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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Octobcr 1547.

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397.

Wrunnen. 1547, 4. October.

Landcsarchiv Schwvz: Abschiede.

Tag der III Orte.

» Dieser Tag ist hauptsächlich augesetzt worden wegen vielfacher Warnungen betreffend Bellenz. Ins-besondere hat in letzter Zeit ein Kanfmann von Bellenz, der zu Mailand gewesen ist, gehört, wie einSpanngey""w rühmte, er habe sclbandcr in Banernkleidern das weiße Schloß besichtigt. Als man dann den Castellan»samint allen Warzeichen" hierüber befragte, hat derselbe bekennt, daß es sich wirklich so verhalte. Answßs hat man beschlossen: 1. Es soll in das obere Schloß von jeden: Ort noch einvermttglicher" Main:M)an werden. 2. Die von Unterwalden sollen dem Commissar schreiben, er solle in alle Schlosser gehen,steine, Pulver und Gewehre besichtigen, Mangelhaftes ergänzen, besonders mit Bezug auf das oberste (Schloß).

as weiße Schloß im Vcsondern soll er versehen mit 12 Stär Korn zu Mehl gemacht, mit einem Saum' "6, einem Zentner Anken und Fleisch so viel als ein Nind sein mag. Das Alles soll geheim geschehen undOrten bleiben, wo es nicht verdorben wird und nichts davon gebraucht werden, bis der Fall der Noth^ ^fordert. Ergäbe sich diesfalls einiger Verlust, ohne daß man diese Sachen brauchen müßte (sin nitKugelte"), sg ^'oll diesen jedes Ort gleichmäßig tragen. 3. Der Commissar soll den Kastellanen und Schloß-kchten (inn") die Ordonnanz vorweisen und dieselbe beschwören lassei:, mit dem Beisatz, sie sollen kein Thor'"wn, sie seien denn vorher auf der Mauer gewesen und haben sich gehörig umgesehen; immerhin soll Tag' Nacht je einer auf der Mauer umgehen und Wache halten und nie mehr als zwei oder einer sich ans

Schloß entfernen, um Proviant zu beschaffen. ?». Die Boten, welche auf der Jahrrechnung zu Bellenz^veffa sind, haben das freundliche Anerbieten des M(iser) Peter von Sack (Sax) für den Fall, daß es zu^ ^ ^>z nöthig würde, in dein Abschied heimgebracht. Mai: hat nun denen von Unterwalden, die den Coinnnssar" habe», empfohlen, eine freundliche Danksagung zu erlassen, mit den: Erbieten, wem: esunfern Eid- und

Zenossen" nöthig sei, werde man sich auch getreulich erzeigen. «. Im Abschied ist auch heimgebrachtllvr ^ ^ Zoller 10 Kronen und 4 Batzen hinter Recht gelegt habe, weil Baptista Zanett einige Säume»nd^ "'cht verzollt haben solle. Hierüber haben die Boten von Uri und Unterwalden keine Instruction

wird daher die Sache in den Abschied genommen, um auf den: nächsten Tage Antwort zu geben. «I. DieBetreff der Zehrung der Zusätzer, welche derNottun" oder Franz Fraa aufstellt, wobei erheitere Rechnung vorweisen, sondern nur eine Summe angeben kann, gefällt den Obern nicht. Esaher dem Fraa geschrieben werden, ob dieses Geld von Urnern, Schwpzern, Unterwaldnern oder Livinernsein worden sei; man werde mit den Betreffenden verschaffen, daß sie es bezahlen; dein: jedes Ort habei» >> "^!chtlui:g" und werde seine Knechte bezahlen; immerhin soll er die Rechnung senden, daß mau sichbed"^ ersehen könne, v. Die Frage, ob man den Livinern für den Fall, das man ihrer des Fernernbesondere Besoldung festsetzen, und die betreffenden Leute zun: vorneherein z:v>: Ausrückent. (»dar zu us neu") ,volle, wird heimgebracht, um auf de»: nächste,: Tag hierüber zu antworten.Nivj/.^ ^^'u ist in: Abschied berichtet worden, wie der Doctor zu Bellenz dem Uli Boß, Dolmetsch auf derde» Haus und Garten in Livinen verboten habeund aber von des gerichtgeltz wegen vor

Wen dennm gstanden ist". Es wird diesfalls erkennt, den: Comniissar zu schreiben, er soll dem Doctor