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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
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1020
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1020 August 1548.

459.

Areivurg. 1548, 30. August.

Htatttonöarchiv Freibnvn: Nathäbuch Nr. eo.

Vor dein Rath zu Freiburg erscheint der Herr vou Nolle, verbcistäudct von den Herren von Greyerz,Bonay (Bouue, Bonnay?) und Derie(?) und eröffnet: 1. Er danke für die ihm in seiner Angelegenheit geMden König von Frankreich geleistete Fürdernuß. 2. Er habe vernommen, daß in seiner Abwesenheit Miß'gönner ihn bei denen von Freiburg verunglimpft haben; er bitte, diesen keinen Glauben zu schenken, wäreer zugegen gewesen, so hätte er sich gehörig verantwortet. 3. Wenn man in diesen Kriegsläufen seiner undeiner guten Anzahl seiner Freunde zu Roß bedürfe, so wolle er mit Leib und Gut zu denen von Freibm'gund der ganzen Eidgenossenschaft stehen. 4. Er habe sich in den Landen des Grafen von Greyerz nieder-gelassen, um der Eidgenossenschaft in der Nähe an die Hand gehen zu könueu. Da wolle er erwarten, weretwas wider ihn zu klagen habe und jedem gerecht werden. 5. Er bitte, ihm das Geleit bis Weihnachtenzu verlängern. Der Rath verdankt ihm sein freundliches Erbieten und willfahrt seinem Gesnche in Betreffdes Geleits.

400.

Lncern. 1548, 3. September (Montag nach Verena».

Staatsarchiv Liiccru: Allg. Absch. U. 2, k. 5SS. LandcSarchiv Schwyz: Abschiede.

Tag der V Orte.

Dieser Tag ist veranlaßt durch das Schreiben des Herzogs Einanuel Philibert von Savoyeu.über ist gcrathschlagt wie folgt: Da Bern trotz allen bundesmäßigen Mahnungen der Eidgenossen und trotzdein vielfältigen Nechtbieten des Herzogs von dem savoyischen Lande viel eingenommen hat, so will man, uwsich nicht zu „verschießen" (Schwyz: fürschießeu), auf dem nächsten Tag zu Baden hören, was Bern uMandere Orte antworten, wenn das Schreiben des Fürsten augezogen wird; wenn dann die Berner sich aber-mals äußern, daß sie eher keinen Stein auf dem andern bleibeir lassen, als diese neu gewonnenen Länder'zurückgeben wollen, so wäre ihnen anzuzeigen, sie mögen sich „inmaßen verfassen und versehen", da »>Mihnen des neuen Landes halb nicht beistehen werde. Heimzubringen. ?». Johannes Dominicus (Panizonus),Gubernators zu Mailand Gesandter, zeigt an, daß der Kornaufschlag nicht aus böser Absicht geschehe, soirdorwweil man nach dem jährlichen Brauch die Schlösser speise; er erbiete sich zur besten („fast guter") NachbarschaftAntwort: Er möge dies auch zu Baden eröffnen, t . Ueber die Reden des Peter „Martre", der gesagt haM"soll, er hoffe in einem halben Jahre Herr in Vellenz zn sein, werden jetzt Kaspar Dürler und Hans MMverhört, die bei ihren Eiden bekennen, sie haben nur durch Höreusagen erfahren, daß derselbe gesagt hab^vor Ablauf eines Jahres werden Lauis, Luggarus und Belleuz in des Kaisers Händen sein; von ihwselbst haben sie es nicht gehört. 0. Des Priesters halb von Bremgarten wird, weil die Stadt über da-Malefiz zu richten hat, dahin geschrieben, sie sollen den Kirchherrn gemäß dem Landfrieden und nach seiwMVerdienen bestrafen, ohne Furcht und ihm nichts schenken. Es wird auch eine zu Lucern aufgeuoiMw'M