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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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September 1548.

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Mandat set auch im Nheinthal und Thurgau eingeführt und enthalte für die betreffenden Gemeinden nichtsBeleidigendes, sondern bezwecke nur das Festhalten einer Ordnung, wesmahcu sie verlangen, daß dasselbeaufrecht erhalten werde. Die Boten der Orte erkennen, es solle das benannte Mandat zu Klingnau, Zurzachund Tägerfelden in Kraft bestehen, mit folgender Erläuterung: Da die Herren in Zurzach zu Klingnau eigeneKnechte haben, welche den Weinzehutcn einsammeln, so sollen dieselben den Weinzehnten in die Fässer schütten,so nämlich, wenn dersenige, welcher wimmet, neun halbe Saune in sein Faß geschüttet hat, so soll derZehntknccht den zehnten halben Saum in das Zehntfaß schütten. Sollte es aber zuletzt nicht einen halbenSaum ertragen, so soll iu gleicher Weise je mit dem zehnten Viertel oder der zehnten Maß verfahren werden.Den Trottmeistern und ihren Knechten zu Zurzach und Tägerfelden und wo es iu ihren Zehnten gehört, soll'U den Eid gegeben werden, ein getreues Aufsehen zu haben, damit es mit dein Weinzehnten gehalteil werde,wie oben erläutert worden ist, und daß sie niemand aus dem Zehnten trinken lassen; Zuwiderhandelude sollensie dem Vogt oder den Rüthen leideil, damit sie von ihrer ordentlichen Obrigkeit bestraft werden. Besiegeltvom Landvogt Hörster unterm 4. October (Donstag nach ^>t. Michael).

Stiftsarchiv Zurzach; Regest iu HUbers Urkunden des Stifts Zurzach S. 2LS.

I»I». Verhandlung in Betreff der vom Kaiser und dessen Statthalter zu Mailand beantragten CnpitelMischeil den Eidgenossen und dem Herzogthum Mailand; siehe Note,vv, Mittheilung über Unruhen in Frankreich; siehe Note.

Im Zürcher Abschied fehlt s; im Bcruer p, <j, «, t; im Schwyzcr <j; im Basier i, K, n,«Z, t; im Freiburgcr i», P, «I, t; im Solothurncr t; im Schaffhmiscr i, K, iu, u, i>,

« t im Appenzeller i<l, «, » und v aus dem Zürcher; aus dem Schwyzcr; v auch im

Schwyzcr; auch im Freiburger, Solothurner und Appenzeller Exemplar.

Z>i -l. Das Schreiben des Kaisers, d. d. Ulm den 17. August, in Abschrift im St. A. Zürich: A. Consta»;.Sein wesentlicher Inhalt ist im Text erschöpft; beigefügt ist die Achterklärung über Schärtlin, d. d. Augsburg,den 3. August 1548.

Zu v. Der Vortrag Hcggeuzcrs (iu Copie beim Zürcher Abschied) wird durch den Abschicdtcxt erschöpft.

Zu »I. Das Schreiben des Kaisers, d. h. die Antwort auf das Schreiben der Eidgenossen an ihn vom21. August geht dahin:

1548 24 August. Speyer. Der Kaiser vernehme aus ihrer Zuschrift mit besonders gnädigem Gefallen,welchen guten" geneigten Willen sie zu ihm tragen, und daß sie mit seinen Vertröstungen zufrieden seien (wasaber obige Missivc nirgends berührt), sei auch des bestimmten Vorhabens. seine Zusagen unverbrüchlich zuvollziehen in der festen Zuversicht, das; sie die Erbeiuung und die dem Gesandten gegebenen Versprechungenin gleicher Treue halten werden -c.Das; ir aber in üwcrem schryben anzeigt, wie das; ir von dcro vonCostanz wegen üwcr botschaft zu uns abzuvertigcn in Willens sygcnt, allein in Meinung, üwer fürbittcirenthalben by uns zethun w.; diewyl die von Costanz sölicher fürbitte nit würdig sind, so ist unser gnedigbegärcn an üch, ir wellcnt üch diser mtty entlade», dann sich die von Costanz dermaßen gehalten, das; manmit höchster ernstlicher straf gegen inen zu handle» und zu volfarcn wolbefngt ist. nit allein von wegen ircrverharrlichen rebellio» und ungeschickten Handlung, sundcr onch um dcß willen, dz sy die übermäßig gnadund gütigkeit dorm Wir uns gegen inen erzeigt hüben, in keinen weg je annemen oder erkennen ,Vellen.Diewyl sy dann gut wüsten tragen, wie hoch sy uns zu Ungnaden bewegt Hand. so mögen sy onch uf diewäg und mittel sclbs gedenken, dardnrch sy uns (um?) gnad und ussöhnnng werben söllen, und wdllcnt unsalso by (zu?) üch gnedigklich vcrsechen, ir werden üch irer fachen mit uichten beladen, sunder sy, die von