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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Januar 1500.

Kreftigesten geschafft werden sol vnd man bekamen haben vnd bekoment zu hienach geschribner einung, habengemacht vnd machen in namen vnd wise, als vorstat, einung vnd abredniß in nachvolgender form zwischen demallercristenlichesten Hern küng von Frankrich, Herzog zu Moyland, an einem vnd Herr Anshelm Graf, kilchherr zuAlttorf, Andras Beroldinger vnd Walter in der Gassen, gesant Ratsbotten der Gemeind des Tals Vre andersTeils. Des ersten hat die K. M. zu ergetzung des alten puntz, der sundren früntschaft vnd guten Willens, ouchinnern liebe, damit der vermelten gemeind zu Vre angesechen, verwilgt vnd nachgelassen, das die Gegne Ablesch,die durch die vermelten von Vre Jngenommen zu den Ziten, da Ludwig Sforcia das Herzogthum MoylandJngehept, und ouch die Geginen ttaotonisn sssgiri ennent dem Tusin, ouch die statt vnd Geginen oder DörferbVa-wit, Imäuni, Mons-räi, blsls xrsAoniti hiedisen dem Tusin durch die obgenannten von Vre in nechstvergan-genen Tagen nach der Flucht des gedachten Ludwigen Sforcia Jngenomen vnd behalten vnd welhe end sy nochgegenwirtiklich inhalten, das die Inen mit vollem recht beliben sollen vnd mit denen schaffen als rechte Herren nachirem fryen willen vnd gefallen als mit iren eignen gütern. Vnd Herwider vnd durch obgeschriben Mittel habentdie obgeschribnen Kotten in ir vnd einer ganzen Gemeind von Vre namen, dero gewalthaber sy sind, verheißen,quittiert, hingeben, quittiren vnd geben hin dem obgenanten durchluchtigen Herrn Küng von Frankrich vnd sinennachkamen alle rechtung, vordung, ansprach vnd zusprach vnd alls das sy von recht oder von nutz oder all anderwegen habent oder vermeinent zehaben, durch waz vrsach sy die zu haben vermeinen möchten, vf dem schloß, statt,lant vnd Herrlichkeit Bellenz mit siner Zugehörd, ouch dem so der genanten statt schlos anhangt vnd gelegen ist,mit sampt andern stellen und enden, die disent vnd enent dem Tusinen iren anstößen gelegen mit Ir zugehördvnd gemeinclich vf allen vnd jecklichen schlössen, stellen, Herrschaften vnd landen vnd enden des ganzen Herzog-thums und statt Meyland ald einichen insunders, so von dem Herzogthum harlangt, in einig weg deHein gerechtikeitinen oder der gemelten Gemeind vorbehalten, sunders das alles, wie das herreicht, dem gemeltem vnsermallercristenlichisten Herrn küng vnd sinen nachkamen genzlich vbergeben, doch vorbehalten die gerechtigkeit sondererPersonen gegen den Vndertanen des küngs lttt, die Contracten zwischen inen beschehen ald noch beschechen möchten;dieselben sover vnd das recht ist vnd nit witer, vnd so dick als nottürftig, vszerichten vor den richtern des gemeltenallerdurchlüchtigisten unseres Herrn küngs. Demnach haben die gemelten botten nachfolgend der pttntniß vndeinung hievor ingegangen zwischen der K. M. vnd den eidgnossen verheißen im namen als obstet, dem genantenaller kristenlichisten küng zu geben hilft vnd gunst wider menglich und im zu schicken ir lüt, doch in siner M. sold,zu allen sinen ervorden zu beschirmung sins richs vnd des stats Meyland, ouch aller andern siner M. Herschaften ;versprechende witer in namen als obstet, nach irem vermögen darvor ze sind vnd mit allem gemüt widerstan denvienden des gedachten vnsers Herrn küng, wo die herkamen, die da vnderstand, durchzug durch ir land Vre zehaben vnd sine K. M. bcschedigen welken. Vnd das die vermelt gemeind in drien wuchen von datum dis briefsanzefachende werden bestaten, approbyeren vnd warhalten alles so obgeschriben, gemacht vnd bekamen ist, vndhierum in sölicher Zit dem küng ein Instrument der bestätigung in rechter gepilichcr forin an witer erlüterungzuzesendende. Vnd wo solichs nit beschech, sölle alle obgeschribne verkomnus, abredung, hin, tod vnd ab sin, nochdeHein Kraft nit haben. Fürer so habent die obgeschribnen Teil in ir vnd dero namen als obstet geschworen,alle obgeschriben ding war, fest vnd stet zu halten, darwider nit zetund, vnd darumb gebeten vnd geheißen vnsBartolomeus de Paganis vnd Johan Wilhelm de Kasteboum, offen Notarien zu Meyland, vnd vßerm kaiserlichengemalt, vnd vnser jeden insunders ein oder mer glichförmig Instrument ze machen. Geben in dem Schlos derPorte Jovis zu Meiland in gegenwirtikeit Paulus von Chartano, wilcnt Herr Johannscn Antonien sun by derChumcrporten, in sant Thomas chilspel, Achilles de Ornanis, Herr Vermarkten sun by der nttwen Porten, sankEusebien chilspels, beder der stall Meyland offnen notarien. Es sind ouch hieby gewesen der durchlüchtig HerrMargraf von Nötlen, künklicher Statthalter vnd vener in Prouense, der durchlüchtig her Presens, Ritter des küngsheiligen Ordens, der durchlüchtig her Philips Panodoti, des küngs Rat in dem Parlament ze Paris, der groß-