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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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884 November 1547.

sie vor die Gemeinde kommen zu lassen und der Rath dieses nun abgeschlagen habe. Man verlange Z"wisse», ob das mit Wissen und Willen ihrer Aller vorgegangen sei oder nicht. Dann sollen diejenigen, >ve HMaigret im Proceß angegeben hat, sämmtlich ausgestellt werden, wie früher schon verlangt worden sei. En 'sollen die Genfer gemäß ihrem Erbieten Gericht und Recht üben. St, A. Venn Rathsbuch Nr, sos, s, so»,

Die bezügliche Missivc Berns an Genf vom gleichen Datum, St. A. Bern: Welsch Missivcnbuchk. 149, enthält nicht Mehreres.

40».

Zürich. 1547, c. 20. November.

Conferenz zwischen Eon stanz und Zürich.

Die Verhandlung muß aus folgenden Acten entnommen werden:

1) 1547, 20. November. Konrad Zwick kommt von Zürich und berichtet vor den Geheimen und 3"geordneten von Constanz Folgendes: Er habe vor den Geheimen zu Zürich die Gefahr der Stadt uug^

und angefragt, wenn die Roth einen Zusatz erfordern würde, ob man nicht bei den Eidgenossen oder einze

Orten mit gutem Willen ein, zwei, drei oder vierhundert Mann auf Kosten der Stadt Constanz erho ^könnte. Man möge nachdenken, wie dieses zu erkundigen sei; die Heimlichen zu Constanz werden diesf ^nichts an den Rath bringen, bevor sie einige Zusicherung haben. Endlich möchten die von Zürich bei gewe> ,Eidgenossen möglichst zu bewirken trachten, daß sie der Stadt Constanz keinen Unwillen bereiten; wen»ihr auch nichts zum Guten thun wollen, sollen sie dieses doch nicht öffentlich äußern. Ans diesen ^ ^haben die Geheimen von Zürich geantwortet, sie fürchten, die Sache werde nicht besser, wenn sie dieselbe)'die Eidgenossen bringen; eher würde die französische Botschaft, welche jetzt zu Baden sei, bei den Eidgeno»etwas vermögen. (Folgt eine Relation über Anderes.) Auf die Meinung derer von Zürich hat man o>dein Konrad Zwick aufgetragen, mit dem Rentmeister, Gabriel Arnolt von Neuenburg (?), der früher zu Ev'w 'war, jetzt aber zu Basel ist, zu verhandeln und ihm eine Instruction zu geben, wie er mit Wunderlich, ^Dolmetsch der französischen Botschaft reden soll, damit er den französische» Gesandten bestimmen wöge, ^Angelegenheit bei den Eidgenossen anzubringen. Dabei soll Zwick in Betreff seiner Werbung bei Zürichden Gesandten von Bern und Basel ein Schreiben zustellen.

Stadtarchiv Constanz - Urkunden zur Geschichte der Kirchcnrcforni Biv 28-

2) 1547, 21, November. Die geheimen Räthe von Constanz an die Gesandten von Zürich

Tag zu Baden. Die Gesandten werden sich dessen, was vergangener Tage Konrad Zwick aus Besch ^Geheimen von Constanz bei den Geheimen Rüthen zu Zürich gebeten habe, erinnern. Man danke für ^getreue Mitleid und das freundliche Erbieten, Welches auf die Eröffnungen des Gesandten Seitens dererZürich kundgegeben worden sei. Man habe nun auch an die Gesandten von Bern und Basel grschr^^,und sie ersucht, die Sache mit denen von Zürich zu berathen. Wenn man für angemessen finde, "von Schaffhausen beizuziehen, so sei das denen von Constanz recht; hätten sie gewußt, daß Boten vonnach Baden kommen, so hätten sie ihnen auch geschrieben. St, A, Zürich: A, Constaw'

3) Der Brief von Constanz an den Gesandten von Bern zu Baden vom 21. November geht doh^mit Zürich und Basel zu berathen, ob man Knechte für einen Znsatz bekäme und zu bewirken, dos'Eidgenossen nicht laut werden lassen, daß sie unthätig bleiben, wenn dieses so sei,

Stadtarchiv Constanz: Urkunden zur Geschichte der Kirchenreform Bd.

4) In ähnlichem Sinne, doch kürzer, weil eine mündliche Verhandlung vorangegangen, wird ""gleichem Datum an Zürich geschrieben, es möge auch Schaffhausen beiziehen. 1^°"'