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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1500.

Die Beilagen und U. finden sich im Schwyzer Exemplar in den Text des Abschiedes aufgenommen.Nach demRatschlag der louffenden Knecht vnd Pensionen halb" steht daselbst die Notiz:Dis Hand vnserlantlüt mit ufgehepten henden gesworen." Beilage B. steht auch ohne Datum im Berner Allg. Eidg. Absch.0l. 570. F.. in der Tschudischen Sammlung.

Zu 1500. 28. Januar (Dienstag nach Pauli Conversionis) Ellwangen. Philipp, Churfürst des hl.Reichs Erztruchseß, und Georg, Pfalzgraf bei Rhein, Herzoge in Bayern schreiben an die Eidgenossen, sie haben ihreBoten an sie gesendet und begehren einen Tag nach Zürich auf Mittwoch nach St. Valentinstag (19. Februar)Staatsarchiv Bern, Allg. Eidg. Absch. (1. 585.

Zu 8- Das Schreiben des Hans von Baldegg ää. 1500. 1. Februar (Samstag vor Uurillcmtiouw Aloris)s. a. a. O. 589.

Berchtold, Erzbischof zu Mainz, und gemeine Versammlung des Bundes zu Schwaben schreiben aus Eßlin-gen, Freitag vor Uurillvstionis 1500 (31. Januar) an die Eidgenossen: Da der Löublin von Bern vor einigerZeit gegen Ulm eine unbillige Fehde begonnen und deßhalb schon viele Verhandlungen ohne Resultat statt-gefunden haben, so verlange man kraft des Wormser Landfriedens Abstellung der Fehde, Sicherung derer vonUlm und rechtlichen Austrag. Berner Allg. Eidg. Absch. Lt. 588.

S.

Innsbruck. 1300, 14. Februar (Freitag nach S. Appollomen Tag).

Staatsarchiv Zürich: Tsch udi'sche Sammlung. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, v. 010.

Archiv Solothurn. Archiv Freiburg.

Item als gemein Eidtgnossen setz durch Jr sandtbotten vnsern allergnedigisten Herrn den römschenküng den Friden, so zwischen siner k. M. vnd Inen nechst zu Basel abgeredt ist, vffzurichten vud zubesigeln ersucht vnd gebetten vud daneben etlich artikel, das landtgericht im Thurgöw, ouch die vnbezaltenBrandschatzungen in Walgöw, Bregentzerwald vnd Thorenbüren, desglichen den Apt zu Schaffhusen, HermanSchweildiner vnd Möttelin berüreild, ailgezöugt haben, Ist Inen von k. M. diser Abscheid geben:

Von erst sin k. M. sr>e geneigt vnd willig, denselben abgeredten friden noch sinem Inhalt vffzurichten,zu besigeln vnd zu volziehen.

Diewil aber in obgemelten Artikeln, nämlich des landgerichtz, ouch der Brandschatzuug halbeil etwasIrrung vnd mißuerstandt ist, also daß die etwas wider solichen abgeredten friden, ouch eins teils nit voll-zogen sin, daruff dann Irrung vnd zwytracht erwachsen, die denselben friden zerrütten möchten; Sölichs zuverhüten vnd damit dem friden in allweg gelept vnd dawider nit gehandelt werde vnd sonder gnedigemwillen vnd gemüt, so der gemelt Vilser allergnedigister Herr, der römisch küng, darzu tregt, wil siil k. M.Jr treffelich botschaft vff Suiliitag Jnvocallit (8. März) schierist geil Zürich zu gemeinen Eidgenossen schickenvlld den befelch vnd gewalt geben, sich sölicher vnd ander artikeln halbeil, dar Inn einich Jrnnlg oder misuer-stand si,l inag, mit Inen gütlichen zu vertragen, also dz die dem abgeredteil friden gemes vnd int wider-wertig, ouch siner k. M., gemeinen Eidgenossen vnd weil die berürtt, annemlich vnd lidlich gefielt vndvollzogen werden.

So will siil M. solichen abgeredten friden vffrichten vild besigelil vild die brieff also verferttiget dergeinelteil siner k. M. Botschaft überantwurteil mit dem befelch, alles dz so zu folziechung desselben fridendient, zu handeln.