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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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November 1547.

410.

Wrunnen. 1547, 26. November.

LandeSarcliiv Schwyz: Abschiede.

Tag der III Orte.

!». Miser Camill de Vurgo von Bellenz ist wegen seiner Handlung lanoräumig geworden. Nun bitte»seine Brüder und Freunde, es möge ihm das Land wieder geöffnet werden, er habe nicht so grob gesi'lN,daß er dasselbe sollte meiden müssen. Nachdem die Boten ihr Anbringen verstanden haben, welches sie v>uden Herren und Obern jener gethan, auch sie mündlich verhört hatten, wurde Folgendes verabschiedet? 1-^der Handel immerhin ein grober ist, indem nichts Anderes bekannt ist, als daß sie in einem geschwonu"Frieden gestanden seien, und zwar der Camill sowohl zu Benedet als zu Peter Marter; da ferner der Boll'von Unterwaldcn ohne Instruction ist, so wird die Sache auf einen folgenden Tag, den 12. December Z»Brunnen, verwiesen, wo jeder Bote mit Vollmacht erscheinen soll. 2. Dem Camill de Codebnrgo ist diesigzu schreiben und ihm für diese Zeit freies sicheres Geleit zu geben zu und von de»? Recht, damit er ll igegen die, welche dieser Angelegenheit wegen wider ihn zi? klagen habe??, verantworten kann. 3. Ebeuffwird dein Benedet und seinen Brüdern geschrieben, den Tag zu besuchen und mitzubringen, was den? NcäP»gemäß ist. 4. Endlich wird dem Commissar berichtet, er solle ii? Betreff dieses Handels die ihn? etwa bekanntKundschaften ausnehmen und herausschicken; der Schreiber soll ii? den frühern Abschiede?? nachsehen, wie d?»Friede zu machen befohlen worden sei; auch soll man sich bei den? Commissar Steiner von Schwyz, u»i6'den? die Sache aufgelaufen ist, erkundigen. 1». Es ist einer, Johannes bl., aus Bollenz erschienendes Streits, den die Bollenzer und die von Strada ii? Betreff der Alp habe??. Es wird den? Vogtgeschrieben, man erbiete sich gütlich ii? der Sache zu Handel??,desglichei? die gefaßten artikeln, ob sie ^annemen wellen, wo das nit, daß sie ir rächt wellend an, wellend wir in(en) ouch gäre?? bchulfen sin", ^sollen sie voraus alle erfolgten Kosten sofort erlegen und für die weiter folgenden gerüstet sein.de?? Vogt Würsch geschrieben des wins und furkoufe halber", läßt man es bei den? verbleibe», wiedas gemacht habe??; doch sollen sie den III Orte??, ihren Oberherren, denselben verabfolgen lassen. «1- ^Bote von Scbwpz eröffnet, wie seine Herren berichtet seien, daß der Castellan auf der Parthnn so sehr t?'w 6daß er de?? Frieden und Anderes nicht halte; er habe ei??, zwei, dreimal den Friede?? gebrochen; neue »alte Schloßknechte wissen nicht mehr unter ihn? zu dienen und doch habe?? sie ihre?? Eid geschworen U>wünsche» den zu halten. Es frage sich, wie da vorzubeugen sei; seine Friedbrüche habe er mit 16 M»^gebüßt. Der Bote von Unterwalden antwortet, seine Herren hätte?? längst hineingeschrieben, aber erder Briefe nicht; er, der Bote, glaube aber, seine Ober?? werden ihn entfernen und einen andern hinsi'b^^doch sollte es jeder Bote heintbringen. v. Es erscheint Miser Jeronpmus Dettscheß wegen des Anstowmit seinem Bruder Nicola, mit den? er noch in? Rechte?? steht. Mai? schreibt den? Commissar, er soll si^ ^vereinbare» suchen. 1'. Die voi? Unterwalden lassei? durch ihre?? Bote?? abermals anzeigen, daß die B>»>^welche die III Orte einander schicke??, nicht gefertigt werden. Man soll das heimbringen und auf uowwTag Antwort gebe??. A. Die Bote?? sind berichtet, wie der Kaiser unweit Schaffhausen eine große Z"Laden habe, daß aber niemand wisse, ivas er hiemit beabsichtige.