Februar 1548.
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tieten könnte. Das soll man heimbringen, nm überall ernstlich zu verordnen, daß während der Fasten keinSchlachtvieh („Metzgtvech") aus dein Land getrieben werde, v. Wiewohl Schwyz diesen Tag nicht besucht^ so wird ihm doch der Abschied sannnt den übrigen Schriften mitgetheilt.
Der Schwyzer Abschied enthält nur i» und 1t»; das klebrige ist vielleicht durch Ausfall verloren gegangen;als vermeintliche Fortsetzung wurde aus dem Abschied vom 50. Juli die Verhandlung über die Vorgänge inund um Constanz beigefügt.
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1548, c. 20. Februar :c.
Vortrag des französischen Gesandten Lavau vor den Rathen zu Zürich, Basel, Bern, Lucernäffend Constanz.
Nebstdem, was aus dem Abschied vom 23. Januar, Note zu t, »», v Ziffer 4 bekannt ist, und imAbschied vom 12. März Ic, Eröffnung der französischen Gesandten, Ziffer 3, wiederkehrt, stehen uns folgendeVlaterialien zu Gebot:
1) Durch die Gesandten der Orte, die auf dein letzten Tag zu Baden waren, werde man den gutenWillen des Königs zu den Eidgenossen vernommen haben, des Königs, der stets bemüht sei, die Eidgenossenuu Alles zu erinnern, was zu ihrem Wohle sei, sie zu Friede und Einigkeit unter sich zu mahnen und sievon den Anschlägen und Practikcn, die da und dort wider sie gepflogen werden, zu unterrichten. In seinemVemühm, Alles zu erfahren, was den Eidgenossen schädlich sein möchte, habe der König auch betrachtet, wie,/Nützlich, hoch und ansehnlich" die Stadt Constanz ihnen wäre, wenn dieselbe im jetzigen Stand erhaltenwerden könnte. Der König habe daher den Gesandten hergeschickt mit dem Auftrage, den Eidgenossen vor-anstellen, sie möchten dahin wirken, daß „etwas guter sprnch oder tädung" mit genannter Stadt verpflogenwürde, damit dieselbe keinem Angriff eines Fürsten ausgesetzt würde, ohne Hülfe und Zuflucht bei den Eid-genossen zu haben. Wenn sie dessen sicher sei, werde sie um so leichter Widerstand leisten. Würde aberInstanz überwältigt und gleich andern Städten besetzt, so hätten die Eidgenossen den Krieg vor ihren Thoren.Der Gesandte erwarte auf diesen Vortrag eine willfährige Antwort.
St. A. Zürich, beim Abschied vom L3. Januar 1548.
2) 1548, 20. Februar. Basel an Bern. Dieser Tage sei die Botschaft des Königs von Frankreich,ZW Herr von Lavau, erschienen und habe nach langer Ausführung, wie große Sorgfalt der König für das
bohl der Eidgenossenschaft trage, darauf hingewiesen, welche Beschwerden der letzter» zuwachsen, wenn die"tadt Constanz in die Gewalt des Kaisers kommen sollte. Da diese Stadt nun in der äußersten Roth sei"wd auf die Dauer sich nicht zu halten vermöge, so sollten die Eidgenossen ihr trostlich, hülflich und räthlichbannt sie sich des Kaisers erwehren und auf die Seite der Eidgenossen stehen und da bleiben möge.Gesandte habe diesfalls eine schriftliche Antwort verlangt und bemerkt, er werde sich nun nach Bern^b zu andern Orten begeben und daselbst das Gleiche anbringen. Man habe ihm dann geantwortet, manwolle über die Angelegenheit des Fernern rathschlagcn und ihm später Bescheid crthcilcn. Da nun der. ^sandte mittlerweile in Bern gewesen sein oder noch hinkommen möchte, so bitte man lim Mittheilung der-^üigen Antwort, die man ihm dort gegeben habe oder zu geben gedenke. «. A, Basti: Missw-nbuch wt?-isro, Nr.
, , -0 1548, 20. Februar. Vor dem Nathe zu Lucern erscheint der französische Gesandte de Lavau unddas Begehren an, 1. daß man sich der Stadt Constanz annehme; 2. die kaiserlichen Gesandten fort-
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