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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Juni 1547.

heraussende. Darauf wird der Gesandte nachmals ernstlich ersucht, in Betracht des gefährlichen Heimwehdie Ansprecher gütlich zu bezahle» oder dann die Quittungen herbeizuschaffen und den Hauptleuten »>uKnechten nach Frieden und Vereinung auf St. Michelstag des Rechten zu sein. Er will dies Begehren de»'König schreiben, damit derselbe, wenn er bei seiner Antwort bleibe, die Quittungen wenigstens auf de»Ncchtstag heraussende. 3. Betreffend einige besondere Ansprachen um endliche Abfertigung oder Einleit»»^des Rechten ersucht, damit man beiderseits des Nachwcrbens los würde zc., zeigt der Gesandte an, daß d'dem letzten Tage für mehr als 3000 Kronen Ansprachen verglichen habe und fernerhin jedem gebühre»'Antwort geben werde, doch nur wenn die Ansprache zuvor von der betreffende!? Obrigkeit als gerecht >»'gut erkannt morden sei; sofern er mit Einzelnen nicht gütlich abkomme, werde der König ihnen das »ü)nicht vorenthalten; er wolle daher den König berichten, daß ein Nechtstag auf Michaeli angesetzt sei, »»'gewärtigen, ob er denselben genehm halten wolle. Dagegen wird ihm bemerkt, er habe auf dem Tag ^Solothurn jenen Tag bewilligt; daher lasse man es gänzlich dabei bleiben, t. Ritter Sebastian vom S»»»'wohnhaft zu Frciburg, zeigt an, er habe dem König von Frankreich viele Jahre ehrlich gedient, der ist»dann eine Pension verheißen habe; die sei ihm bis auf die letzten zwei Jahre gütlich bezahlt worden; ^habe ihn der Tresorier ersucht, einige Zeit zu warten, weil kein Geld vorhanden sei, was er auch gcth»»>im folgenden Jahre habe er auf Begehren der (Franzosen) anerboten, sich für sie um 07000 Krone» i'verschreiben, aber nichts empfangen. Als sie nun neulich zu Solothurn die Pensionen ausbezahlt, »»d ^die seine auch gefordert, haben sie ihm bemerkt, er sei cassirt, weil der König solches nach seinem Gest 'als freie Gabe gewähren oder abschlagen könne; als alter treuer Diener des Königs bitte er nun dringe» ^sich für ihn zu verwenden. Da man beinebcns vernimmt, daß die Zahlmeister den Erben von Bürger»»'»'Schund, BurgermeisterKunzli" von Freiburg und Schultheiß Kramer von Sargans, die erst nach Licht»»'gestorben, die verfallenen Pensionen verweigern, unter dem Vormand, daß das Jahr mit Lichtmeß »»stwährend es doch damit schließt, so wird dem Bittsteller mit einem Verwendnngsschreiben willfahrt. ^ ^aber zu vermuthen ist, daß uoch Andere in der Eidgenossenschaft solche Pensionsansprachen haben, so stikjeder Bote den Seinen anzeigen, damit auf dein nächsten Tage alle in einer Schrift zusammengestellt we^»könnten, die man dann durch einen eigenen Boten dem König zusenden will. K. Die Landvögte zu Bai»»'im Thurgau, Nheinthal und Sarganserland, und etliche Gerichtsherren und Edclleute im Namen der Li»grafschaft Thurgau bringen vor, es seien letztes Jahr ihre Angehörigen aus Armut und Unwissenheit 'Reiche" zugezogen, wofür die Herreu sie an Leib und Gut bestraft und ehr- und wehrlos gemacht Hab'»Da solches schon lange gewährt und die Zeiten bedenklich seien, so bitten sie nun, den armen guten Gest 'die ihre Buße geleistet, Ehr und Gewehr wieder zu geben, damit sie diese wieder gebrauchen»»und zu Gericht, Recht und Kundschaften wie andere biderbe Leute zugelassen werden dürften. Heimzübri»!!Desgleichen bittet Rudolf Trocker aus dem Nheinthal für seinen Sohn um Ehr und Gewehr, weil de»'»vor dem Verbote hiuweggezogen, und die Abmahnung ihm nie zugekommen sei. I». Da Solothurn »»'^letzten Tag für den Fall eines Aufbruchs gewarnt hat, seine Knechte aufzuwiegeln oder wegzuführen, st '»es jetzt in gleicher Weise gewarnt, daß die Seinigen Angehörige anderer Orte oder der Vogteien, »» ^ ^es keinen Theil hat, auch nicht weglocken sollen, indem man sie sonst auf Betreten ebenfalls an Leib »^Gut bestrafen würde, l. Es wird angezogen, daß auf dem letzten Zurzacher Markt das Weißlcderandere Waaren schon am Sonntag Abend verkauft gewesen seien, so daß morndes, amrechten" Markt, 'mand etwas erhalten konnte, wenn er es nicht um den doppelten Preis den Aufkäufern abkaufe» »'»