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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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998 August 1548

19) 1548, 4, September. Vor Räch und Burger zu Freiburg berichtet (Martin) Sesinger, was er zuConstauz und im Thurgau mit den übrigen neun Orten verhandelt und wie er die Sachen gefunden undgelassen habe. Man sagt ihm Dank und läßt den Handel bei dem Abschied (vom 16. August?) verbleiben.

K. A. Freiburg: Rathsbuch Nr. SS.

Man vergleiche ferner den Abschied vom 16. August 1548 «.

453.

Wtldel!. 1548, 16. August (Doustag nach N. l. Frauen Himmelfahrt).

Staatsarchiv Lucern : Allg. Absch. 2, s. 485. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 15, f. 241, und Tschudische Abschiedesammlung XII Nr. I^VII-Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede 1^, S. 797. LandeSarchiv Scliwyz : Abschiede KantonSarchiv Basel: Abschiede 1547—48.jtantonsarchiv Freiburg: Vadische Abschiede, Bd. 15. StantouSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. 28.jkautonSarchiv Schasfhausen: Abschiede. Laudeöarchiv Appenzell: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Johann Haab, Bürgermeister; Bernhard von Cham, alt-Seckelmeister und desRaths. Bern. Hans Jacob von Wattenwyl, alt-Schultheiß. Lucern. Hans Hug, Schultheiß; Hans Bircher,des Raths. Uri. Mansuetus Zumbrunnen, Landammann. Schwyz. Dietrich Juderhalden, Ritter, alt-Land-ammann. Unterwalden. Niklaus Wirz, Landammann von Obwalden. Zug. Hartmaun Utinger, Ammaun;Stephan Zürcher („Züricher"), des Raths, von Baar und Monzingen. Glarus. Joachim Bäldi, Land-ammann; Melchior Gallati, des Raths. Basel. Bat Summerer, des Raths; Bernhard Meyer, Paunerherr.Freiburg. Ulrich Nix; Hans Studer, Burgermeister. Solothurn. Niklaus von Wenge, Schultheiß. Schaff-hausen. Hans Stierli; Hans Schaltenbrand, des Raths. Appenzell. Moriz Gartenhauser, alt-Land-Ammann. — E. A. A., 1. 96 v.

Ein Gesandter von Notweil berichtet, wie das spanische Kriegsvolk, das vor Constanz gelegen, bisauf eine halbe Meile sich der Stadt Rotweil genähert und einen Tag und zwei Nächte in zwei Dörfern desschirmverwandten Klosters Rothenmünster aufgehalten, mit großer Beschwerde für die armen Leute. Dadieses Volk im Würtembergischen auf weitern Zuzug warte, so habe die Stadt, um größeren Schaden zuverhüten, den Beschluß gefaßt, auf Begehren nur je 10, 20 oder 30 einzulassen, um derselben immer mächtigzu bleiben, und den Uebrigen etwas Proviant herauszuschicken. Sie habe übrigens an den Kaiser geschriebenund ihm vorgestellt, daß sie keine Ursache zu Feindseligkeiten gegeben, indem sie bisher allen seinen Mandatentreulich Gehorsam geleistet habe, ihn deßhalb um „Salviconduct" oder andere Gcwahrsamen gebeten, damitsie nicht weiter beschwert würde. Obschou sie keinen Abschlag erwarte, bitte sie doch die Eidgenossen umtreuen Rath, was sie im Fall der Gefahr zu thun hätte. Das kaiserliche Heer sei letzten Montag wiederaufgebrochen und abwärts gezogen; der Kaiser solle Augsburg verlassen haben, um nach Ulm zu ziehen. DieStadt wolle auch ferner gute Kundschaft einziehen und Alles berichten, was sie erfahre. Es wird zunächst dasan Schaffhausen überschickte Schreiben, sodann auch dieser Vortrag freundlich verdankt, die vorläufig getroffeneOrdnung für Einlaß und Proviantlieferung gebilligt, und dabei gerathen, daß sie dein Kriegsvolke keinenAnlaß zu Krieg oder Unruhe geben. Sie sollen auch gute Wachen und Kundschafter halten und stets berichten,was ihnen begegne; das wollen jederzeit auch wir thun. Wenn der Kaiser unleidliche Antwort ertheilte oderdie Stadt und die Ihren beschädigte, so soll sie es allen Orten anzeigen; es werden dann die Eidgenossensich erzeigen, wie es die Bünde vermögen. Ihr Begehren wird in den Abschied genommen. K». Eine Bot-