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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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December 1548.

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4. Die zwei Frauen, welche annoch dein Convent von Dänikon angehöre,: und alt und vermögenslos sind,bitten, ihnen ihre Pfründe zu verbessern, so daß jeder jährlich 1 Mütt Kernen, 14/s Mütt Haber, 2 EimerWein und 1 >/-2 Gulden der alten Pfrund beigelegt werde, zumal jede in Folge ihres Alters eine Dienerin nöthighabe. Man will hierüber zu Tagen Antwort geben und diese dem Landvogt mittheilen. «. Münster-lingen. 1. Rechnung, abgelegt von: Vogt Martin Tresch, von 11. l. Frauen Geburt (8. September) 1547bis gleichen Tag 1548. Einnahmen: Fäscu 400 Mltr. 1 Mt.; Kernen 1444 Mt. 3 Vrtl. l/z Vrlg. 2 Jmmi;Haber 357 Mltr. 3 Mt. 2 Vrtl. 2V2 Vrlg. 1 Jmmi; Weizen 0 Mt. 1 Vrtl.; Roggen 84 Mt. 3 Vrtl. 3 Vrlg.;Nüsse 54 Mt. 3 Vrtl. 1 Vrlg.; Bohnen 11 Mt. 1 Vrtl. 3 Vrlg.; Erbsen 7 Mt. 3 Vrtl. 2 Vrlg.; Gerste31 Mt. 3 Vrtl.; Geld 2208 Pfd. 14 Schl. 1 Hl.; Wein 81 Fuder 3 Eimer 2 Quart. Ausgaben: Fasen158 Mltr. 1 Mt. 1 Vrtl.; Kernen 780 Mt.; Haber 208 Mltr. 1 Mt.; Weizen 2 Mt. 3 Vrtl.; Roggen16 Mt. 3 Vrtl.; Nüsse 26 Mt. 1 Vrtl.; Bohnen 5 Mt. 1 Vrtl.; Erbsen 7 Mt. V2 Vrtl.; Gerste 13 Mt.

3 Vrtl.; Geld 1596 Pfd. 15 Schl. 2V2 D.; Wein 53 Fuder 2 Eimer 6 Quart. 2. Nach Ablage dieserNechnung bemerkt der genannte Vogt, er sei von den Eidgenossen als Verwalter dahin verordnet morden mitber Bedingung, daß er nicht entfernt werden solle, so lange er sich ehrlich betrage, gut haushalte und ehrbareRechnung gebe, Alles in Geinäßheit eines Briefes, der auf einen: Tag zu Baden ausgegangen und besiegeltworden sei und den der Vogt den Boten vorlegt. Er höre nun, es werde beabsichtigt, das Gotteshanswiederum mit geistlichen Frauen zu besetzen. Er wolle nichts hiergegen haben, allein er habe seine GüterZU Nri verlehnt und könne sonnt sein Gewerbe nicht sofort wieder an die Hand nehmen, müßte also (denVerlust der Schaffnerei) sehr entgelten; er bitte daher die Eidgenossen, ihn zu bedenken und nicht zu übereilen,bis er wieder zu den: Seinen kommen könne. 3. In der abgelegten Nechnung ist eine von: Vogt ans vor-geschlagenen: Geld gemachte Anlage von 98 Pfund 6 Schilling enthalten. «S. Feldbach. 1. Rechnung,abgelegt von Vogt Rudolf Maad, von St. Verena Tag (1. September) 1547 bis gleichen Tag 1548. Ein-nahmen: Fasen 151 Mltr. 1 Mt. 1 Vrlg.; Mischleten 14 Mltr. 9 Vrtl.; Kernen 492 Mltr. 1 Mt. 1 Vrlg.

Jmmi, von Fasen und Mischelkorn alles Steinermaß, mehr 18 Mt. 2^/2 Vrtl. 1 Vrlg. Constanzermaß;Roggen 71 Mltr. 2V2 Vrtl. 2 Jmmi; Haber 301 Mltr. 2 Mt. 2>/2 Vrtl. 3 Jmmi; Gerste 7 Mltr. 1 Vrlg.;Wein 57 Fuder 6 Eimer 9 Maß; Geld 972 Pfd. 14 Schl. 5>/e D. Ausgaben: Fäsen 34 Mltr. 2 Vrtl.5 Vrlg.; Mischelkorn 21 Mltr. 3 Vrtl.; Kernen von Fäsen und den: Mischelkorn 166 Mltr. V2 Vrtl.

4 Jmmi, mehr 18 Mt. 2>/s Vrtl. 1 Vrlg. Constanzermaß; Roggen 16 Mltr. 5 Vrtl. 1 Vrlg.; Haber169 Mltr. 1 Mt.; Gerste 3 Mltr. 1 Vrtl.; Wein 40 Fuder 11 Eimer 20'/2 Maß; Geld 786 Pfd. 3 Schl.8 D. In dieser Rechnung findet sich, daß der Vogt gemäß dem ihm gewordenen Befehl dem alten Vogt36 Gulden gegeben und alte von diesen: gemachte Schulden bezahlt habe, Alles in: Betrage von 64 Pfd. 12 Schl.8'/- Denar. 2. Auch dieser Vogt eröffnet, er habe vernommen, Frau Schmid, die Priorin zu Magdenau, habeRe Eidgenossen ersucht, ihr die Verwaltung des Gotteshauses Feldbach zu übergeben, in der Meinung, daß sie^selbst den Gottesdienst wieder in Aufnahme bringen wolle. Er wolle nichts dagegen haben, habe aber zu^lcirus das Seinige verliehen und bitte daher die Eidgenossen, ihn gnädig zu bedenken und nicht zu übereilen.

Mt allen diesen Rechnungen waren die Gesandten zufrieden. In den übrigen Klöstern, in denen Rechnung'veder gefordert noch gegeben wurde, haben sie nichts Anderes erfahren, als daß gut gehanshältert werde.

Zu ll, 4. Späterer Nachtrag: Dem Landvogt ist Vollmacht gegeben, wenn das Bedürfnis; der beidenFrauen es erfordert, ihren: Begehren zu entspreche,:; Zofingcn, 22. Januar 1549.

Der Name des Zürcher Gesandten aus einer später,: Randbemerkung auf de», Abschied.