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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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November 1547.

Zu e. Anstatt: aus de», Wirthshaus grab über de» Altar gcheu, sagt der Schwyzer Abschied allgemein-ganz ungeschickt" (sich benehmen).

Zu <4. Von diesem, vierthalb Zeilen haltenden Artikel sind im Luccrncr Exemplar dritthalb Zeilen »»'einem Strich durchzogen; das Schwyzer Exemplar hat den Artikel inlact; zu ihm gehört unzweifelhaft folgenderVortrag oder Missive:

1547, 15. November, Lucern. Johann Angclus Nitius und Dominicus Panizonus (an die III Orte?)-Da der Verdacht wegen Bellcnz immer und immer wieder erneuert werde, wiewohl hiczu kein Grund vor-handen sei und die Gesandten Wohl hätten annehmen dürfen, das; er in Folge des Berichts, den sie hierübergegeben haben, längst verschwunden wäre, so hätten sie einige Ursache zu bedauern, das; die Eidgenossen denZusicherungen des Kaisers und Don Fernands so wenig Glauben schenken; die Gesandten bitten und ermahnensie ernstlich, solchen Argwohn nicht bloß mit Bezug auf Bellcnz, sondern rücksichtlich aller ihnen gehörende»Städte und Plätze gänzlich fallen zu lassen und ihr Gcmüth völlig zu beruhigen mit der Zusicherung, dahsie von dem Kaiser und allen seinen Dienern und Untcrthancn nichts Anderes als den gnädigsten Wilte»-Nutzen, Ehr und Frommen zu gewärtigen haben.

St. A. Lucern, Beim zweiten Stück dieses Abschiedes, Original ohne Adresse; Cysat bemerkt auf den RandS7. November IS«?"-

Zu v. Der Schwyzer Abschied redet nicht vom Papst, sondern sagt nur vonetlichen Cardinälc»"'

Zu Cysat bemerkt auf den Rand:Wie aber leider schier allenthalben in der Eidgnoßschaft beschi^'daß glych die catholischen die ircn gan Zürich, Bern, Basel, Genf, Straßburg ?c. uf die schulen schicke»-

407.

Oenf. 1547, 18. bis 26. November.

jlantoiiSarchiv Genf: RathSregijtcr.

Gesandte: Bern. Hans Nudolf von Erlach z Glado May; Stossel von Mülinen; Mathäus iknechhder junge.

I. (18. November.) Die Gesandten mit den beiden Vögten von Gex und Ternier erscheinen vor de»'Nathe zu Genf und eröffnen nach dargebrachten: Gruß, sie seien vom kleinen und großen Nathe zu Bei»abgeordnet. Durch die Gesandten, welche unlängst in Genf waren, haben ihre Obern vernommen, daß b''"nicht erlangen konnten, was ihnen durch ihre Instruction zu fordern auferlegt war; daß sie namentlich "i^vor den Generalrath gelassen morden seien; ihre Obern finden sich hiednrch sehr gekränkt und empfindgroßes Mißfallen, daß gegen Magniffigue Maigrct nicht so vorgegangen wurde, wie man es gefordert hal»'-Sie verlange,: von den Zweihundert vernommen zu werden, um denselben die Verwunderung ihrer Ob-»'"auszudrücken und des Weitern ihre Aufträge darzulegen. Es wird ihnen geantwortet, bevor sie von de»Zweihundert gehört werden können, haben sie ihren ganzen Vortrag (vor dem Nathe) zu eröffnen; aufsechs Uhr werde man die Sechszig und nach der Predigt die Zweihundert versammeln. II. (19. NovemberDie Sechszig beschließen, die Gesandten von Bern, die gestern vor dein kleinen Nathe (eonsoil orckw»''^erschienen sind, sollen von den Zweihundert vernommen werden. Es soll ihnen aber bemerkt werden, ^sie da nichts Anderes vortragen dürfen, als was sie dem kleinen Nathe eröffnet haben. III. (Gleichen D»l!^Vor den Zweihundert vermelden die Gesandten von Bern Gruß und das Erbieten freundlicher Dienste,legen ein Doppel ihrer Instruction vor, die verlesen wird. Hierauf eröffnet der von Erlach, sie seien »»"