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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Uebruar 1500.

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Dann von des Apt von Schaffhusen wegen, dein sin zechent vnd etlich gefallen Nutzungen dauon durchFabyon von Gitlingen wider den obgenanten friden vorgehalten werden, wil sin k. M. demselben von Ge-lingen ernstlich schriben vnd befelhen. Im sölichs vmierzogeisiich folgen zelasen.

Vnd den Schwendiner berürend wil sin k. M. denselben vff mitfasten zu siner k. M. gen Ongspurgzu kommen erfordem vnd mit Im handeln, daß er sin fürnemen gegen den von Appenzell abstell, damites deshalben br> dem abgeredten frieden vnd siner k. M. Vertröstung blibe.

Item als ouch der Eidgnossen sandtbotten von Rudolfen Möttellin wegen ouch ein gwerbung getan,hat sin Majestät Inen daruff antwurt geben, wie gemein Eidgnossen durch sy bericht werden. Souerr syaber des nit gesettigt sin, welle k. M. der Botschafft, so, wie obstatt, zu Inen keren wird, befelhen, deshalbenferer mit Inen ze handeln, damit in demselben artickel ouch beschech, wz der abgeredt friden vermag.Actum Jsbrugg an Fritag nach sant Appolonien tag anno xv°-

Das Datum nach den Exemplaren von Bern und Solothurn.

Tschudische Sammlung und Freiburger Abschied datiren anFreitag S. Appolonien tag", offenbar unrich-tig, da St. Apollonia auf Sonntag den 9. fällt.

Nach Solothurner Abschied geht diesem Artikel dieMeynung der früntlichen Vereinigung mit Bayern"vor. Dieser Entwurf steht aber richtiger, nach dem Berner Abschied, beim 2V. Februar, Seite 15.

4.

Zürich. lUilll), 20. Februar (Doustag vor St. Matthias).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I1.1v. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, V. V08.

Archiv Solothurn. Archiv Freibnrg.

t». Hermann Rosenblatt von Lauffenberg verlangt wieder, wie schon aus frühern Tagen, für sich undseilte Mitgesellen Entschädigung für das ihm entwerte Geld. Man soll ans nächsten Tag antworten.Inzwischen wird dem Nosenblatt geschrieben, wenn er einen gütlichen Tag vor uns leisten wolle, so werdenwir uns alle Mühe geben, die Sache in Freundschaft auszumachen, ß». Zürich und Glarus sollen nächstenDienstag eine Botschaft zu Pfäfers haben, um da im Beisein des alten Landvogts Rechnung abzunehmen.« . Der Abt von Pfäfers soll dem Gotteshause zurückstellen, was er ihm entfremdet hat; wein: das geschehen,so werden die Eidgenossen ferner berathen, ob sie ihn wieder zu seinen: Gotteshause kommen lassen, oderwie sie sich gegeil ihn verhalten wollen. «R. Zufolge eines auf frühern Tagen erhaltenen Auftrages berichtetder Landvogt von Sargans schriftlich, die Herrschaft Wartau ertrage jährlich folgendes: 60 Scheffel Korn,Werth iit gewöhnlichen Jahren 30 Gulden oder mehr; das Burgfeld, St. Martinsberg und für 6 KüheAlp, zusammen jährlich auf 18 Rh. Gl. anzuschlagen. Ferner 12 Gl. Steuer, der Jungzehnt jährlich12 Behemsch, ferner 2 Gl. 8 Behemsch Hubgeld, noch 15 Behemsch Hubgeld, 29 Gl. jährliche Zinse.Wenn man die Fischenze verleihen wolle, so bringe das auch ungefähr 4 Gl. jährlich. Dazu die Eigenschaftder Leute sainmt Fällen, Geläffen, Bußen, Freveln, Tagweil, Faßnachthühnern, die dazu gehören. JederBote soll das heimbringen und ans nächsten Tag antworten, ob wir die Herrschaft kaufen wollen oder nicht.Der Kauf schiene den Voten für die Eidgenossen und die Herrschaftslente wünschbar. v. Heimbringen,es verlaute, der Bischof von Chur habe kürzlich die Grafschaft Werdenberg feilgeboten. Man sei der