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Oktober 1547.
Nccht ergehen lassen; wenn sie etwas wieder ihn vorzubringen haben, werde man ihn anhalten, diesfast-Antwort zu ertheilen. (Es folgen Verhandlungen des Nathes unter sich über Ausstandsfragen u. dergl»die hier tibergangen werben können). III. (Gleichen Tags, Nachmittag.) Die Sindiken Hudriot du Molardmed Frangois Beguin berichteil (den Rath?), sie haben den Gesandten die beschlossene Antwort eröffnet. Diesehätten erwiedert, sie seieil im Namen des kleinen lind großen Nathes von Bern hier, nicht mn Klageartikeivorzutragen (dallivr a.rtic1<Z8), sondern zu verlangen, daß das Recht walte; sie hoffen, dieses gescheheGenf werde seine Herrlichkeit behaupten, ohne sich an König oder Kaiser, an ein Gemeinwesen (Eomuuaullwoder sollst all jeinand zu hängen. Würde nicht Recht walten nach Gebühr, so müßten die Herren von Veraglauben, man wolle (in Genf) das sein, was Magniffigue anstrebe. Dabei hätten die Gesandten auf ^Burgrecht hingewiesen und betont, wie Maigret dein Eide, den er selbst geschworen, zuwider gehandelt habe«Merkwürdig, der Magniffigue sei ja doch schon mindestens acht Tage fort und trotzdem habe der Herr vo»Loux drei Stunden lang mit ihm hier in seinem eigenen Hause gesprocheil, man wisse, daß Blaue Fosffl Z"la Tour Perse 500 Thaler abgegeben habe, und in dein Briefe des Präsidenten zeigen viele Punkte, daß d>eSchuld auf dein Magniffigue liege und Perrin nicht verfolgt werden solle, denn dieser habe die Zustimmungder Verbündeten (In volonts üas In^uos) vorbehalten. Mail möge ferner betrachten, wie große Dienste er,der doch aus Frankreich verbannt sei, dem König erwiesen habe! Die Gesandten hätten ferner der Angelegen^des Loys Dllfour erwähnt; man möge über Bürger kein Unrecht verhängeil. Endlich habe der Schultheiseröffnet, durch die im Hause des Magniffigue gefundenen Briefe sei dessen Practik hinreichend bewiesen.man ihn den Herreil von Bern vorziehe», so wissen diese dann wie es gemeint sei. Es wird nun beschlossender Lieutenant und der Procurenr general sollen alle Anzeigen, Briefe, Schriften, Verhöre und Erkundigungendie gegeil Magniffigue sprechen, sammeln, mn ihn in Gegenwart der Gesandteil zu verhören. IV. (36>tober, im Evechö.) Nach Belesung der ersten Missive (inissivo prineipailk), der diesfalls ertheilten Antwortund aller früher» mit Magniffigue verpflogeneu Verhöre wird derselbe auf die vom Lieutenant und ProcureMgeneral gestellten Fragen einvernommen. Nachdem er abgetreten, reichen der von Mülinen (Nolunos) uwder Landvogt von Ternier ein Billet ein, worin sie verlangen, daß Arloz, Etienne Chapeaurouge lind AffcffMorel, die mit Magniffigue während seiner Gefangeilschaft gespieseil habeil, sich (ans der Sitzung) entfel'»eMdann wollen sie Klageartikel stellen (clalivreront artielos). Es wird diese Zuschrift dem gewöhnlichen Na )übermittelt, da die Gesandteil Antwort aus dieselbe verlangen. V. (Gleichen Tags.) Das von von Miili»^und dem Vogt von Ternier eingereichte Billet wird (vor dem Nathe) verleseil. Arloz und Morel bekeum^Magniffigue sei dabei gewesen, als der Herr de la Tour sie zu Tafel geladen habe. Nota. In Zutwuwürde man diejenigen zur Strafe ziehen, welche die Berner rufen lind sich an andere Regierungen als ^von Genf wenden würdeil. Mail beschließt, die, welche mit den Gesandten speisen, sollen denselben als Antweröffnen, wenn sie Artikel aufstellen wollen (dallior artielos), ,volle man Recht walten lassen. VI. (Gleist^Tags nach dem Essen.) Molard, der mit den Gesandten gespieseu, hat (ihnen) gesagt, man werde beim NM^essen diejenigen nennen, welche bei Magniffigue gespieseu habeil, während er Gefangener war, jedoch nicht 'der Meinung, daß sie verdächtige Leute seien. Die Gesandten mögen ihre Klagpunkte (artielW) wider Magniffigue vorführen, man werde Recht ergehen lassen. Nota. Die Berner haben dem Nathe der Zweihumdie Sache anders vorgetrageil als dein engern Rath, obwohl man sie hievor gewarnt habe; damit hasie diesen beleidigt. Wollen sie ferner gehört werden, so will man ihnen diesfalls Bemerkungen mache'VII. (27. October, Morgens 6 Uhr.) Der Sindik Beginn berichtet, er habe gestern Abend den GcsauM