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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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1040 October 1548.

sei, wieder als Botschafter zu den Eidgenossen schicken, der des Fernern über die Capitel mit ihnen verhan-deln werde. Inzwischen wolle der Statthalter wie vorher gute Freundschaft und Nachbarschaft halten undden Unterthanen der Eidgenossen Korn und Anderes je nach den Zeitnmständen und den Verhältnissen desHerzogthums Mailand zugehen lassen, wenn derfürzug" des Prinzen von Spanien durch Mailand »achDeutschland geschehen sei. Z. In Betreff der von Mondovi herrührenden Klagen bitte der Statthalter, sichmit seiner Antwort zu begnügen und die Anspreche? und Klagenden zu vermögen, die Obrigkeiten beiderseits rillpgzu lassen. 4. Der Statthalter habe auch verstanden, wie von den Sandboten begehrt werde,püntnussen zemachen, in derselben under etlichen Worten verstanden werden etliche statt keis. Maj. und des durchlüchtige»fürsten Herzog von Savop"; der Statthalter bitte, Alles das mit gewohnter Weisheit zu betrachten und in deinBündniß, wenn es eingegangen würde, vorzubehalten die Tractate der Eidgenossen mit dem Kaiser, dem HnnsOesterreich und Burgund, dem Herzog von Savoyen, diegemelten inhabenden statt kais. Mst. der hüser»Oesterrich und Burgund, auch des Herzogen von Savoy", damit gegen jedermann gute Freundschaft n»dNachbarschaft, Frieden und Ruhe gehalten werde. St. A. Lmcrn: A. Mmiand.

Das angeführte Schreiben des Kaisers (vom 29. October) findet seine Verwerthung beim Abschied voi»14. Januar 1549.

Zu v«. 1548, 27. September, Baden. Die Zürcher Gesandten an ihre Obern. Durch die französischeBotschaft sei angezeigt worden, der Aufruhr in Frankreich sei gänzlich stille gestellt: andere Leute aber sage»-es stehe nicht gut, die Unruhen haben nicht aufgehört. St. A. Zun-h: A. Tags-ihmis-

409.

Lucem. 1548, K. October (Montag vor Diouysii).

Staatsarchiv Luceru: Allg.'Absch. 2, f. 570. Landesarchiv Schwyz: Abschiede. jtanto>»öarcl)iv Solothur»»: Abschiede Vd..

Tag der VII Orte.

Gesandte: Freiburg. Martin Sesinger. Solothurn. Konrad Graf. (Andere nicht bekannt.)!». Dieser Tag ist angesetzt um zu beschließen, ob man Votschaften nach Zürich, Bern, Basel und SchalstHausen schicken wolle. Es wird nun einhellig verabschiedet, solche Botschaften abzuordnen und zwar mit de»Instruction, die jeder Bote in Abschrift erhalten hat. Die Boten von Lucern, Nnterwalden, Freiburg »»^Solothurn sollen auf Sountag nach Galli (21. October) zu Bern eintreffen, die von Nri, Schwpz und Z»baber in Zürich; jene sollen dann nach Basel, diese nach Schaffhausen reiten und ihre Aufträge zum besst»ausrichten gemäß der Instruction. Der Vorschlag, nach Glarus und Appenzell eine gleiche Botschaft abz>»ordnen, wird verschoben, um zu erwarten, was bei den andern Orten ausgerichtet werde. Diese Verstandst»^wird auch denen von Wallis mitgetheilt sammt einer Abschrift der berathenen Instruction. I». Der päpstl"^Anwalt, Albrecht Nosin, eröffnet, es sei dem Gesandten Hieronymus Frank aus Baden ein Schreibenkommen, einige Reden betreffend, was ihn befremde, da es ihmzugelegt" sei. Der begehrten Hülfe h»'erwarte er Antwort aus Rom. Der Papst habe einen Bischof zum Kaiser abgeordnet wegen des Interim^der guten Hoffnung, daß bald ein Concilium zu Stande komme, e. Jeder Bote kennt den Anzug BachBirchcrs von Lucern betreffend Herrn Culmann, und was deßhalb dem Abt zu Wettingen und dem Lanlw^lzu Baden geschrieben worden ist. «R. Boten von Bremgarten tragen mit viel geschickten Worten vor, iistgewesener Leutpriester wolle von den ihm zur Last gelegten Reden nichts wissen, aber auch niemand deßh"letz stellen", sondern bezeuge aufrichtiges Leid, wenn er solches gesprochen hätte; das habe er mit h»