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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1500.

IT

Lncern. 4ZOO, 24. April (off sritag nach xogoöö).

Staatsarchiv Lucern: Lucerner Abschiedcsammlung, 0. 94. k. Staatsarchiv Zürich: Abschiedesammlung, III. 14tt.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 25. Archiv Solothurn.

Boten: Zürich. Clewin Setzstab. Bern. Bartholomäus May. Lucern. Hans Sonnenberg, Alt-schultheiß; Niklaus Nitzi; Ludwig Kttng, des Raths. Uri. Ammanu In der Gasten; der Schick. Schwyz.Vogt Berner. Obwalden. Ammann von Flüh. Nidwalden. Ammann Ennentachers. Zug. Seckel-meister Stocker. Glarus. — Solothurn. Der Seckelmeister.

». Bartholomäus May hat 11 Gl., der Strübli von Listal 7 Gl. für den Transport der zu Dornachgewonnenen Büchsen nach Zofingen vorgeschossen; sie bitten nun um Zurückerstattung dieses dargeliehenenGeldes. Auf dem Tag zu Zürich will man antworten, t«. Uri hat bereits auf Tagen angebracht undheute wiederholt, daß es die Stadt und die Schlösser von Bellenz zu Händen gemeiner Eidgenossen oderderjenigen Orte, welche dazu stehen wollen, eingenommen habe und besetzt halte. Da dieser Platz einSchlüssel unserer Eidgenossenschaft sei, bitte es, man möchte sich beförderlich erklären. Wenn die Eid-genossen nicht zu Uri stehen wollten, so sei es Willens, die Stadt und die Schlösser für sich zu behalten.Da die Boten des Tages dieser Sache wegen nicht mit den nöthigen Vollmachten abgefertiget sind, so wirdbeschlosten, auf dem nächsten Tag zu Zürich Antwort zu geben, v. Ebenda soll man auch auf das Schrei-ben antworten, das der Erzbischof von Sens in Betreff von Bellenz gethan hat und wodurch er begehrt,daß man die königliche Majestät von Frankreich bei ihren erblichen Landen lasse. «I. Auf diesem Tag istan gemeiner Eidgenossen Boten gelangt, der König von Frankreich wolle „vnderstan", unsere Knechte nachNeapel, Pisa, Bologna und an andere Orte hinzuschicken, um diese zu strafen. Da dabei zu besorgen ist,daß wir dadurch „mergklich vmb die vnsern komm mögen", so soll auf dein nächsten Tag zu Zürich berathenwerden, was man thun wolle, um solchem zuvorzukommen.

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Sasel. I 2?. April (Montag nach dem Snntag tZuasiinoäoAsniti).

Staatsarchiv Zürich: Abschiedesammlung, NI. NW. ISI.IS2. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 21.

Archiv Solothurn.

Boten: Zürich. Hans Keller. Bern. Hans Rudolf von Scharnachthal, Ritter „mit Zuschub einerersamen Statt Basel Rathsboten."

Der Tag wurde gehalten wegen der Streitigkeiten zwischen Junker Marx Reich von Reichenstein, alsKläger, und Schultheiß und Rath von Solothurn, als Antwortern. Marx Reich klagt, er sei durch die vonSolothurn aus langjährigen: ruhigen: Besitz des Seinigen gesetzt, und begehrt Wiederherstellung nach artiku-lirter Klage, in Kraft des Grundsatzes „dz nymands gepfendt zu recht kommen solle" und kraft der Richtungund des Friedens. Ferner, wenn dieses geschehen, begehrt er, mit denen von Solothurn um ihre Ansprache