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October 1547.
man in oem gegenwärtigen souveränen Stande bleibe und nicht zu Frankreich oder wem sonst komme, ^Rath beschließt, die verlangte Abschrift sei bewilligt; von einem weitern Brief habe man keine Kennt»^'Dem Perrin werde ein Arzt behülflich sein. Mit Magniffigne sei zu reden und ihn eidlich zu befragt(ballier se^rement), ob noch andere Briefe vorhanden seien. IV. (7. October.) Verwandte des Ann)bittein mit ihm sprechen zu dürfen med ihm in Anbetracht seiner Krankheit ein niederes Zimmer zu verschW''Man erinnert sich, daß Schultheiß Nägeli, der hier war, einigen Privatpersonen im Vertrauen mitgehthat, der Brief, den man vorgewiesen und ihm davon eine Abschrift gegeben habe, sei sehr drückend für ' 'Ehre des Raths; die Angelegenheit sei daher von großer Wichtigkeit und dcßwegcn nöthig, Wahrheit^ermitteln, was an dem Unternehmen von Frankreich in Betreff der (200) Reiter (cbevanx legiers),derer Perrin Auftrag zu haben behauptete, Nichtiges sei. Der Rath beschließt, den Proceß so bald als niögbzu vollenden; Perrin bleibe im gleichen Zimmer, und soll bis zu Vollendung des Processes niemand mit ^verkehren außer die Wache.
399.
Airunnen. 1547, 7. October.
LlindcKal'chiv Schw»z: Abschiede.
Tag der III Orte.
Commissar Lusst) macht folgende Anzeigen: 1. Sonntag (vor) acht Tag sei er beim Schreiber >üVogt von Luggarus gewesen. „Der" habe ihm mitgetheilt, es sei dem Peter von Sax von Como ^Warnung zugekommen, des Inhalts, die Nathsherren zu Como lassen sich merken, daß Bellcnz undVeltlin in Kurzem wieder mit dem Herzogthnm vereinigt werdein 2. Zu Mailand werde geredet, wieives einmal gefehlt habe, müssen dennoch Stadt und Schlösser des Kaisers sein. 3. Thöni Träfet Hab? ^ihm gesagt, ob er noch lebe; es sei auf ein Spiel abgesehen, wenn das vorgegangeil wäre, würdekeiner mehr am Lebeil sein. Es liege nämlich im Plane, daß die Herren anherkommen, ein Gastmahl bereitsden Commissar, den Schreiber und die Castellane zu gastladen, sie dann erstechen, ihre Kleider anziehe»^sich solcher Art in die Schlösser begeben, gleich als wären sie die Castellane, die sich heimbegebcn ivo^Dabei sollte bei den Schlössern genügliche Mannschaft bereit sein und wie jene geöffnet werden, hineinsahdie Schloßkncchte erstechen und (die Schlösser) behalten; das habe ihm jener angezeigt, der diegekauft hat. 4. „Wie vendrich Giringel im commissari anzeigt, er welli gen Meyland zum Don Fcrrand >50 seym khürns (Korns?). Da sig er den nechsten gen Vlesenz gfaren, sig vendrich Wirtz (?) uf der I ^zu im kon, Hab Giringel demselben anzeigt, daß Ferrand so vil zu schaffen, daß er zum tag nuräfft), und wie er anzeigt, daß er Peter Martirs bruder gsin, Hab er alli ding zrukgleit und in gfertigetiib kr. gen." Es wird nun dein Commissar ernstlich befohleil, gute Sorge zu tragen und dem Vicar "den Thalleuten zu Nuffle persönlich zu danken. Den Vögten wird geschrieben, sie solleil fleißig auMVlassen und lvas sie erfahreil dem Commissar berichten. I». Dem Commissar wird befohleil, einen Rufzu lassen, daß niemand zu fremden Fürsten und Herren ziehe und zwar bei Ehre, Eid, Leib undUngehorsame, die ergriffen werden, sollen gefangen gesetzt werden. <?. Alls Montag über acht Tag l ^die drei Ghiringhclli beschrieben werdeil in Betreff von Sachen, die sie vernehmen werden. Jedesoll sich berathen, was und wie man mit ihnen verhandeln wolle. «R „Item was argwöniger brief, ö""