April 1500.
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„Als vff diser tagleist durch der römisch königlich M. Anwalt bewilget ist, die gemachten Fridenbrieff minenHerren von Zürich zu vberantwurten, damit die fürer zu entlicher Besigelung von Ort zu Ort, wie sich das gebürt,mögen kommen, vnd daby begert, ob der künglichen Majestet wurd gefallen, die Losung des Landgerichts im Tur-gow, wie die durch Herrn Galeazen Viscont bedingt vnd vorbehalten ist, zetund, Jr das nit allein als Röm.k. M. sunder Herzogen ze Oesterrich, so es doch desselbigen huß eigenthum sige, zu gestatten, Ist Inen daruffgeantwurt, wie solich losung durch Herrn Galeazen, vorgenannt, gelütert vnd das in sinem darumb besigeltenBriest begriffen ist, siner k. M. zegonnen, aber als die beger, die söliche als zu Hand des loblichen huß Oesterrichzuzelassen, wellend der Eidgnoschaft gesandten an Jr obern bringen vnd darumb vff dem verrumpten tag gebür-lich Antwurt geben. Des zu bekanntnuß ist diser abscheid mit der statt Zürich (Siegel) in gemeiner Eidgnoschaftnamen verwart vnd den künglichen Anwelten vberantwurt. Beschechen Fritag vor Palmarum anno xv°-"
Bellinzona. 16011, 14. April.
Archiv Nidwaldcu.
Act der freiwilligen Uebergabe der Stadt und Grafschaft Bellinzona an die drei Länder Nri, Schmyzund Nidmalden und Bestätigung der Freiheiten, Statuten, Nechtsame u. s. m. der Stadt und Grafschaft undder dazu gehörigen Ortschaften Medeglia und Jsone. (Beilage Nr. 1.)
II
Mailand. 1600, 19. April (vff Ostern.)
Staatsarchiv Luccr»: LauiS und LuggaruS Abschiede, I. S.
». „Als Belliz die Stat vnd Schlösser vff bitt der Bürgern daselbs vnd mit Jr hilff ingenoineir ist,doch nit wytter, dann biß an künig vnd an vnser Herren vnd obern, ob es au des küngs willen erlangtwerden möchte, vnd die botteil daruff gen Moyland zu dem Cardinal von Nuaua als obersten Stathaltervild andern des kttnigs Räten geritten sind vnd gebetteil habeil, vns Eidgnossen Belliz zu lasseil, vß allerlei)vrsacheu deßhalb fürgewendt, weyßd yeder bott, wie der Cardinal vnd des königs Nätt merklich beschwürdvnd mißfallen an sölichem Jnnämen gehept vnd treffenlich begert heben, das wir den künig also an demsinen nit verpfenden oder gewaltenklich entsezen, sunder das zu siuen Händen wider stelleil wellen, ange-sechen die Vereiiluilg vild früntschaft, darinn wir mit eiilailder sind, vnd wie wir daruff geantwurt, diewilwir sölichs vnsern Herrn vild Obern heimgeschriben, so haben wir nit macht, ane sundern Kescheid vndwilleil derselben söllichs wider von Händen zu geben. Wir welleil aber gestrax heiin ritten vild das anvnser Herren vnd obern bringeil, in Hoffnung, das die sich also darinne halten werden, das sy des glimpfvnd eer vnd der küng ilit mißfallen daran haben werde; vnd will der Cardinal daruff ein botschaft harus-schicken vnd antwurt darumb empfacheu vff den tag Zürich an Sonnentag nach dem Meytag nechstkommeild."(3. Mai.) I», „Vnd als voll der Cappiteln wegeil ouch mit dem Cardinal vild des künigs Räteil redgehept, ist Jr autmurt, das sy söllichs an künig bringeil vnd so wir von Bellez wegen dem kling zimlichbegegnen, so werde vns ouch gut antwurt verlangen."