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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1500.

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Forderung abzustehen und uns damit unbehelligt zu lassen. Das haben ihre Boten angenommen heimzu-bringen, um auf dem nächsten Tag zu antworten. I». Die Boten, welche auf den nächsten Tag nachLucern kommen, sollen der Knechte wegen, die von Neapel her Ansprachen haben, mit dem Erzbischof vonSens ernstlich reden, daß er sich beim König für die Befriedigung der Knechte verwende oder daß der Königihnen darüber vor einem inländischen Gerichte zu Recht stehe, i. Cristan Pfister von Bischofszell, derMüller, soll auch wissen „etwas anzöig ze geben vmb die verratung des Herzogen von Moylands." Daherwird er auf den Tag zu Lucern beschieden, um darüber einvernommen zu werden. »«.. „Wyter weiß jederBot zu sagen, wie Schattenhalb vor vns Kotten gesagt hat: nachdem er ich siner geschcft halb im Swaben-land gewesen syg vnd des küugs von Napols botschaft Im nach vil reden gesagt Hab, das er vS beuelchdes Herzogen von Moyland vß Novarra ryte zu den Franzosen in Jr leger vnd dem Herzogen erlangt het,das er vnd die siuen sicher abziehen sölten, vnd das och er die Franzosen darvmb in Novara zum Herzogenbracht hette, das sy In beleitten sölten, als ouch beschechen wär, wo der Eydgnossen knechten honptlüt nitdemnach den Herzogen gegen den Franzosen verkauft vnd hingegeben vnd da dannen gefürt hetten. Vnddas ouch besnnders Schattenhalb anzücht Amman Zellweger, Hans am Eggeli, Cristan Pfister von Appenzell,den Wahrer, Jacoben Schmid vnd Vintzenzen Hamerer, also das sy die bericht vnd brieff machen lassenhaben." i. Die Amtleute in den Aemtern im Aargau meinen, wenn einer den andern haue, soll er nichthöher denn um 1 Pfund 7 ß. geblißt werden; „das selb aber der erberkeit int zum besten gefalt vnd gemeintwirt, das einer dest ee bewegt werde, den andern zehowcn." Deßhalb soll man auf dem nächstell Tag ant-worteil, ob man es bei dieser Buße bleibell lassen oder eine höhere darauf scheu wolle. Dem Landvogtiln Thurgau wird abermals befohleil, diejenigen, welche dem Fazmann seineil Wein genommen haben, zumErsatz anzuhalten. ». Es ist angeseheil, daß in aller Eidgenossenschaft die Münzmeister, Goldschmiedeund Andere, die damit zu thun haben, schwören sollen, keine Münzen einzuschmelzen. «». Den sieben OrteilZürich, Lncern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus soll jedem 150 Gl. von dein Brandschatz zuDorilbiril werden. A». Jeder Bote weiß zu sageil, wie man auf diesem Tage über die Theilung derBüchsen, der Kosteil halb, die jedes Ort im vergangenen Krieg mit Büchsen, Geschütz und andcrin gehabt,nicht hat mögeil einig werden, weßhalb man beschlosseil hat, diese Sache anstehen zu lassen bis auf den Tagder Jahrrechilung zu Baden. «A. Solothurn soll mit seinem Burger Wilhelm Sur verschaffen, daß er denMügeil voil Straßburg um seine verschriebeile Schuld abtrage, ungeachtet einige Knechte im Krieg das Geldin Raubsweise verzehrt habeil sollen. Dagegen soll dem gedachteil Wilhelm Sur sein Recht gegen denen,die das Geld geraubt habeil, vorbehalteil bleiben, i. Der römisch königlicheil Majestät Näthen, die auf diesemTag gewesen sind, wurde eine Copie des Geldschnldbriefs Jacobs von Praroman gegen weiland ErzherzogSigmund gegebeil, wie der Bote von Freiburg das weiter zu sagen weiß. Nri soll die Scinigen,welche denen von Constanz im letzteil Krieg während eines Waffenstillstandes jenseits der abgeredete» March-linie Rosse weggenommen habeil, anweisen, dieselben zu bezahlen, t. Zwei Knechte aus dem Thurgau klageil,sie habeil für ihren Dienst beim Landvogt aus Unterwalden noch keinen Lohn, nichts als Speise und Trankerhalten. Da der Landvogt auf der Rechnung zu Badeil angegeben, er habe vier Knechte gehalten, unddeßhalb Entschädigung bekommen hat, so solleil unsere Eidgenossen von Unterwaldeil ihn anweisen, die Knechteöu befriedigeil oder, wenn er Einwendung hiegegcn zu machen habe, selbe auf dem nächsten Tag zu Luccrnvor den Eidgenossen anzubringen. «». Alis frühern Tagen war angesehen worden, jedes Ort soll 89 Gl.und der Hauptleute, Weibel lind Wachtmeister Geld in den Thurgau bezahlen, damit die Unruhe dort

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