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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1500.

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s.

Pfäfers. 4Z00, 27. Februar (Donstag nach Mauhie).

Staatsarchiv Zürich: Abschledesammlung III, 142,

Von den zu dieser Zeit in Zürich versammelten Boten der VII Orte sind Nicolaus Bluntschli,Zunftmeister zu Zürich, und Hans Kretz von Unterwalden, zur Zeit Landvogt im Sarganserland, abgeordnetworden, um von Hans Müller und Hans Ruf als Regenten und Pflegern des würdigen GotteshausesPfäfers Rechnung abzunehmen. Die beiden Genannten sind auf heute, Datum dieses Abschieds, in demGotteshaus Pfäfers erschienen und haben den ehrwürdigen und weisen Herren/Cunrad von Marmels, Custerzu Pfäfers, den Vogt Hauser von Glarus, den Untervogt Georg Locher, Ammann Meilin, Anton Thig,Werner Keßler, Landschreiber und etliche Gotteshausleute zu sich berufen und in Gegenwart der genann-ten beiden Amtleute- eine lautere und specificirte Rechnung über Einnehmen und Ausgeben sich vorlegenlasten, wonach der genannte Hans Müller dem Gotteshaus 20 Gl. minder 11 D., Hans Ruf 5 Gl.7 ß. 7 D. schuldig geblieben ist. ?». Dem Boten von Zürich ist empfohlen, an die Eidgenosten zubringen, daß das Gotteshaus dem neuen Landvogt bestens empfohlen werden möchte, e. Vogt Locher hatangebrachtein Knaben in dz Gotzhus ze nemen." «I. Herr Jacob von Menidorf hat wegen des kleinenZehntens zu Menidorf etwas angezogen, v. Der Custer von Pfäfers hat einige Artikel vorgebracht, die ihmder Abt vorgehalten, mit Anfrage, ob er sie halten wolle: 1. ob der Custer ihm im Namen des Conventszur Erneuerung der Freiheiten des Gotteshauses von Päpsten, Kaisern und Königen behülflich sein wolle;2. ob er ihm helfen wolle, den Convent mit Priestern oder Kindern von Edelleuten, wie das von jeherSitte und Gewohnheit gewesen, zu vermehren; 3. er wolle wissen, ob die Capläne in Strafe und Gewaltdes Abtes oder der Weltlichen seien, l. 1. Rechnung Hans Müllers, gestellt auf Donstag nach St. Matthias(27. Februar) 1500: Einnahme von des Gotteshauses wegen 577 Gl. 4 ß. 0 D., von dem Bad 254 Gl.3 ß. 3 D., 24>/s Scheffel Korn, den Scheffel zu 12 ß.; 23l/s Viertel Wein, das Viertel zu 3 ß., vomHeuwachs im Weingarten 1 Pfund D., fernere Einnahmen 41 Gl. 7 ß. 2 D. Summa der Einnahme 887 Gl.14 ß. 5 D. Ausgaben von des Gotteshauses wegen und Dienstgcld: Erstlich hat er ausgegeben 754 Gl.7 ß. Das Gotteshaus ist ihm schuldig 45 Gl. 8 ß. 4 D., ferner 86 Tagwen 10 Gl. Dem Gotteshaushat er gedient zwei Jahre, thut 18 Gl., ferner hat er dem Gotteshaus gedient vor dem Kriege, und dar-nach bis auf die alte Faßnacht bei 14/s Jahren thut 40 Gl. Summa 847 Gl. 15 ß. 4 D. 2. Rechnungdes Hans Ruf: Einnahme in Summa 71 Gl. 9 ß. 1 D. Mehr bleibt er dem Gotteshause laut Rech-nung schuldig 33 Gl. 12 ß. 7 D. Summa 105 Gl. 4 ß. 2 D. Ausgaben 60 Gl. laut Rechnung, fürFuhrlohn 9 Gl. 5 ß., für seinen Dienst vor dem Krieg bis auf die alte Faßnacht V/s Jahr ist ihm dasGotteshaus schuldig 30 Gl. Summa 99 Gl. 5 ß. 3. Forderungen des Gotteshauses: 3V/z ScheffelWeizen, 100 Mütt Kernen, 400 Scheffel Gerste, 224 Käse, 14 Ankenstöcke Schmalz, 511 Gulden.Itemdas sol das Gotzhus gelten": 687 Gl. 204. Gl. gen Feldkirch hat der Abt vor dem Krieg abrechnen lassen;105 Gl. Leibding des Herrn Hans Nüd, Altpfarrer zu Feldkirch, ist des Abtes Bruders wegen aufgegangen.

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