinden wetten, als ouchJr geschickte botschaft vns deßhalb vff disem tag mit früntlicher antwurt begegnet ist, das Inen wolgemeintsyg, davon red zehaben, vnd aber wir eydtgnossen sölichen tag vf benanten Zinstag nit (tätlich haben erlangenmögen vß der vrsach, das wir sust mit merklichen gescheften ouch beladen sind, darumb wir setz tag znEinsideln leisten werden, zu dem das wir dis fach so ylends an vnsere Herren vnd obern ouch nit habenmögen bringen, damit yedes Herren sin meynung haben können eutsch liessen, darumb ist durch vns im bestenvnd der fach zu gut sölich tag erstrekt bis vf Doustag vor mitfasten (18. März) jetzküuftig nachts an derHerberg zesiud v»d morudyß in der fach zehaudeln als die Notdurft wird vordeu vnd jeder bott wyter zrsagen weiß. Wir haben vns ouch sölicher erstrekuug des tags für vnser puudtguossen von Basel als sy sichzu deu enden nit annemeu wölteu, gemechtigt." Die Botschaft von Coustanz eröffnet, ihre Herrenhaben ab dem letzten Abschied von Zürich „schrecken empfangen vnd besorgt, das sy gegen vns eydtgnossenetlicher gestalt vertragen sygen, damit wir schlichen an Inen haben möchten"; sie hätten erwartet, wir würdenmit ihnen auf Grundlage der frühem Abschiede von Coustanz und Schaffhauseu unterhandeln; auf Grund-lage des letzten Abschiedes von Zürich zu handeln, habe die Botschaft keine Vollmacht. Darauf hat ma»