Januar 1548.
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Jossen weiter ersuche, werden wir gebührende Antwort geben. Sodann zeigt der Gesandte an, daß CardinalM'iiesc geschrieben, wie der Kaiser den Cardinal von Trient nach Rom geschickt, um dafür zu werben, daß^ Concil zu Trient gehalten werde; der Papst habe aber ohne Vorwissen der Cardinäle und PrälatenM Pobelunien sind", das nicht bewilligen wollen; die später erfolgende Antwort werde des Kaisers BotschaftRom zugestellt; er (Rosin) werde den Eidgenossen eine Copie davon mittheilen. Piacenza sei dem Papstnicht übergeben, und von des Kaisers bezüglichen Acußerungen habe man wenig zu hoffen. Nach ganzHtten Berichten aus Italien sei der Herzog von Urbino von den Venetianern zum obersten Hauptmannhältst worden; der Herzog von Ferrara („Vcrer") sei der Kirche Gonfaloniere und Oberfeldherr, Camilla4c>rdo in Parma als oberster Hauptmann und Gubernator eingezogen, ein eifriger Diener des Königs^ Frankreich. Don Ferdinand Gonzaga, Gubernator in Mailand, habe alle Unterthanen im HerzogthumHwöre,, lassen, treu und gehorsam zum Kaiser zu halten. Zu Mailand gehe das heimliche Gerücht, dersei todtkrank und werde nicht mehr lange leben; seine Macht und sein Glück werde von Einigen wenigächtet und wenn er auch noch fünfzig Jahre zu leben hätte, da jetzt, ivie man hoffe, eine VerständigungAschen Papst, dein König von Frankreich, den Venetianern, dem Herzog von Ferrara und der Eid-^'ossenschaft bestehe. Der Herzog von Alba sei nach Spanien verreist, um des Kaisers Sohn nach Italien^ Gleiten. Zu Piacenza seien K Spanier und zu Mailand 12 (welcher Nation?) gehängt worden, weil sie^ Verschwörung gemacht haben sollen, das Schloß oder eine Porte den Truppen des Papstes zu überliefern;wichen habe der Prinz von Mälf (Melfi?) im Pieinont Einige richtet: lassei:, weil sie Montpelier (Mon-
^ ^ den: Kaiser haben übergeben wollen. Des Kaisers Tochter zu Ron: habe von dem Papst Urlaubum nach Neapel zu ziehet:; das soll ihr aber versagt sein. Die Venetianer haben des Kaisers Kriegsvolk' Durthpuß abgeschlagen und rüsten sich allgemein. Der Cardinal voi: Lerono sei auf der Straße gewesen,«ich reiten. »». Gesandte des Kaisers und des Statthalters zu Mailand, Johann Angelus Ritins
^ Johann Panizonus, fordern Antwort auf ihr früheres Anbringen betreffend die Capitcl, die sie mit dengeiwsstn auszurichten wünschen. Antwort: Die Herren und Obern haben den Vortrag und die Capitel mit^ 'Vender Ehrerbietung verhört; es sei aber den Eidgenossen von den Ländern der Winterkälte und der kurzenk»^ Landsgemeindei: zu versanimeln nicht möglich gewesen; daher könne man jetzt noch keinen
^c» gründlichen Bescheid geben; sobald aber die Tage sich strecken und die Versammlung von
klüden möglich werde, wolle man aus den: nächstfolgenden Tage gebührende Antwort geben. Doch zeigt^ Vote voi: Uri an, daß seine Herren an einer Landsgemeinde sich zu einer Antwort entschlossen haben.
diese Capitcl noch weiter berathschlagt, ivobei sich zeigt, daß alle Orte von einer hülflichen^wuiig nichts missen wollen; einige Orte empfehlen dagegen, einige Artikel betreffend feilen Kauf, Zoll-«tid Gericht und Recht aufzusetzen, die uns und den Unterthanen zu Nutzen und Wohlfahrt gereichen
^ öu Ruhe, Freundschaft und guter Nachbarschaft dienen würden. Heimzubringen, ob man auf dem nächstenö>«ar Gesandten auf die vorgeschlagenen Artikel eintreten wolle, l». Die französischen Gesandten haben
ttnkk bie Erneuerung der Vereinung nicht besonders Antwort begehrt; „damit aber uns nützit erwinde",die ^ Boten ihre bezüglichen Instructionen. Die Länder wollen vorerst ihre Landsgemeindei: berufen;f:p Dtte wollen nur anhören, ivas der übrigen Orte Meinung sei. Demzufolge wird „inen" (dei:Gesandtet:) die gleiche Antwort gegebei: wie denen des Kaisers. Einige Orte erkläret:, in die alteöu wolle«:; sie wünschen nämlich dieselbe abzuändern, daß man bestimmte, wasdie Eidgenossen den: König zu schicket: hättet:, wein: der König in seinen eigene«: Landen angegriffen