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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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September 1500.

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von Alter hergekommen, daß man die erben aber auch sie erziehen soll. Beschluß: Der Landvogt soll sich umdießfälligs Recht und Herkommen erkundigen, einsmeilen das Kind versorgen und auf dem uächsten Tagberichten. Die Boten sollen bis dahin Instructionen einholen, i. Auf dem Tag zu Zürich haben dieEidgenossen erkennt, jedes Ort soll dem Albrecht zur Stral für den Schaden, den er erlitten, als er denIhrigen vor Dornach Speise zugeführt, 5 Rhein. Gl. geben. Nun beklagt er sich, daß noch kein Ort außerLucern und Freiburg diesem Beschlüsse nachgekommen sei. Jedes der übrigen Orte soll sein Betreffniß aufden nächsten Tag nach Lucern bringen, damit die Sache erledigt werde. K. Ueber die Irrungen, welcheWischen unserm Landvogt im Thurgau und dem Abt von St. Gallen der Landgrafschaft wegen walten,sollen die Boten ans den nächsten Tag zu Lucern Vollmacht bringen, daß man sich zu einem Tag deßhalbvereinige, um zu wissen, was jedem Theil zusteht. I». Der Landvogt im Thurgau soll die Edeln daselbstdas Landgeschrei auch beschwören heißen, i. Der Landvogt im Thurgau begehrt, daß ihm ein Lohn aus-gesetzt werde für die Bemühungen, die er mit dem Landgericht haben werde. Auf dem nächsten Tag zuLucern soll man darüber antworten, k. Denen von Frauenfeld wird auf ihr Ansuchen bewilligt, die zweikleinsten der im Schwaderloch erbeuteten Büchsen zu unfern Händen zu behalten. I. Das Schreiben,welches der König von Frankreich wegen Bellenz an uns erlassen hat, soll jeder Bote heimbringen und auf dennächsten Tag antworten. «». „Heimbringen, als vff disem tag gemelt ist, wz wir zu ziten in vnsereidgnoschaft rütten handlen oder beschließen, dz dz nit in ratz wiß belipt vnd villicht fürsten vnd Herrenvßgeschriben oder geöffnet wirt, wie man dz fürohin versechen wölk, vnd vff dein nächsten Tag zu Lucericantwurt geben." >». Der Landvogt im Thurgau soll mit den Domherren und der Priesterschaft zuConstanz reden, daß sie die „bekantnuß", welche Doininicus Frauenfeld und Ludwig Küug der Zehnten wegenzwischen ihnen und den armen Leuten im Thurgau gemacht, anuehmen und diese unbekümmert lassen möchten.Thäten sie es nicht, so wolle man Zinsen, Zehnten und was sonst der Priesterschaft in der LandgrafschaftThurgau gehört, in Haft legen, bis sie jenem Spruche nachlebe. «». Es ist an uns gelangt, daß zur Zeitdes Krieges zwischen dein Herzog von Mailand und dem König von Frankreich Ludwig Walther und Stoffelvon Frauenfeld einige Knechte in des Herzogs Dienste geführt, aber mehr Geld bezogen haben als sieLeute gehabt; darnach als Stoffel von Frauenfeld die Theilung des Uebernutzens verlangt, habe sich Waltheretwas gesperrt, ihn endlich doch mit 8 Ducaten abgefertigt. „Sol jeder bot heimbringen, wie man fölichunrecht, es sige gegen den oder andern, straffeit vnd wie man sich halten wolle, als ein red über Vits eid-gnossen vßgat, wir haben den Herzogen verraten, vnd vff dein nechsten tag darum antwurt geben." p. DerLandvogt iin Thurgau soll mit dein Bischof von Constanz reden, daß er uns für die Besetzung und Bewahrungeiniger seiner Städte und Schlöffer und für die Beschützung seines Gutes in unserm Krieg einige Entschä-digung zukommen lasse. Auf dem Tag zu Lucern, wohin auch der Bischof kommen wird, soll jeder Boteden Willen seiner Herren eröffnen, was in der Sache weiter gethan werden soll. Bertschi Seiler undMerenberg von Zug haben großes Geld von Zinsen und Zehnten der Leute im Thurgau eingenommen; sieerklären aber, sie haben mit den Hauptlenten und Andern so viele Kosten gehabt, daß ihnen von diesemGeld nichts übrig bleibe. Darauf wird erkennt, wenn sie beschwören, daß sie von dein Geld nichts mehrhaben, so sollen sie dessen ledig sein; aber was sie vom Landvogt baar erhalten haben, das sollen sieherausgeben. Ebenso soll es auch mit Ammann Eichbach von Küßnacht gehalteil werden, i . Alls diesemTag ist mit dem alten Landvogt im Thurgau abgerechnet, mich eigentlich erkundet worden, was die Haupt-leute vom Landvogt eingenommen. Ueber des Landvogts, der Hauptleute und Weibel Einnahmen hat dem-