Mai 1548.
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Wern. 1548, 18. Mai.
Staatsarchiv Bern: RatlMnch Nr. S04. S. 2lil.
Vor dem Rath zu Bern eröffnen Gesandte von Freiburg im Namen von Mth und Bürger daselbst:^ Ihre Obern stehen in Sorgen wegen ihrer Bürgschaft (betreffend Savoycn); sie verlange», daß man dies-mit dem Gesandten des Königs sich unterrede, wie man zum Recht kommen und eine Ordnung bestimmene»nc. I. (Uiiklare Bemerkung oder Vortrag betreffend Meersalz.) 3. (Ebenso wegen Salzzoll zu Witte-rst („Weitenbenß"). Der Rath antwortet: 1. Wegen der Bürgschaft möge man vor Rüth und BürgerOren. I. Betreff des Mcersalzes wolle man an Boisriganlt und Lianconrt schreiben und die AntwortAchten. 3. In Betreff des Zolls zu Witteboenf mache man keine Neuerung. Mn- - ist Mcrair MUchm.
Wir geben zur Ergänzung noch folgende Acten:
1) Die bezügliche Instruction von Freiburg geht dahin: 1. Bern, Freiburg und Wallis haben sich früherbei der Botschaft des Königs in Betreff des Mcersalzes beworben. Da noch keine Antwort erfolgt sei, sobitte mau Bern, seinen Gesandten Auftrag zu geben, mit den französischen Botschaftern zu reden. 2. Wieder-holt haben die von Frciburg sich bei denen von Bern beworben, den Salzzoll zu Witteboenf nicht zu steigern;bie Boten sollen nun daran erinnern, wie solcher Zoll, ivie er jetzt gefordert Werde, nie bezahlt worden sei,^eundlich bittend, bei dem alten Brauche zu bleiben. K.A. Frciburg: Jystructionsbuch Nr. v, e. oo.
Punkt 1 der Verhandlung wird in der Instruction nicht berührt. Gesandte find die gleichen wie amMai zu Baden, denen aufgetragen ist, in der Hin- und Herreise diese Instruction zu verrichten.
2) 1548, 28. Mai. Bern an Freiburg. Auf der Heimkehr ab dem Tag zu Baden seien die Boten"on Freiburg vor dem Rath zu Bern erschienen und haben zu wissen verlaugt, ob auf das an den Königu°n Frankreich von Seite derer von Frciburg, Wallis und Bern in Betreff des Mcersalzes gerichtete Ver-fugen eine Autwort erfolgt sei; wenn nicht, so möge man eine solche zu erhalten suchen. Man habe hierauf^n Boisrigault geschrieben, dessen Antwort beiliegende Copie enthalte. Da Boisrigault der Ansicht sei, die
rte sollten eine „Form" stellen und dann schriftlich an den König gelangen, so glauben die von Bern,u>«n sollte sich an eine Malstntt zusammenfügen, die Sache berathen und die Forin stellen. Die von Freiburg^bgcn dieses nebst der Autwort Boisrigaults denen im Wallis mittheilen.
St. A. Bern - Deutsch Missivcnbnch 6, S. sss. Die Missivc enthaltet zuerst einen andern Gegenstand.
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Wer»!. 1548, c. 30. (penultima) Mai.
^bir können nur folgende Missive mittheilen:
1548, 30. (penultima) Mai. Bern an den Statthalter von Neuenbürg. Die vier Ministralcn, RätheMd Gemeinde der Stadt Neuenbürg, Burger der Stadt Bern, haben durch ihre Botschaft dem Rathe zuvortragen lassen, wie zwischen ihnen lind dem Statthalter, als Gewalthaber des Grafen von Neucn-"rg. einige Anstände walten. Dieselben betreffen Verkäufe und andere Vcrkommnisse und Zusagen, welche