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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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October 1547.

die sich bisweilen so grob verfehlen und sich nicht wollen strafen lassen, sondern gleich ohne Urlaub a»seinein Ort ins andere laufei:; er beautragt, solche Priester an keinen: Ort aufzunehmen. HeimzubringenNachdem sich die Botei: von Luceru, Obwalden und Zug zurückgezogen hatten, verhandeln die III Oed'noch Folgendes: t. Ii: Betreff der Zehrung, welche die Liviner in des Nottnns Haus aufgetrieben habe»,will man den: Vogt in Livinen schreiben, ob die Knechte mit der Zehrung zufrieden seiei: oder darübcrh»'noch Sold verlangen. Wem: letzteres der Fall ist, so soll der Vogt erfahren, wie viele Tage jeder ged>^habe; dam: will man ihnen einen Sold schöpfe!:, aus demselben aber sollen sie dam: den Fraa bezahl»2. Da bisher der Sold noch nicht bestimmt worden ist und man nicht weiß, wann man der Knechte wie^bedarf und damit keine Unordnung in der Zchrnng eintrete, so will man jeden: zun: Tag 1t) Schilling ge^'»'Dabei soll den: Vogt geschrieben werden, er soll gute redliche Geselle,: mit Büchsen verordnen, die solle» »"Nothfalle auf den: nächsten Wege den:Sax orabe" (Sasso Corbb) zueilen. Auch sonst sollen sie gerbst^sein, um, wem: der Commissar schreiben würde, zur Hand zu sein. 3. Wegen des Todtschlags, in Betu'lldessen man in: letzten Abschied beschlösse!: hat, die Sache heimzubringen und den Proeeß zu besehen, bleibtes bei diesen: Beschluß. 4. Anbelangend die von: Zoller hinter Recht gelegten 10 Kronen und 4 B»iP'will man noch die Urkunde des Baptista Zanet erwarten, um mit Rücksicht auf diese handeln zu köm»'»'5. In Betreff des Fürkaufs ii: Bollcnz bleibt es bei den Statuten; würde aber jemand außer Wirthe »»^Weinschenken Wein gefährlicher Weise aufkaufen, so hat der Vogt Gewalt, dieses auf die ihn: glitsche»»»'^Art und Weise zu wenden. 0. Auch in Betreff des Fürkaufs zu Bellenz bleibt es bei den Statuten, umKäufe. Doch Wein soll niemand, außer Wirthe und Weinschenken, innert der Grafschaft Belleuz auf F»rk»^kaufen bei 20 Ducatei: Buße; außerhalb aber mag jeder kaufei: wo er will. Doch will man das denvorlegen, ob sie es bestätigen oder nicht,oder es die dry reth zu Bellez annemmen oder nit". 7. DieGraubünden verlangen, daß man auf den 2. November zu Jlanz erscheine, um wegen der Alp derer »»>'Bollenz zu verhandeln. Mai: hat nun diesfalls den Nathschlag derer voi: Uri angenommen und beschlosst^daß ein Bote von Nri im Namen Aller den Tag besuchen solle; auch sollen die Bollenzer diesfalls verstäubwerden. 3. Es wird angezogen, ob nicht eine Schlange und eine halbe ins oberste Schloß gethai: wer^solle. Mai: schreibt um: den: Commissar, daß er berichte, ob dieses möglich sei und ob er es für uM»betrachte. 9. Man hat die Ghiringhelli herausbcschickt und vorab den: Beruhardii: vorgehalten, er habeCommissar eine Licenzia genommen unter der Vorgabe, er wolle nur nach Mailand, sei aber nachgeritten und habe da 300 Kronen empfangen und hinaus geliefert; auch fertige er den: Kaiser Br»^Bernhard«: verantwortet sich weitläufig dahin, es sei wahr, daß er Briefe hin und wieder fertige; erdas, um seilte Kinder zu ernähren, indem er monatlich 2 Kronen erhalte. Er habe auch oft denH^r»zu Luceru gebeten, ihn mit einer Schrift au dci: Obersten zu Mailand zu empfehlen, was jener endlich ge^und ihm nebst dem Empfehlungsschreiben noch einen andern Brief zugestellt habe, dei: er auf der PostMailand fertigen sollte. Er sei dann mit Urlaub und Vorwissen des Conunissars nach Mailand gerilltDaselbst habe er keine Audienz erhalten und habe ihn: niemand die Briefe abnehmen wollen. Desstoe»habe er sich nach Plesenz begeben oder hätte unverrichteter Dinge heimgehen müssen. Als er über Lodi h>»eingekommen sei, sei ihn: Don Fernand auf der Jagd gezeigt worden; dein habe er mit wenig Worte» ^Briefe übergeben und sei von ihn: nach Plesenz und dann wieder mit Briefen und wenig Geld nach M^u» ^geschickt worden, wo er in Gemäßheit seiner Schriften Korn erhalten habe. Da sei (des) Schwan A»ö^Nitius Sohn zu ihn: gekommen und habe ihm 300 Kronen übergeben wollen, um diese seinem Vater >»