Februar 1S47.
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^ von St, Galle», diejenigen, welche ohne Gefährde und zu gebührlichen Zeiten zu», Abt reiten walle»,»»gerechtfertigt kaminen zu lassen; ebenso wenn der Abt Geschäfte wegen zur Nacht Voten absenden müsse,"lögen dieselben auch Nachts aus der Stadt entlassen werden. Das soll beiden Theilen an ihren Briefenund Siegeln, Vertragen, Rechten und Herkommen unschädlich sein. Würde diese freundliche Bitte nicht ver-fuge», so wolle mau niemand vor dem Rechten sein. Es siegelt der Laudvogt zu Baden, Niklaus Jmfeld,"l» ö, März, Stiftsarchiv St, Gallcin vaanmania chdch, Mvtlralmi Ad, 1VS, S, 104,
Dem Landvogt im Nheinthal werden von den VIII Orten folgende Weisungen gegeben: 1. Nachdem»in» die Kundschaften und allen Handel betreffend Joachim Brender vernommen, sei erkennt worden, der^ugt sollo die Bürgen und Tröster, die Brender wegen seines Frevels gestellt hat, angehen, daß sie den Land-"ugt befriedige». Da ferner Brender Augehörige der Eidgenossen aufgewiegelt und ungehorsam gemacht hat,!»» der Landvogt, wenn er ihn in seiner Amtsverwaltung betreten kann, einziehen und gemäß der diesfallsAufgestellten Satzung bestrafen. 2. Den Leibeigenen des Herrn von Sax, den dieser zn seinen Händen ver-fugt, mit dein Versprechen, ihn zu bestrafen, soll der Vogt, da der Betreffende in seiner Obrigkeit wohnt,u»ch der Satznng büßen. Liegt dem Herrn dann etwas daran, so möge er selbst vor den Obern der Orte^'scheinen und seine Beschwerde vorbringen, 3. Jörg Töuny, der Geld empfangen, um aufzuwiegeln, undu»ch einiges ausgegeben, muß, obwohl ihm niemand nachgezogen, doch als Aufwiegler betrachtet werden undn'l »ach der diesfälligen Satzung bestrast werden, 4. Betreffend die Bitte Hans BrülliSaucrs und seinesunters möchte mau dein Alten gern willfahren; da es aber eine gemeine, von den Obern aufgesetzte Strafe^ffst, ^ Andere, bleiben lassen. Es siegelt der Landvogt zu Baden, Niklaus
usild, den 5. Nlärz. St, A, Zürich: Rh.'inthalrr Abschicdcband, S. tiiv.— StijtSarchiv St. Gallun: Rhointhalcr Origiucil-Abschicdr, r, 14S.
n». Der französische Gesandte von Liancourt trägt vor, es sei des Königs höchste Begierde, daß dieu genossen in einträchtiger Liebe und Freundschaft unter einander beharren. Weil er aber 1. vernommen-'Übe, daß viele Anschläge vorhanden seien, sie zwieträchtig zu inachen, so habe er diesen Gesandten abgefertigt,sie seiner Freundschaft zu versichern und zur Einigkeit zu ermahnen. 2. Der .König von England seiHorben, und die Vormünder („Vögte") des jungen Königs haben Frankreich tun unverbrüchliche Haltung^ aufgerichteten Verträge und Tractate ersucht. 3. Da der König allenthalben große Rüstungen wahr-"chme, sg ^ um nicht überfallen zu werden, durch den Herrn von Niviere laut der VereitlungNWv Eidgenossen begehrt; er erwarte auch, daß ihm dieselben bewilligt werden. Seit dem ersten Befehl»a der Gesandte angewiesen worden, diese Knechte auf einem Tage nochmals zu fordern, wobei er die Ner-aherung gebe, daß sie mit Reisigen lind Geschütz wohl versehen werden. 4. Es sei des Kaisers Anschlag,''"ch Unterwerfung der Städte Straßburg und Constanz den Eidgenossen von jenen Pässen her die Lebens-mittel abzusperren und das Land zwischen Genf und der Grafschaft Burgund einzunehmen, wodurch die^ indung zwischen Frankreich und ihnen abgeschnitten würde. 5. Später erscheint der Gesandte nochmals^ trägt vor, er vernehme, daß Fernand Gonzaga, des Kaisers Statthalter in Mailand, mit Hülfe^ päpstlichen Votschaft um ein Bündniß mit einigen Orte werbe; das wäre dem König ganz wider-M"Uig, vertrüge sich auch nicht mit den Tractaten; er bitte daher, auf ein solches Bündniß nicht einzutreten,^lwort: Man wisse von diesem Bündniß nichts und glaube auch nicht, daß etwas daran sei; mau sei^'ig zu erfahren, wer dem Gesandten auf diesem Tage solches gesagt habe. Er antwortet, ein DienerKönigs habe ihm deßhalb geschrieben; ihn zu nennen glaube er nicht schuldig zu sein; er werde aberdauern Bericht einziehen. Er wird auch des Friedgelds und der Pensionen halb angefragt, mit der