März 1546.
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^genossen eine Vereinung gehabt, welche noch drei Jahre nach seinen: Tode dauern solle; da bereits ein-4ahr verstrichen sei, so wünsche er, daß dieselbe erneuert werde, und zwar mit geineinen Eidgenossen, keinausgenommen, und daß man etwaige Mängel verbessere, damit die Widerwärtigen sähen, daß die alted'Mmdschaft erneuert werde, und um so weniger beide Theile beleidige:: werden; er habe auch rund heraus-sagt dabei auf sein Herz und Brust geschlagen), er würde den Eidgenossen, wenn jemand sie^griffe, nicht bloß wie im Bündniß bestimmt, sondern mit aller Macht, mit eigener Person und allem Ver-^gen beistehen, was er auch von ihnen erwarte; und damit wir spüren, daß dies sein ernster Wille sei,^rfüge er sich nach Burgund und auf „Legion" (Lyon?) zu, damit er bei jeden: Vorfall in der Nähe wäre.^ Er vernehme, daß etwelche Uneinigkeit zwischen den Eidgenossen vorhanden sei, was ihn: in Treuen leid^ue; da wir vor Augen sehen, was für Folgen die Entzweiung im deutschen Reiche gehabt, so bitteer unsöstlich, die Späne gütlich zu vertragen und brüderlich mit einander zu handeln, wie die Vorfahren gethan;^ begehre auch ernstlich, daß wir die Blinde wieder einmal erneuern und schwören, damit den Widerwärtigen^ Freude, die sie an unserer Uneinigkeit haben, genommen werde; „dann alle, die üch anders raten, sindM ü,vere fründ." 4. Er erfahre auch, wie einige Nachbarn der Eidgenossen (Constanz zc.) von ihren Wider-^ lern angefochten werden; er bitte die Eidgenossen dringend, dieselben nicht zu verlassen, damit sie, wenn^ wieder zur Ruhe kommen, ihnen die alte Freundschaft und Nachbarschaft weiter erzeigen können. 5. Erhusche, daß man sowohl die Ansprache für die zehn Tage als andere unbillige Forderungen aufgebe und^ nicht weiter darum ersuche. 6. Da der Graf von Greyerz den königlichen Orden trage, nach dessenHungen Ansprache von den Ordensbrüdern zu beurtheilcn sei, so möge der Graf nach FrankreichvNliNen und seine Ansprache vorlegen. An: Ende haben die Boten den: König für den ehrenvollen Empfang,^ »Wohlhalten" und sein gnädiges Erbieten gedankt, mit der hochgeflissenen Bitte, sich die Eidgenossenbefohlen zu halten, worauf er nochmals auf die Brust geschlagen und die obige Versicherung mitfreundliche» Worten erneuert habe. Nachher habe der Connetable nach ihnen geschickt und ihnen vor-^t, ^yte x M. xiner Eidgnoschaft bißhar zu guten: erschossen", und wie der König erbötig sei, mitMacht zu ihr zu stehen, auch die Vereinung mehren und nach Nothdurst verbessern wolle, undgebeten, dieselbe zu erneuern. In ihrer Gegenwart habe er den: Tresorier befohlen, beförderlichstMszukovnnen, um den Eidgenossen die Pensionen auszuzahlen, was auf Ostern zugesagt sei. Die BotenZii/"- Herrn von „Gnntadablen" für sein freundliches Erbieten fleißigen Dank gesagt :c. Bei ihrerhabe der König ihnen Einige von: Adel zur Begleitung beigeordnet, „onch ire einige pfärd berytenberännen lassen" und den Befehl gegeben, daß man ihnen in seinem Lande alle Ehre erweise, wie wenn. eigene Person da wäre; das sei auch geschehen; namentlich zu „Leion", wo des Königs Lieutenant. ^ cntgegengeritten, der Rath, die Burgerschaft und die Kauflente ihnen so viel Ehre angethan haben,^ es nicht genug rühmen können. Sie glauben nun ihre Befehle nach besten: Vermögen ausgerichtetbitten, ihre Verrichtungen zu genehmigen. Und wiewohl sie von Solothurn bis an den Hof^ ^'^er zurück durch Vogt Wunderlich „verzehrt" (freigehalten?) worden, so haben sie doch an dem Hofe»: Auslagen gehabt mit Geschenken („letzinen") an die Küchemeister und Andere, die ihnen zugetragen
gedient, desgleichen für „bschlacherlon", Satteln, Pferde, Kleider n. A., ebenso für Zehrung von Haused>az und zurück. Zudem habe der König jeden: Boten für seine Diener nur 25 Kronen geschenkt,
de», Diener, die jeder gehabt, nicht einmal den gewöhnlichen Neitlohn ausmache; auch haben sie
' ^vgt Wunderlich, der ihr Dolmetsch gewesen und ihnen viele Dienste geleistet, wie Hauptmann Wilhelm
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