Oetobcr 1547. ggz
Königs »och eines Kaisers, nach derer von Bern, noch sonst jemands außer Gatt und de» Sindiken und deinman protestire, daß die gethane Anfrage der Sonveränetät der Stadt Genf nachtheilig sein soll; einÖderes Mal würde eine solche nicht mehr gestattet. Den Gesandten wird geantwortet, man sei entschlossen,Zwischen Berit nnd Genf aufgerichteten Briefe und Siegel zu halten; mit dem Briefe, den der PräsidentChamber,) dem Maigret gesendet hat, sei man nicht einverstanden und ebensowenig in Betreff der zwei-hundert Reiter, derer in demselben erwähnt werde; man habe auch keinen Auftrag gegeben, mit jemand solchernter wegen zu reden; überhaupt misse man nichts von der Sache, als was Magniffigue dem Rothe (a mos-^w,rs) eröffnet habe. Wenn die Gesandten den Zweihundert etwas vortrageil wollen, das nicht schon (durch^ Burgrecht) geregelt sei, mögen sie dieses zuerst dem kleinen Nathe eröffnen, dann sei man geneigt, jene zu^'ufen. Ii. (Jg. Octobcr.) Es erscheinen vor dem (großen) Nathe Schultheiß Nägeli, Claude Map („Meyer"),^ci von den Zweihundert von Berit, der Vogt zu Ternier nnd ein Anderer. Nach erstattetem Gruß des^ttu und großen Nathes eröffnet der Schultheiß, was seine Herren durch ihn und die Abschrift eines Briefes""h schon wiederholt von anderer Seite vernommen haben. Die Sache scheine den Versprechungen, BriefenSiegeln der Genfer entgegen zu sein; man glaube aber, sie werden als Ehrenleute diesen nicht zuwider^ 'dein. Hui ober jeglichen Verdacht zu entfernen, verlangen die Gesandten eine Erklärung, ob das BetreffendeAtagnifsigue insinuirt worden oder ob der Rath damit einverstanden sei. Wenn diese Erklärung gegeben"A'deii, werden sie ihre Instruction des Weiten, eröffnen. Sie verlangen, daß die Antwort vor den Zwei-"iswt ertheilt werde. Hierauf ermiedert der Sindik de la Nive, sie seien mit der Sache nicht einverstanden^'cseil; um aber den Gesandten ,vettere Antwort ertheilen zu können, mögen sich dieselben zurückziehen,wem dieses geschehen, wird die vom kleinen Rath gegebene Antwort eröffnet, dahin gehend, man wisse/ was an der Sache sei und wolle Versprechen, Brief und Siegel halten. Noz Monet und Pierre Bonnazeinigen Tumult. Bei der Abstimmung wird die Antwort des kleinen Nathes angenommen. NachdemA die Gesandten wieder eingetreten und ihnen diese Antwort eröffnet worden ist, verdanken sie dieselbe,o igen sich Wiedel, und sprechen die Hoffnung aus, auch ihre Obern werden sich mit derselben
bwi ^ ^uden. Sodann eröffnen sie Einiges aus dem betreffenden Briefe, nämlich: «(jus oos atkoros oo^ wc>ut liion, dos sorvioos gui kamt guv sont grans ouooro du prosont. Do In liguo doll'ousivoNagitWiiuo ou seuzd dion guo senzd ok gut kault guo I'ou lo rooorolio «od (s'il est)i-uz'vro. Eommout 1'ou a parlö uut eappitaino I'orrin et parloros a lug' oi pu^s uousvostro udvzw, ot guo lo prosidont domaudo son adv^s. Do su pousiou, guo so« So^guoursvo^oaut guo uug domo bapnis do sou puz'S a.70 ponsiou du D07, ok voz-or guols sorvieo^ ^ mit 14 mm gui I'ost, 107 gut u'ost sort^ä guusi dos kranoiiisos». Da dieser
aus eigenem Antrieb solche Dinge vollführt habe, so bitten und ermahnen die Obern der Gesandten,^mml>e derer von Genf, ihn so zu bestrafen, wie er es verdient habe und damit Andere ein BeispielFre ^ Gesandten werden hier bleiben zu sehen, wie das Recht vollführt werde und ob mau dieBerns höher achte als die eines solchen Practikanten, der seit seinem Hiersein immer Zwiespalt^he>" letzten Erneuerung des Burgrechts habe er geschworen wie Andere, man werde nun
der 0 ^ gehalten habe oder nicht. Hierauf ziehen sich die Gesandten zurück, um die Antwort
^ '^''hundert zu erwarten. Es wird nun beschlossen, dem Magniffigue zu befehlen, daß er gemäß seinersellD ^udmissiou) sich ins Gefüngniß verfüge (d'atlor tonir prison). Ferner soll den Gesandten Gc-geleistet und ihnen als Antwort eröffnet werden, Magniffigue sei Gefangener, man iverde über ihn