Dccember 1500.
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Eidgenossen von Uri auf das beste und freundlichste zu bitten, der Sache wegen keine Unruhe zu erregen,indem wir aus vielen Ursachen selbe zur Zeit uicht leiden möchten. Gleichzeitig wird dem Herrn von Sensund dem Belli geschrieben, daß sie solches Benehmen gegen unsere Eidgenossen von Uri abstellen möchten.«I. Auf der heil, drei Könige Tag nächsthiu (6. Januar 1501) soll dieser Sache wegen ein Tag aller OrteM Lucern gehalten werden. Dahin soll der Erzbischof von Sens auch kommen und sollen die 20,000 Gl.von Frankreich gebracht werden. Jedes Ort soll seine Erklärung, was wir dein König bezüglich Bellenzantworten wollen, auf diesen Tag nach Lucern schicken, v. Herrn Dietrich von Endlisperg, Ritter, undHansen Wabrer zu Peterlingeu ist ihres Spans wegen Tag gesetzt nach Lucern auf der heil, drei Könige Tag.Jeder Theil soll seine Kundschaften und Gewahrsame mitbringen, t. Unterwalden soll den Melchior Adacher,Altlandvogt im Thurgau, vermögen, sich auf den nächsten Tag zu Zürich gegen diejenigen zu stellen, welcheAnsprachen an ihn zu haben vermeinen. K. Dem Erzbischof von Sens ist geschrieben, er soll dem Königberichten, daß er unsere Knechte um ihre Ansprachen von dein Feldzug nach Neapel her ausrichte oder ihnendarüber vor einem inländischen Gerichte zu Recht stehe. Der König soll uns seine dießfällige Antwort aufden obbestimmten Tag zu Lucern schicken. I». Auf dem Tag zu Lucern soll man sich auch erklären, wiedem für den gemeinen Mann verderblichen Mißbrauch des Vorkaufs von Korn, Vieh u. dgl. abzuhelfensei. l. Der Bote von Schwyz weiß seinen Herren zu sagen, „daß vnser eidgenossen von Luzern mit Imgerett haben eins kinds halb, so ein pfiffer, der sich zu ziten bi Inen enthalt, gemacht hat." k. „Der costvon den Büchsen von den zechen Orten": Zürich hat Kosten 5425 Pfund 11 ß. 4 D., Bern 3990 Pfund6 ß. 4 D., Lucern 1579 Pfund 10 ß. 6 D., Schwyz 366 Gl., Unterwalden 59 Gl., Glarus 146 Gl.30 ß., Freiburg 852 Gl. 5 ß., Solothurn 778 Gl. 3'Ort, Schaffhausen 366 Gl. 21 Kreuzer.
«. t. fehlen im Zürcher Exemplar. Dem Zürcher Abschied Band Vl liegt ungebunden das GlarnerExemplar bei, worin t. Ii. fehlen. I. fehlt im Berner Exemplar. I s- fehlen im Freiburger Exemplar. Ii. nachFreiburger Exemplar.
SS.
Zürich. jsZOl), 14. December (Montag nach imm»).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I>. kd. 72. Staatsarchiv Zürich: Abschiedesammlung, VI, 47!>,
Ebenda: Tschudische Sammlung.
N. Die von Bremgarten begehren auch einen Beitrag aus dem Brandschatzgeld an ihre Kriegslasten.?». Dem Heinrich Notter, Priester zu Bremgarten, wird geschrieben, wenn er dem Othmar Ammann vonBremgarten seine Forderung nicht erlassen möge, so soll er gegen ihn Recht nehmen zu Bremgarten odervor uns, uicht aber ihn mit geistlichein Gericht beschweren. «. „Heimbringen, als vnser Herr von Costenzvff gemein priesterschaft in vnsrer Eydtgnoschaft ein pfaffenstür ze legen zu ergetzung sins costens, des ver-gangenen Kriegs erlitten, vuderstat, vnd darumb vff dem Tag zu Lutzern, so vff der heiligen dry Küuig Tagdaselbs sin wirt, ze antwurten; deßglich ist dem bischoff geschriben, solichs in ruw auston ze lassen byß vberden obgemelten tag vnd vnser priesterschaft nit darumb zu besweren." «I. Jeder Bote weiß, wie dem vonBrandis geschrieben ist, daß er die Gesellen, welche mit ihm zu Rapperswyl gefangen waren, abtrage oderseine Einreden auf dem Tag zu Lucern auf hl. drei Könige Tag vorbringen soll. «. Der Amtmann vonStockach hat geschrieben, der Maurerknecht aus dem Walgau, welcher den Eidgenossen schimpflich zugeredet