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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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October 1548.

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weinenden Augen gethan und erklärt, daß er überall, wohin er auch komme, den Glauben bekennen wolle,daß das wahre Fleisch und Blut Christi im Sacrament sei. Wiewohl die V Orte ab dem Tage zu Lucernbefohlen, denselben nach Verdienen zu strafen, so seien sie, die von Vremgarteu, doch aus BarmherzigkeitZur Gnade bewegt worden und bitten nun zum dcmüthigsteu, daß die V Orte darüber keinen Unwillen habenwollen. Heimzubringen, v. Jeder Bote kennt den Anzug, einige Knaben in das Kloster Engelberg zu thun,und was diesfalls geredet worden ist. I'. Auf diesen Tag haben die von Luceru Bericht erhalten, wie einMetzger aus der Grafschaft Willisau auf Mathä Abend (20. September) zu Vipp im Berner Gebiet in desSchreibers Haus zu Nacht gegessen habe. Als ihm Fleisch vorgesetzt worden sei, habe er das bei Seit»^stellt und gesagt, es sei ihr Braach nicht, an solchenErlagen" Fleisch zu essen; er habe guten Wein,Brod, Käs und Zieger vor sich, mit dem wolle er sich begnügen. Da sei der Schreiberhöhn" gewordenund habe geschworen: daß dich Gottes fünf Leiden undErtrich" schände, dich und die fünf Sennhüttlein;die Herren von Bern lassen diesen fünf Sennhüttlcin mehr nach als sie thun sollteil; was diese ans demBerg für eintätlein" gethan, sei durch Verrätherei geschehen, mit andern bösen Schwüren und ungeschicktenWorten. K-. Die Boten wissen, was den Aebten von Einsiedeln und Muri wegen des Abts von Engelbergbeschrieben nnd wie auf Bestätigung des letztem hin die Pfarrei Sins geliehen worden ist.

Im Solothurncr Abschied fehlen v nnd tl; vx aus dem Schwpzer.

Der Name des Frcibnrger Gesandten ans dortigen, Nathsbnch Nr. 06 vom 4. October: derjenige des Solo-thurncr ans K. A. Solothnrn: Abschiede Bd. 28, Instruction ans den Tag Sonntag nach Francisci (7. October).

Zu n. Bei dem Lucerncr Exemplar liegt die Instruction doppelt, in einem Conccpt nnd bereinigterAbschrift. Wir geben diese als Text, einige Abschnitte des erstem als Noten, da sie die Situation charakterisiren.

Copp waarer instrnction von den siben orten, den vier stcttcn fürgehalten" folgt weitläufiger Titelvolcndet uf Sontag nach Galli anno 1548" (21. October). (1.)Erstlich unseren lieben Eidgnosscnunseren gutwilligen dienst und was Wir liebs und guts vcrmögent inen zu erbieten und zu sagen. Demnachmit den besten und fründtlichsten Worten inen anzeigen, als dann spaltung und zwepung der religio,, undgloubcns halb nit allein in einer Eidgnoschaft snnders an manchen orten und enden uferstanden, dardurchein zpthar Widerwillen und schaden bp vilcn entsprungen und erwachsen, und noch fttrhin sich mccrcn undufcrwachsen möcht, wo nit, die künftig zu verhüten, gute fürscchung gethan wurde, dcßhalb an sp langenlassen, dicwpl das gantz tütsch lnnd nnd gemeine fürstcn und stend des rpchs, onch alle andern potentatcnund landschaftcn uf ein allgemein concilinm sich begeben, zc gehorsamen und zu gelcben, ob sp da glpchwie die selben und onch wir gcsinnet, was da beschlossen, sich dem onch gehorsam und undertänig machenwellen, mit anzeigung, daß je und allwcgcn, wann spaltnngen im glonben entsprungen, daß alle rpch, natione»und potentatcn einer Cristcnheit sich uf ein allgemein cristlich concilinm, um frid und rnwen willen, ver-lassen und begeben haben, damit unwill, viendschaft, vccht nnd schmützwort abgetha» und demnach (?) sölicherrevorinatzion etwa,, manch jar in rnwen und gutem frid verharret und bestanden: so sy das onch thun,achten wir darus einer Eidgnoschaft nit wenig nutz und frnchtbarkeit erschiessen und volgen werde. (2.) Be-rürend die schwach- und schmützwort, so über uns die vij nnd bcsunder über uns die v ort, onch besundcrPersonen, von den iren allenthalben ergossen werden, als ob wir die spn sölten, so in lctster Costanzer cmpörnngund unruw vom kepser gelt gnommen und ine in ein Eidgnoschaft (ze) locken, etwas Verstands mit ime haben,das doch alles ungcgründt und mit keiner warheit crwyst solloch mag werden, dann wir je nit minderdann sp einer Eidgnoschaft alt loblich Harkomen und frphcit erüffncn und zu erhalten nit minder dann spherzlich allcrbcgirlichst sind, mit fründtlich(er) bitt, die nnd andre schwach- und schmützwort, onch die grobe» predigen,so ire prcdicanten täglich Wider unsere Waare religio,, und gloubcn predigen, bp den iren als wol (als) wirdie bp de» unseren abstellen welle», dann uns sölch reden und predigen in dharr nit zu erlpdcn, zudem daß

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