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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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December 1547.

es solle da auch von nichts Anderem gehandelt werden, als von der hl. göttlichen biblischen Schrift und derLehre der hl. alten Väter, ohne allen Affect; was sich dabei ergebe, solle bleiben, das Andere abgetha»werden. Die Könige von Frankreich und England sollen sich mit einander vertragen haben. Die Regierungim obern Elsaß habe ein Dorf der Stadt Straßburg mit Gewalt eingenommen, obwohl diese mit dein Kaiseivertragen sei, und verhalte den Burgern Zinse, Zehnten w. Von erfahrnen Kriegslenten werde da virgeredet, die Eidgenossen müssen auchin (den) Hag". Die Königin Maria habe einen Anstand mit ihremBruder, dein römischen König, wegen ihres Witthnms in Ungarn. Eine kaiserliche Botschaft habe von Comstantinopel her den dreijährigen Waffenstillstand gebracht, aber sofort wieder den Rückweg angetreten, wasverdächtig erscheine. Der Papschund Frankreich haben ein Bündniß mit einander abgeschlossen. Der Kaiserbeabsichtige, den Herzog von Savoyen einzusetzen und denSchwyzern" einen Herrn zu geben. Er habe demHerzog von Würtemberg zugemuthet, ihm die Feste Hohentwiel einzugeben, um desto leichter an die Eid-genossen zu kommen; denn er wolle Alles, was den Häusern Oesterreich und Mailand zugehört, wieder ausich bringen undvon dem allem kein stützen dahinden lassen"; willfahren sie nicht, so werden sie an fünf Orte»auf einmal angegriffen werden. Auch Uri berichtet von Warnungen, die es empfangen, daß der Kaisernächstens die Eidgenossen angreifen wolle, sich ernstlich verstärke und viele Fähnchen machen lasse mit derInschrift: Wir wollen Einen Gott, Einen Glaube», Eine Taufe lind Einen Kaiser haben. Die Anwerbungvon Knechten zu Bregenz solle denSchwyzern" ein Zeichen sein. Um Ueberlingen herum sei die gemeineRede, es werde bald losgehen. Weiter heiße es, der Kaiser habe zu Venedig bei den Fuggern 50,000 Kronenbestellt und wolle uns mit dem Geld zertrenneil. Dies Alles wird in den Abschied genommen. I». Anwältederer von Schellenberg zu Hüffingen bitten, man möchte das Lehen zu Dießenhofen der Frau Hans MelchiorHeggenzer's, ihrer Schwester und Base, zu Lehen übergeben. Heimzubringen, i. Es wird ein Tag »achBaden angesetzt auf Sonntag nach St. Sebastianstag (22. Januar 1548). Wenn aber einem Ort etwaszustieße, so mag es einen nähern beschreiben, lk.» Nachdem schon einige Boten abgereist waren, erschien eMGesandter der III Bünde, Landrichter Junker Hans von Capol, und eröffnete: 1. Sie haben auf das Schreibe»von Glarus sich entschlossen, auch einen Boten nach Frankreich abzuordnen. Darauf hat man ihm de»gefaßten Beschluß in den Abschied gegeben. 2. Seine Allfrage, ob man der Vereinung halb mit dein Königctivas verhandelt habe, wird dahin erwiedert, es werde dies erst auf nächstem Tage geschehen. 3. Er wünschtzu wissen, ivie die Bündner sich gegen die Spanier und andere Kriegsleute verhalteil sollen, welche ihr Gebietpassiren. Man hat ihnen gerathen, darauf wohl Acht zu haben, damit ihnen und lins kein Schaden darausentspringe; man werde übrigens aus dem nächsten Tag weitere Antwort geben. I. Der alte Schaffner vollFeldbach begehrt sich zu verantworten. »»». Die Voten von Zürich wissen, wie Klans, der Wirth awStalden zu Münster, um ein Fenster gebeten, das ihm alle übrigen Orte gegeben haben, mit Ausnahme vo»Glarus, das er (wie Zürich) gleichmäßig hiefür angeht, u. Der Hofmeister des Grafen von Greyerz bittet,den Boten, welche zum König voll Frankreich gehen, aufzutragen, dem Köllig des Grafen Gruß und willigesErbieten zu vermelden und in Betreff seiner Angelegenheit gute Fürsprache zu thun. Es wird das beschlossen!nur die Boten von Bern, Uri, Glarus und Schaffhausen wollen es heimbringen. Wenn die von Bern (und dieübrigen genannten Orte) einverstanden sind, sollen sie solches denen von Solothurn zuschreiben. «». Letzter Tagehabeil die von Nnterwalden eine Frau verbrannt, die sich Verena zum See von Wallis nannte und eine Unholdewar; sie hat einige Kinder verderbt, ist bei Mördern gewesen, denen sie zu Esseil getragen hat und gie^folgende Personell als Mitglieder ihrer Gesellschaft an: 1. Katharina (Thryne") Lager voll Sitten, eine