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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1500.

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Zürich. 1600, 11. März (Mittwoch nach der alten Faßnacht).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, 'It. 23. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, lZ. Sttl.

Staatsarchiv Zürich: Abschiedcsammlung, III. 144. Tschudische Sammlung. Archive Schwyz, Solothnrn und Freiburg.

Boten: Zürich. Rudolph Escher, Altburgermeister; Hartmann Rordorf, Ritter; Gerold Meyer vonKnonau; Meister Heinrich Winkler. Bern. Hans Rudolf von Scharnachthal, Ritter; vr. Thüring Friller.Lucern. Ludwig Feer, Stadtschreiber. Uri. Walther In der Gassen, Ammann. Schwyz. AmmannKätzi. Glarus. Ammann Kuchli. Freiburg. Wilhelm Reiff. Solothurn. Niclaus Conrad.

Jeder Bote weiß die Auskunft, welche Cunrad Barter von Schaffhausen der Stadt Constanz wegengegeben hat, über das was ihm begegnet ist und daß man ihm seiner Arbeit wegen Dank gesagt hat mitErbietung, ihm die gehabten Kosten zu vergüten, k». Alls den nächsten Tag soll man Antwort geben,was man den armen Sondersiechen an der Birs bei Basel zum Ersatz des Schadens geben wolle, der ihnenan ihren Gütern und Früchten bei Anlaß der Schlacht von Dornach von den Eidgenossen zugefügt wordenist. «. Eine Botschaft von St. Gallen verantwortet zufolge des an sie ergangenen Schreibens die Haupt-leute aus ihrer Stadt, welche zu Chur dem Galeazzo sein Geld abgenommen und es dann wieder zurück-gestellt haben. Die Boten des Tages begnügen sich mit der Verantwortung. N. Der Vertrag mit demAbte von St. Gallen wegen Blatten ist angenommen und zugesagt, wie er im letzten Abschied steht. «. Aufder Jahrrechnung zu Baden soll man auf das Gesuch des Abtes von St. Blasien antworten, daß manihm einen Schirmbrief geben möchte, wie andern seiner Vorfahren, l. Man soll heimbringen, daß dieHerren von Sulz sich erbieten, wenn Jemand von denen, die zu Thüngen gewesen, Briefe da weggenommenhätte und sie wiederbrächte, dem etwas schenken zu wollen, da doch diese Briefe außer ihnen Niemandenetwas nützen könnten. K. Die Botschaft von Wallis eröffnet, es fei ihrem Lande die größte Beschwerde,wenn der Herzog von Mailand wieder vertrieben würde und der König von Frankreich in das Herzogthumkommen und ihr Nachbar werden sollte. Die Eidgenossen möchten ihnen helfen, das zu verhindern und wenndiesem Begehren nicht entsprochen werden wollte, so möchten doch die Orte, die mit ihnen im Bündnißstehen, nicht durch ihr Land gegen den Herzog ziehen, sondern trachten, den Krieg zu vermitteln, wozu Wallisgern helfen wolle. Es wurde geantwortet: Wenn der König feine Verpflichtungen gegen uns halte, sokönnen wir nicht verweigern, auch ihm gegenüber die unsrigen zu halten. Wenn uns aber etwasanlangte,das es sich zu friden schicken, das wölten wir Inen verkünden." I». Der Burgermeister Escher vonZürich klagt, der Vogt von Baden thue ihm Eintrag an einer Buße, die ihm in feinen Niedern Ge-richten zu Rümikon bei Kaiserstuhh gefallen sei. Der Vogt erwidert, er sei berichtet, diese Buße gehöreden hohen Gerichten zu. Darauf wird erkennt, Herr Burgermeister Escher soll seine Briefe und Gewahr-saure um die Sache auf die Jahrrechnung nach Baden bringen. 4. Auf Anrufen Dietrich Fvöwlers undfeiner Freundschaft ist denen von Bünden geschrieben, sie sollen sich gegen ihn Rechts vor uns Eidgenossenbegnügen und ihn darauf zu dem Seinigen kommen lassen. Ii.. Der Votschaft der Eidgenossen, welchesich gegenwärtig zu Chur befindet, ist geschrieben, sie soll mit den drei Bünden reden, daß sie die Einung,die sie mit dem König von Frankreich angenommen haben, halten und des Königs Widerwärtigen keine