August 1.548.
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überfallen werden wie Constanz, geheime Kundschafter halten und Alles berichten, was ihnen begegne; auchAnstalt treffen, daß jedermann sich im Stillen rüste. I». „Peter Martres halb weist jeder bot, was anzogen ist."v. Es füllt ein Antrag, sich mit dem päpstlichen Gesandten zu unterreden, ob die Eidgenossenschaft im Falleeines Krieges von dem Papst Hülfe zu erwarten hätte; darüber soll jeder Bote zu Baden Antwort geben.«I. Schwyz und Nidwalden werden beauftragt, am nächsten Montag Uri zu antworten betreffend den Eid derMünzer und Probirer. „Demnach den Conunissarien (Vögten) zn schryben." v. Auf den Fall, daß die Zürcher,Berner und andere Nenglänbige zn Tagen die Frage stellen würden, ob man ihnen, wenn sie vom Kaiser ange-griffen würden, in allen Dingen beholfen sein wollte, wird vorgeschlagen, ihnen so zu antworten: Wenn der Kaiserungeachtet seiner vielfältigen Zusagen uns gemeinsam und unabgesagt angriffe, in den gemeinen Vogteien odersonst, so werde man einander gemeinsam helfen. Man soll sich darüber noch berathen und den Boten Vollmachtgeben, l. Heimzubringen, was des Bundschwörens halb angezogen worden. K. Den Auszug betreffend findendie Boten, „so der keyser über sin vilfaltig zusagen uns angryffen, daß do kein anders sig, dan daß man»nt aller macht zu ziechen gerüst syn müsse." I». Endlich wird verabschiedet, einander Alles zu berichten,was man Neues und Wichtiges erfahre, damit sich jeder darnach zu verhalten wisse, i. In Betreff derRüstungen („Usnemmens halb") bleibt es bei dem zu Baden erfolgten Abschied und es haben die Botenabgeredet, für den Fall, daß der Kaiser seiner vielfälligen Versprechen ungeachtet „uns" (V Orte, die Eid-genossen?) angriffe, wolle man mit aller Macht auszuziehen gerüstet sein.
» aus dem Schwyzer Abschied, vielleicht Wiederholung von
Bei dem Lucerner Abschied liegt eine Copie des Ausschreibens (ohne Schluß), dein wenigstens dieseStelle zu entnehmen ist: „Diewyl nun diser Handel eben hochwichtig, und unser Eidgnossen etliche ort, unsim gloubcn widerig, vil und mancherlei gesüech gethan, uns, die altgläubigen ort, dahin zu bringen, daß wiruns dero von Constanz und Straßburg annemen ec., und bishar solchs nit vermögen, will uns beduuken vonuöten sin, Hann insechens zethund, damit die gesandten der dryer orten unfern vogtc nit übermeren undetwas fürnemen möchten, das uns allen zu großem schaden und Nachteil reichen möcht" zc.
Zu i» 4. Das Original enthält an dieser Stelle folgenden durchgestrichenen, jedenfalls etwas räthsel-hafteu Passus: „Daß gut wäre, dz die boten von den orten, so daselbst hin geordnet, umb ein gleit vonden keisrischen obersten im feldlager sich bewerben, doselbst anzeigen, daß sy von iren Herren und oberu alleindahin geordnet, diewyl sy ein unzam voll habent, zu verhüten, daß da nüt unfründtlichs ghandlet und dieerbeinung ghalten werden mög".
Zu i», 5. Ein Concept der Schreiben an die cnnctbirgischeu Vögte (mit einigen Details über die Stärkedes kaiserlichen Heeres) findet sich bei den Lucerner Abschieden k. 530—31.
Zu «I. Dieser Artikel lautet im Schwyzer Abschied: Zu gedenken „der münz halb zu Uri inen bismontag nächstkünftig zu antworten" in Betreff des Eides der Münzer und Probierer, „auch den conunissarien(sie) zu Bellenz zu schryben".
Im Lucerner Exemplar steht noch dieser Artikel, aber durchgestrichen: „Als dann Herr anunan Wir;anzogen, daß unser Eidgnossen von Zürich und Bern sampt den andern nüwglöubigen orten kein antwortgen uf des keisers schryben, ob sy das uf eim gemeinen coneilio bschlosscn halten wölken oder nit, als aberdie ix ort sich einmündig entschlossen Hand zu halten. Demuach Zürich zu erfordern, ob sy dem römscheuküug umb sin ansprach rechtens sin wellen tut der erbeinung; ouch die von Bern erfordren, ob sy des nüw-gwunnen lands halb denen, so an sy zu sprechen, eins gebürenden rechten sin wöllcnt".