October 1547. ggg
sg hm bürgern zustand, nfznbrechen." <?. Einer aus der Nivier hat zu Rom Einen erstochen, wurde^er dortselbst liberirt uud hat sich mit den Freunden vertragen. Er verlangt nnn auch (von den III Orten)' ^'t zu werden. Wenn er den Proceß vorweist, so will man sich darüber berathen und auf nächstem Tag'"twort geben. 4". „Mark Anthoni 300 sepiu rys." K. „Tiberi Zoller x kr. xij ß. Baptista Zenet."^ »Eastellau, so sich wideret, einem Commissari zr> schweren."
Artikel v ist im Original durchgestrichen.
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Mmmen. 1475, 17. October.
Staatsarchiv Lucer»: Allg, Absch. u. I, r. SSV. LaudeSarchiv Schwyz: Abschiede.
Tag der V Orte.
i». Dieser Tag wurde ausgeschrieben infolge der täglich einlaufenden Warnungen, daß die Grafschaftgefährdet sei; es haben deßhalb die drei Orte für gut erachtet, auch Lucern, Obwalden und Zugdiese Tagleistung zu verständigen und sie aller Nachrichten theilhaft zu machen. Schiupz eröffnetes habe jemand ganz im Geheimen einem Nathsfrcund anvertraut, (I.) daß die von Basel viel Nach-°ebcns, Zusagens und Anreitcns haben; (2.) daß die Burger zu Bellenz im Sinne haben sollen, den"Uaissur und den Eastellau zu Gast zu ladeil und beim Mahl zu erwürgen, dann ihre Kleider uud die" Mim zu nehmen und Nachts durch das Thal Marobbia zu den Schlössern zu ziehen, und wenn siewichet würden, die Leute zu erstecheil zc.; (3.) Miser Peter von Sax habe dem Vogt zu Luggarus ange-L, wie zu Como berathschlagt worden, ganz Veltliu uud Alles, was früher zum Herzogthum Mailandsie 'u^der einzunehmen; (4.) Einer von Bellenz habe zu Mailand zwei Spanier sich rühmen gehört, wieund ^ Schloß zu Bellenz in Jägers Weise besichtigt; einer wolle sogar unter dem Thor gesessenauf die Mauer gegangen sein; der Eastellau selbst habe den Boten der III Orte zugegeben, daß es so"gen. ^ ) Gienge Bellenz verloren, so wäre es bald auch um die übrigen (italienischen) Vogteien^ Die III Orte haben seit einiger Zeit viel Mühe und Kosten gehabt, und wenn es zu gemeinen
da!^" ^ ^'fte man dieses wohl mit Geld uud solcher Hülfe billig bedenken. (6.) Obwalden hat erfahren,nilige Esche,ühaler ins Wallis Warnungen gebracht, daß man zu Bellenz sich vorsehen solle. Die Boteildciu Obwalden und Zug erstatteil für diese Eröffnungen hohen Dank. Sodann wird denselben, nach-
sehe, ^ "^gestanden, angezeigt, daß die III Orte das oberste Schloß bereits mit allerlei Mundvorrath ver-auch uiit Steinen und Pulver, so daß kein Mangel zu befürchten sei; daß ein Büchsenmeister allenin zwei Schlössern bereits „gebläßt" lind es im dritten sogleich thun werde; mit dem Vogt imchcu^^ Wahrzeichen lind Schüsse verabredet, damit im Fall der Noth eine Anzahl Knechte voraus-weißen Schloß uud der Stadt zu Hülfe; sie halteil Wache im Thal Marobbia und wollen^ "ach Meudris schreiben, und bitten, dem Vogt zu Luggarus zu befehleil, daß er gut Sorge habe,^iiieu^ Orteil zugesagt, Leib und Gut zu ihnen zu setzen; sie sollen aber heimlich handeln und
vorg c ^""Mlen Tag verkünden, damit man nicht aus einem Freund einen Feind mache; sie sollen doch ja"I sein und niemand zu wohl trauen. I». Der Bote von Zug klagt über ungeschickte Priester,