März 1548.
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folgt eine fast wörtliche Wiederholung des beim Abschied vom 20. Februar unter Ziffer 1 mitgetheilten Vor-trages. Dieser Umstand, zusammengehalten mit den oben unter (1) Ziffer 3 bemerkten Stillschweigen desKönigs auf diesem Tag, läßt vcrmuthcn, diese Werbung sei nur eine Mitthcilnng des früher erhaltenenVortrages durch die evangelischen Städte an Constanz und nicht ein Anbringen der französischen Botschaft
selbst. Stadtarchiv Constanz: Urkunden zur Geschichte der Kirchcnrcsorm, Bd. SS; Ziffer (2) trägt Nr. 104.
5) 1548, 29. März. Die Geheimen von Constanz an die Geheimen von Zürich. Heinrich Hack habeden freundlichen Bescheid der Gesandten von Zürich und anderer vom letzten Tage zu Baden auf sein inFolge Befehls der Obern gethanes Anbringen gemeldet. Man danke diesfalls im Namen der Geheimen unddes Rathes. Die von Zürich werde» berichtet sein, wie die Sache in Betreff der Aussöhnung stehe. GesternAbends sei dem Rath ein kaiserliches Geleit zugekommen und dabei den Unterhändlern geschrieben worden,der Rath möge beförderlich eine Votschaft nach Augsburg abfertigen. Wenn der Rath dieses auch thne, sofei man dennoch entschlossen, gute und freundliche Nachbarschaft zu beobachten (nicht ganz klare Stelle) undbitte die Stadt Constanz bei dem Rathe zu Zürich und anderwärts zu empfehlen.
Stadtarchiv Constanz ; Urkunden zur Geschichte der Äirchenrcform, Bd. 2S.
Zu u. Die Gesandten von Zürich.berichten unterm 21. März an ihre Ober» unter Andcrin: Vor-gestern habe man („wir") zwischen Joachim Mötteli und seiner Fran in Betreff der Gültbriefe und Kleinodegehandelt; wie, könne, wenn nöthig, Gorius Wolfhart melden. St. A. Mich; A. Tagsatzung.
Zu Inn». „Wir von stett und landen der VIII Orten (folgen aufgezählt die über Dießenhofcn regie-renden) zu Baden versamt halt in, daß das gottshus snnt Cathnrinenthnl die lcchen zu Bassendingen
möge verlichcn nach ir notdurft. Siegelt Wolfgang Hcrstcr von Zug, Landvogt zu Baden am 17 tag Merzensonno Dmi 1548." Stistsbibliothek Engelbcrg; Ungedrucktc Fortsetzung von Tschudi.
424.
Mern. 1548, 13. März.
Staatsarchiv Vor»: Rathsbuch Nr. 304, S. 04.
Vor dem Rath zu Berit legt der Graf voit Greyerz eilte Missive und Instruction des Herrn von Nolle^ und begehrt, ihn für empfohlen zu halten. Es wird ihm geantwortet, man ,volle seiner Bitte ein-me»k sei».
425.
Mern. 1548, 20. März.
Staatsarchiv Born: NathSbuch Nr. so«, S.W.
H Vor dem Nathe zu Bern begehrt der Herr von Tartre illt Namen der Gräfin von Varrax, die von^'U Mögen gegen den Herrn von Nolle in Betreff der Tochter der Gräsin das Recht ergehen lassen gemäßVurgrecht, da sich finde, daß die Tochter ohne Bewilligung der Mutter und der Freunde genommen"erlangt diesfalls) eilten Nathsbotcn und verliest zwei Missiven, wie verrätherisch der von° gehandelt habe. Der Handel wird eingestellt, bis „uf versamlung miner Herren".