November 1547.
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ihren Herren beauftragt daran zu erinnern, nüe die von Bern fiir Genf Leib und Gut gewagt und ihreeigenen Lande der Gefahr ausgefetzt haben, als sie zwei Male heruntergezogen seien-. wie es nie ihre Absichtgewesen sei die Herrlichkeit und Freiheiten der Genfer anzutasten, sondern vielmehr sie in ihrem Bestände zubeschützen- wie es nun aber scheine, daß mau einen fremden Mann, Maigret, der seinen: Eide zuwider gehandelthabe, und den mau seit dreißig Jahren gut kenne, mehr achte als die Obern der Gesandten; sie verlangenGemäßhcit ihrer Instruction, daß das Recht ergehe. Man beschließt, den Gesandten ihr freundliche^ Er-bieten zu verdanken und ihnen zu antworten, mau sei entschlossen, über den Magiufstgue gutes Recht waltenW lassen; wenn die Gesandte., etwas wider ihn zu klagen haben (guolgua olmsa ü lmll.or acmtm W7),'"bgm sie solches dem Lieutenant und Procurcur nuttheilen (daMant,), damit diese die Sache verfolgen (guaimwm), oder mögen als Partei auftreten, ».an werde ihnen kurzes Recht gewahren, übrigens habe'»«» auf alles Vorgetrageue schon früher geantwortet. Nachdem sich die Zweihundert entfernt hatten, w.rdbeschlossen, die von jenen erkannte Antwort sei den Gesandten mitzutheileu. IV. (Gleichen Tags, Nachmittags.)^n Abwesenheit des Nathes kommen die Gesandten auf das Stadthaus und erklaren (den lindsten), »nt der'h"en.iberbrachte,l Antwort seien sie nicht zufrieden; die sei der Hauptsache nach die gleiche, welche denln'ihern Gesandten gegeben worden sei; gestützt auf das Burgrecht, auf Brief und Siegel verlangen sieVersammlung des Generalrathes und daß man (zu diesem Zwecke) sie nochmals vor den großen RathZulasse; sie wollen nichts Anderes vortragen, als was schon eröffnet worden sin; mau möge sie ...^'»äßheit des Burgrechts anhören, wenn es doch uöthig sei, daß man wegen eines einzigen Mannes so viele»iahe haben müsse' Tie vier Sindikeu beschließen, es sei der kleine Rath sofort bei... Eide zu berufe».V- (Gleichen Tags) Es wird (bei... Rath) das Verlangen der Gesandten von Bern berichtet und beschlossen,^ Zweihundert sollen auf morgen berufen werden, weil die Versammlung des Generalrathes besser unter-^°bc; sie mögen damit zufrieden sein. VI. (20. November.) Vor den Zweihundert. Nachdem auf d.e Ed.ctebble Nathsordnung betreffend) aufmerksam gemacht worden, erscheinen die Gesandten von Bern und eröffnen,^ gestern ihnen mitgetheilte Antwort sei die gleiche, welche mau den frühem Gesandten gegeben habe, mit^ sich ihre Obern nicht befriedigt haben und die sie, die Gesandten, auch nicht annehmen können. Sie legen^rauf die Gründe schriftlich vor und ebenfalls wird der Vortrag der frühem Gesandten verlesen. HieraufOffnen die Gesandten ferner, der obwaltende Gegenstand bcschlage das Burgrecht. Brief und Siegel; sie fordernbaher, daß über die betreffenden vier Artikel, die Burgerrechtsfrage des Magniffigne, die Spaherd.enste (l W-l»6>nant) des Mestrezat u. s. w. Verhör angeordnet werde nach ihrem Verlangen. Wen» das geschehen sei,^ die Sache vor die Zweihundert gelangen, damit dort benrtheilt werde, was wider Vr.ef und Siegel, E.d""b Versprechen gehandelt worden sei. Sie verlangen (diesfalls) vor den. Generalrath vernommen zu werden ;
ihne., dieses verweigert, so wollen sie nicht verschweigen, daß ihnen aufgetragen sei zu eröffnen, ihre^'en werden in diesem Falle überlegen, wie dieser Angelegenheit ferner zu begegnen sei. Sie verlangenschriftliche Antwort Es wird beschlossen, das Urtheil stehe gemäß Herkommen de... kleinen Nathe zu;°» Gesandten soll bemerkt werden, das, worüber sie den Magniffigne abzuhören verlangen (gni vanllcmtI'ou mwrroga 1a NagnWgna a lonr in.tanaa), sei schon durch (a 1'i.mtancm) den Procurenr und, Genant einvernommen und die Antworten des Magniffigne seien ihnen beim Conseil estroict vorgelesen!^en; wollen sie sich damit nicht begnügen, so mögen sie bei... Generalrathe erscheinen. VII. (Gleichen. Nachmittags.) Diejenigen, welche den Gesandten von Bern bei Tische Gesellschaft geleistet hatten, lassen'»'ch den Sindik Beginn berichten, sie haben die von den Zweihundert beschlossene Antwort den Gesamten