Juni 1548.
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und den Hof dein Gotteshause wiederum zustellen. Müller gesteht, etwas Heu uud Holz van dem Hofe hin-U'eg veräußert zu haben, beglaubt aber, daß dieses ihm nicht nachtheilig fein sollte, weil es nicht gefährlichersondern der Theurung und seiner Armut wcgeu geschehen sei; es sei bekannt, wie während einigenrühren die Früchte durch Nngewitter verderbt worden seien, wodurch er genöthigt worden sei, die betreffcn-de» Gegenstände und Anderes anzugreifen. Er bitte den Abt, ihn in Betracht dieser Umstände und seinesLeibes und seiner Kinder nicht von dem Hof zu verstoßen; er erbiete sich, fernerhin denselben so in Ehrenöu halten, daß der Abt zufrieden sein werde. Neber diesen Streit sind die Parteien vor Ammann und^icht zu Dänikon ins Recht gekommen. Daselbst ist ein einhelligs Urtheil dahin erfolgt: Gebhard MillerÜbe soviel verhandelt, daß er das Lehe,? verwirkt habe und der Hof wieder dein Statthalter und Gottes-laus St. Galleu frei hcimgefalleu sei. Dieses Urtheil ist von Müller vor das Landgericht zu Frauenfelduppellirt worden, welches aber das genannte Urtheil zu Kräften erkennt hat, worauf dasselbe von Müller^ar die Eidgenossen, als die rechte ordentliche Oberhand gezogen worden ist, vor denen als bevollmächtigter^Uvalt des Abtes dessen Kanzler, Leonhard Henßler, und Gebhard Müller für sich erschienen sind. Nach^'höruiig beider erkennen die Boten der X Orte, mit den Urtheilen von Ammann und Gericht zu Däuikonll»d des Landgerichtes zu Frauenfeld sei wohl gesprochen, von Müller aber übel appellirt worden. Es siegelta»l I Jvni der Laudvogt Hcrster zu Baden. StistSarchiv St. Gallen: Copialband l0t <XII) viotliolmus I5SS—jS, r. SSl.II» Verhandlung der VII Orte betreffend Neuenburg; siehe Note.
»»»»». Verhandlung zwischen Zürich, Schwpz und Glarus in Betreff des Kohlenkaufs; siehe Note.
Verhandlung in Betreff des Abzugs der Grafschaf Baden; siehe Note.
Das E. A. A. im Gesandtenverzeichniß datirt den Tag auf Montag nach St. Vitstag (18. Juni).
Im Zürcher Exemplar fehlen n, Ii, x, im Berncr », in I die Versicherung der Ankunft desTresoricr, ferner Ii, Ii, i», xv, x, z ; im Schwyzer xv, x ; im Glarner », u, x, >; im BaslerIi, Ii, I—z (es fragt sich, ob das Exemplar vollständig erhalten geblieben sei); im Freiburger I», Ii," l>, zp; im Solothurner Ii, Ii, <», i», s—im Schaffhauser », I», Ii, iii <>, im
Appenzeller », v, Ii, ii—!«—vv aus dem Zürcher; «IÄ aus dem Berner; es aus dem Basier;^ aus dem Freiburger Exemplar; iiti und lili auch ini Glarner; auch im Schwpzer; Iii» auch imBerner Abschied.
Zu v. 1) Aus dem Schreiben des Königs möge die wichtigste Stelle hier folgen: Heinrich w. zc. „Obschon wir üch und unsere gesandten bp üch gnügsamklich verstendiget und fiirgehalten die klcinfügcu billigkeit,s° s>) (die genannten Ansprcchcr) habent, uns zu bekttmbern (mit?) sölichcu und so gar unzimlichen ansprachen,'^ud ir ouch wot wüssent, daß in allen billichen fachen, so zu erhaltuug der tractaten gedienent, ir uns all-^rgen ganz urpüttig, willig und bereit, diesclbigen zu halten, erfunden und der billigkeit nachzuvolgcn ouchArneigt, dermaßen groß ursach gehept, üch dessen zu benügen, und deshalb es von unnötcn gsin, daß wirfedern dingen halb bcküinbert, dann allein der Pflicht der besonder» liebe und früntschaft halb, so wir zu!,'ch tragen; nüt bester minder haben wir üch nochmalcu hiemit gern ivellen mit antwurt begegnen und ver-s rndigen, wann schon gemclt ansprachen gegrttndt und der billigkeit gemäß (wären), söllcnt (doch) obgcsagter
von Grpers und die andern ansprccher in üwcrm brief (von, 12. Mai) gemeldet, nach inhalt der trac-aten (wie ir wol wüssent) deßhalb nachiverbung thun vor uns in unscrm rich; >md so sp aldar komcnt, das^cht zu suchen, wirt dasselbig tuen nach uoturft uud der gepür nach gehalten, und Wirt inen der ustrag^ Handels gschriftlich verlangen, damit ir dardurch erkennend die billigkeit und recht, so inen gehalten, und"or dem man üch das recht abschlachc, mag inen der rechtstag uit ufgctnn werden. Nämlich des grasen von
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