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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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1003
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August 1548, 1003

Die Gesandten von Bern schreiben am 17. August an ihre Obern unter Andern,: Die Boten genieinerEidgenossen seien erst heute zusammengekommen, meit der eine Bote von Basel e,st gestern zu Jnibis, dervon Unterwaldcn erst zwei Uhr Nachmittags und der andere Bote von Basel erst Nachts, als die Thoregeschlossen waren, angekommen seien. St, A. Bern: TaasahunMenchte. C°»ser°»ze» s,..° ..ata bis i°sv.

Zu »> 1. Man vergleiche hiemit folgende Missive der Stadt St. Gallen an die zu Baden anwesendenGesandten von Glarus vom 14, August. Man vernehme, es sei zu Baden in Betracht der gefährlichenUmstände beschlossen worden, das; alle Orte und Zugewandten einen „Usschutz" nnter die Fähnlein bereithalten und auf den jetzigen Tag zu Baden eingeladen werden sollen. Bon Allem dem sei der StadtSt. Gallen weder wenig noch viel, weder mündlich noch schriftlich angezeigt worden. Anderseits haben derAbt von St. Gallen und andere Nachbarcn durch die von Appenzell gemäß dem in ihrem Abschied enthaltenenAuftrag Bericht erhalte», für die Stadt St, Gallen aber habe Appenzell keinen Befehl gehabt, Alan bedauredieses sehr da man zu nichts Anderem gesinnt sei. als Lob, Nutzen und Ehre der Eidgenossenschaft nachbestem Vermögen zu unterstützen. Pflichtgemäß habe nun die Stadt St. Gallen dennoch einen „Usschntz"gethan und sich in Betreff allseitiger Rüstung mit der Nachbarschaft in Verbindung gesetzt. Wegen Mangeljeglicher Anzeige habe man aber sich nicht veranlaßt gefunden, diesen Tag zu besuchen. Da man aber dieUrsache dieser Abänderung nicht kenne, so bitte man die Gesandten von Glarus, Wenn die Stadt St. Gallenirgendwie verunglimpft werden sollte, sie diesfalls zu berichten, um ihr Gelegenheit zur Verantwortung zu geben.

ä-t » «iiri» - Tlckmdische Documcntensammlung X, k. 1S5, — Ei» gleiches Schreiben erfolgte an die Gesandten von Luccrn,. ^ ^ : Allg, Abschiede R, S, t, 4SZ,

Zll v 2. Das Schreiben des Landvogts datirt vom 8. August, achte Stunde Vormittags, Kreuzlingcn.An die Nathsboten der X Orte, wenn sie zu Tagen bei einander sind, und sonst an Bürgermeister lind Rathder Stadt Zürich. Er habe den Jacob Hellberger nebst einem Landgerichtsknecht und einem Trommelschlägermit einer Nlissive den Spaniern nachgeschielt. fReserat des im Text Nlitgetheilten.) Da nach allen .kund-schaften kein fremdes Volk in der Nahe liege, so habe der Langvogt die Thurganer entlassen, mit dem Befehl,auf die Weisung ihrer Obern und sonst auf niemand zu achten, auf erneuerten Ruf wieder auf den ange-wiesenen Plätzen zu erscheinen und fremdem Volk, das die Eidgenossenschaft nicht zu schädigen begehre, keinen

Anlaß Zll geben St, A, Zürich: A, Conftanz, — K, A, Schasshausen: Correspondenzcn (Mitthcilung von Zürich.)

Das Schreiben von Burgermeister und Rath zu Uebcrlingc» vom 7. August meldet, der Brief desAbgeordneten sei durch ihre Vermittlung an den spanischen Obersten gelangt und von diesem eine Antwortertheilt worden, und entschuldigt den Aufenthalt des Boten durch den Umstand, daß Alles dolmetscht werden

' St, A. Zürich: A, Conftanz (Copic).

Die Antwort von L.I Lorinoio äo V. 3. (?), des Sohnes vom spanischen Oberst vom 7. August an„den landvogt und N. den räthen der landgrafschaft Thurgau" enthält nur das in. Text Angeführte, mBetreff seines Vaters redet sie nur von dessen Abwesenheit.

u ^eeeee^ ! ^ ^ ^ ^ Conftanz. - K, A. Schasshausen: Corr-spond-nz-n (Mitthcilung von Zürich),

Zu v 4. 1) 1518, 1U. August. Constanz an gemeine Eidgenossen. Nachdem man in Folge der von,Kaiser vorgeschlagenen Artikel eine Supplikation an ihn eingereicht hatte, hätten die Gesandten derer von Constanzberichtet. eS sei ihnen auf den 5. August der Bescheid geworden, der Kaiser sehe, daß man sich nicht fügen wolle,er wolle daher der Sache ein Ende »lachen und es mögen somit die Gesandten heimkehren, dabei sei zu besorgen,der Kaiser werde die Stadt und die Burgcrgütcr confisciren lassen. In Folge dieser Antwort und des hieraufam 6. August geschehenen schweren Unfalls bezüglich Petershauscn und anderer Güter und Bürger müsse manentnehmen, daß der Kaiser über Conftanz sehr erzürnt sei. Man habe indessen früher bekennt und bekenne noch,daß Constanz eine Aussöhnung mit dem Kaiser von Herzen Wünsche und ihrer sehr bedürfe. Man bitte daher dieEidgenosse» herzlich, sich der Sache anzunehmen und durch Briefe oder sonst dahin zu wirken, daß des KaisersUngnade gemildert werde. Ein gleiches Gesuch habe man an den Abt von Weingarten, den Grafen FriedrichKl Fürstenberg und den Ritter Hans Jacob von Landau, als Nachbarn derer von Constanz, gerichtet.

St, A. Lucern: Corrcspondcnzen betreffend Einnahme der Stadt Constanz. — K, A, Bafel: Abschiede .5.7 und 48, —K, A. Solvthurn, bei diesem Abschied, — K, A, Schaphausen: Correspondcnzen,