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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1500.

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werden dürfe. Es kam dießfalls ein gütlicher Vergleich zn Stande, laut welchem die Hochgerichtsrechte aufdie benannten drei Herrschaften zu ?/» den VII Orten und zu '/« dem Gotteshause St. Galleu zusteheu,das Hochgericht aber nirgend anderswo als in der Herrschaft Krieseru gehalten und vom jeweiligen Vogtvon Rheineck besetzt werden soll. Auch sollen die Rechte des Gotteshauses St. Galleu au den Niedern Gerichtenund andern Nutzungen :c. in den benannten drei Herrschasten durch diesen Vergleich unberührt und unbe-einträchtigt bleiben.

v—in, «, s, t, ,i, v, v, »»—««, v« fehlen im Berner Exemplar, v, < «>, v—0, im FreiburgerExemplar, I, ii, <>, »,»-««, ««im Solothurner Exemplar, «« im Lucerner Exemplar, tk steht allein imSolothurner Exemplar, ^ nach Stiftsarchiv St. Gallen Nr. 1623.

Zu «. Abgeret Artikel vff hindersichbringen einer früntlicheu Verstentnuß zwischen vnserm gnedigenHerrn von Wirtenberg vnd vns Eydgnossen.

„Des ersten das wir zu beiden teilten vnd alle die vnsern in stetten vnd lendern zu einandern sicher libs vndgutz mit kouffen vnd verkauften vnd andern getruwen vnschedlichen sachen vnd geschäften vffrechtlich, erbarlichvnd redlich, sicher vnd wol getröst, fry handlen vnd wandten söllen vnd mögen, doch vff bezalung zöll, gleytenvnd derglich sachen, als von alterhar gewonlich ist gewesen, vnd das ouch daby kein teil insonders vff den andernin dieser Verstentnuß vergriffen, keinen nüwen zoll noch andre beschwärd legen sol.

Zum andern, das ouch kein teyl Jemand, wer die loch sigend, vff des andern schaden vnd wider den andernvon, durch, noch vß sinen landen schloß vnd gebieten söl lassen ziechen ald fördrung oder zuschub darzu geben,damit land vnd lüt möchten bekrenkt werden. Desglich söllent wir einander ouch nit vberziechen, vnd ob darüberdewedre party durch der andern party stett vnd lender bekriegt oder beschädigt wurden, das dann zestund dieparty, da das beschehen were, zu den griffen vnd (nach recht vber sy richten lassen soll) gegen Inen handeln soldergstalt, als ob sy derselben party beschediger vnd abgesagt fiend weren.

Es sol ouch dhein teyl dem andern sinen fyend oder beschädiger wissentlich nit Husen, Hofen, ätzen, trenkennoch dhein hilff oder vnderschub tun, noch das Jemans zu tun gestatten in dhein wiß, getrüwlich vnd vngeuarlich;vnd wo deweders teils oder siner zugewendeten fiend oder beschädiger by dem andern teyl oder in deß landen,geeichten oder gebieten begriffen werden mögen, das der teyl by dem er ist, so Im das zu wissen getan wirt, zudenselben griffen vnd richten lassen sol vnd dem andern teyl zu Inen fürderlich recht gestatten.

Fügte sich och, das in zit diser verstentnus einicherley spen oder widerwill zwischen vns Herzog Volrich gegenvns gemeine Eidgnossen gemeinlich oder einicher ort sunderlich gegen vns obgenanden Herzog Volrichen vfferwuch-sen, sol doch darumb nit vffrur noch krieglich Handel von dewedremteil wider den andern fürgnommen werden,sunder sol vnd mag jedweder teil den andren zu recht vnd tagen fürfordern gen Basel oder Schafhusen, an wedersend dem anfordernden teil das eben ist. Dahin dann nach der erfordrung der teil, so also erfordret ist, in xiiijtagen, den nächsten, komen vnd daselbs jeder teil zwen erber man zu den spenen setzen, die och loben vnd swerensöllent eid zu gott vnd den Helgen, solich stöß vnd spen von beiden teilen mit klegten vnd antwurtcn nach notturftze hörent vnd demnach ze besuchent, ob sy die mit beider teil müssen vnd willen betragen vnd geeichten mögen,vnd ob das nit beschechen mag, dann das in dry xiiij tagen, den nechsten, rechtlich vssprechent, wie sy das Jr eidvnd ere wiset. Vnd wie das also von Inen gemeinlich oder dem meren teil vsgesprochen wirdt, dz och dem vonvns beiden teilen getrüwlich nachgegangen werden sol on alles witerziehen, verwägern vnd apoliren. Ob aber diein iren sprächen vnd erkantnusen zerfallen vnd sich glich teilen wurden, so sol unser, des teils zugesetzten, der zutagen gefordert hat vnd des die ansprach ist, vnder vnser, dem andern teil, dem antwurter, einen gemeinen man,der sy zu der fach der schidlichest vnd glichest bedunkt vnd der das vor datum diß briefs nit verlobt ald verschwo-ren Hab, kiesen vnd ncmen vnd der von dem teil, dem er zughört, daran gewisen vnd gehalten werden, sich des