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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
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768
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Februar 1247.

Vicekanzler des Kaisers au Landau gethaue Schreiben initgetheilt ivordeu sei, worin der von Navers sich gcgt"die Stadt viel Gutes verlauten lasse (?), beiuebeus aber anzeige, der Kaiser werde (gegenüber Constauz) nicht mehrUngnade anwenden, als gegen andere Städte, man solle sich daher nicht widersetzen. Indessen sei noch keineAbordnung erfolgt, sondern heute habe man dein von Landau geschrieben, der Rath habe die Sache den Heimliche»empfohlen, welche sich aber noch nicht bcrathen konnten. 9. Herz und Meinung des Nathes sei wie früher, alle»Fleiß anzuwenden, die Sache aufzuziehen, zu sehen, ob die Stadt nicht unangefochten bleiben möchte; wenn ma»sich aber auch ergeben müßte, so wolle man doch Gott bitten, daß dieses mit dem geringsten Nachtheil geschehe-10. Betreffend die Frage des Gesandten, welche unter den von den Geheimen (von Zürich) geäußerten Meinungenman als die beste betrachte, sei den Geheimen von Zürich wohlbekannt, wie die Geheimen von Constanz ihnenin ihrer Entschuldignngsschrift über die Sachlage geschrieben und nach Mitteln zu denken gebeten haben;eine Meinung aber zu geben, oder zu sagen, welchen Weg jene gehen sollten, dessen seien sie nicht kundig-Alan versehe sich aber zu denen von Zürich alles Guten, daß sie des Weitern nach Mitteln trachten und auchGott bitten, daß er Mittel gebe. 11. (Kriegs-) Volk in die Stadt zu lassen zum Schaden der Bürger undihrer Nachbarn sei der Rath nicht des Willens; könnte man es auch ohue Schaden der Bürgerschaft geschehe»lassen, so winde man immerhin auch den Schaden der Nachbarn verHilten. Würde man aber diesfalls »ntGewalt gedrängt, so könnte der Rath freilich nicht davor sein. Diese Antwort nahm der Gesandte entgegen,sie seinen Herren mitzutheilc».

Im St. A. Zürich: A. Constanz findet sich mit dem Datum vom 7. Februar ein von einem ungenannte»Adressanten an einen oder mehrere ungenannte Adressaten gerichtetes, offenbar von Constanz und einem Co»'stanzer abgegangenes Schriftstück. Es wird in demselben die Meinung geäußert, Zürich sollte an die Cie-Heimen zu Constauz eiue Votschaft absendeu mit einer in diesem Briefe vorgczeichnctcn Instruction, die g»»5dem im Text gegebenen Vortrage Müllers entspricht.

Die Antwort von Basel an Constanz geht dahin:

1547, 5. Februar. Die Geheimen von Basel an die Geheimen von Constauz. Antwort auf den Brü'fder letztem vom 1. Februar. Mail bcdaure sehr den Stand der Angelegenheiten derer von Constanz »»^anderer Liebhaber des göttlichen Wortes und Friedensstandes und hoffe aber, die von Constanz werden de»guten Willen derer von Basel und daß sie zu Förderung der Sache nichts unterlassen haben, verstände»haben. Diesen Willen hege man noch und hoffe, Gott werde Gnade geben, um die man ihn bitte.

Stadtarchiv Constanz: Urkunden zur Geschichte der Kirchcnreform. Bd. 28, S. 625.

lieber eine nebcnhcrlaufcndc anfänglich geheim gehaltene Mission des Zürcher Gesandten gibt folgen^Missivc Aufschluß:

1547, 21. März. Die geheimen Näthe zu Constanz an die geheimen Räthe zu Zürich. Thomas Bbn-^9Bürgermeister, und Konrad Zwick, ihre Mitgeheimen, haben heute berichtet, wie vergangener Tage GeocgMüller, Rathsfreund derer von Zürich, aus Befehl seiner Obern zu Constauz ctwaS vorgebracht habe, w»6damals (dem geheimen Rathe) zu eröffnen aus Gründen unterbliebe» sei; doch habe der Gesandte den beide»Genannten aufgetragen, wann es ihnen gcrathen scheine, von seiner Mitthciluug Gebrauch zu machen.sei unterlasseil worden bis heute, nachdem an Zwick ein Schreiben derer von Zürich eingelangt sei. ^Eröffnung des Jörg Müller gegenüber den Genannten sei darin bestanden: Man könne in Zürich »whermesse», daß der gemeine Scckel derer von Constanz in Folge vieler Anlageil, die seit einiger Zeit wcgs»der Türken und namentlich jetzt wegen des Krieges bestritten werden mußten, sehr erschöpft sei; änderst^wäre Zürich sehr geneigt, der Stadt Constanz freundliche Nachbarschaft zu beweisen. Wenn der Si»Constanz damit gedient wäre, so würde Zürich bei Bern, Basel und Schasfhausen vorschlagen, es wöchig