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April 1500.
t». Auf diesem Tag ist im Namen des Herzogs von Mailand Galeazzo Visconti vor uns erschienenund hat vorab Dank gesagt für die Treue und Freundschaft, welche der Eidgenossen Knechte, die gegenwärtigim Solde des Herzogs stehen, diesem durch ihren Beistand beweisen. „Vnd daruff gepeten, dz wir ouchwellen ansechen die trüw, müy, cost vnd arbeit, so derselb sin fürst zu befridung vnsers vergaugenes kriegsfürgwendt Hab vnd das wir dagegen ich sinen fürsten ouch getrüwlich bedenken in diser kriegklichen Bffrurgegem küng zu frankrich, dann derselb sin fürst sich vmb das, so der küng an In zu sprechen habe, 'rechtserpiete für vns Eydgnossen, doch das Im das sin, so Im vom küng entwert sig, zuvor wider bekert werde;desglich erpüte er sich glicher gestallt rechts vff vns gegen den Venedyern ouch. Zum andern erpüt er sich,die Capitel mit vns vffzurichten, wie dann vor zu tagen ouch dauon geredt sig, vnd besunder die vnsern zefryen biß an den graben zu Meiland, vud in der Statt nit mer dann den vierteil im zoll vnd der glichzenemmen. Zum dritten begert sin fürst in hilfflich Eynung mit vns Eydgnossen zegand vnd vns darinn mitgnediger begabung zu meyen vnd nämlich vns jerlich xxiiij"> franken ze geben vnd solich einung zemachen fürsich, sin erben vnd nachkamen in die Ewigkeit. Vnd souer vns das geliepte, möchten wir darumb bekomlichgelegen tag ansetzen, winde sin fürst daruff schicken vnd die fach vollziechen lassen. Zum Vierden erpüter sich, sobald dise kriegs vffrur gegem frankrichischen küng zu friden bracht werde, ouch sin fürst wider alsvor disem krieg jngesetzt sig, vns dann für ein schenk) zegeben xl"> rinisch Gulden, Nämlich sobald der fridgemacht vnd angenomen sig x" Gulden, darnach alle Jar jerlich x" Gulden bis die xl"> bezallt werden, fürvnser Mich vnd arbeit. Zum fünften begert er, das sölichs schnell augebracht vnd endlich antwurt darumgegeben werde vnd besonder ob der küng dis sin rechtbott nit well annemen, das doch demnach jedes Ortdie sinen, so bim künig syen, ernstlich verschaff, das sie abzüchint. Ob st dann zum Herzogen demnachkomm vnd Im dienen wellten, das wir Jme die gönnen, söllint sy wol gehalten werden." Diese vonHerrn Galeazzo mit vielen Worten angebrachten Artikel haben die Boten angenommen heimzubringen.1». Weiter weiß jeder Bote, wie wir mit dem genannten Herrn Galeazzo geredet haben des Landgerichtszu Constanz und des Brandschatzes wegen und daß wir ferner von ihm verlangt haben, daß sein Fürstuns Bellenz, Lowerz und Luggarus übergebe „zu gnediger erzöigung vß gnaden." Darauf hat er geant-wortet: Was er des Landgerichts und des Brandschatzes wegen zugesagt habe, dazu stehe sein Fürst und eswerde auch erstattet werden, nur bitte er, die Sache bis über den Tag zu Zürich nach Ostern ruhen zu lassen.In Betreff von Bellenz, Lowerz und Luggarus dagegen habe er zur Zeit weder Befehl noch Gewalt. «. Fernerhat Herr Galeazzo versprochen, auf den Tag nächst nach Ostern das Siegel seines Fürsten nach Zürich zuschicken, damit der Bericht zwischen uns und dem schwäbischen Bund aufgerichtet und besiegelt werden könne.«I. Endlich hat Herr Galeaz zugesagt, daß sein Fürst ersetzen werde was sich erfinde, das dem Heini Bad-hüter und dein Matter im Mailändischen abgenommen worden sei. v. „Heimbringen der württembergischenVereynung halb, nachdem der merteil Orten die zugesagt haben, damit man ietz entlich antwurt darum gebe,dann die Württembergische Botschaft des also erwartet, jl. Jeder Bote weiß, wie die Botschaft des Königsvon Frankreich, der Erzbischof von Sens und Andere, uns ersucht haben, Belleuz dein Könige, als das Seinige,zurückzustellen, daß dagegen aber auch die Burger von Bellenz eine Botschaft hergefertigt und begehrt haben,„sy by vns Eydgnossen gemeinlich ze behalten vnd wo das int sin mög, so wellen sy der von Vry und werdas mit Inen haben wil, sin, vnd das man das Lowerztall ouch mit Inen annemen welle." DerPensionen wegen weiß jeder Bote, „wie der merteil Orten geviele, all pensyanen, die geineinen vnd sundrigen,abzctun " Zs. Jeder Bote kennt das freundliche Schreiben, das von Konstanz auf diesen Tag gekommen ist.