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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Januar 1547. 755

stute glauben, mit Leuten und Gütern nicht sicher fahren zu können, und es anrufen, die „Landstraße" znWichtigen; da solches den VIII Orten und gemeiner Eidgenossenschaft an Zoll, Geleit und Zehrnng vielenutzea bringe, so lasse man es billig dabei bleiben; wenn früher zu große Kosten daranf gegangen, so sollekünstig nicht mehr geschehen, indem es nur noch Einen Voten senden werde; wolle man dies gütlich"^t zugeben, so werde Lncern ohne Rechtsspruch nicht nachlassen. Der Bote von Zug hat nur Auftrag," Verlauf des Handels anzuhören und heimzubringen, glaubt aber melden zn können, daß seine Obrigkeituüum mit den Eidgenossen nicht rechten werde. Dies Alles wird in den Abschied genommen. Diesandten von Zürich tragen vor, es sei bereits jedem Ort schriftlich angezeigt worden, wie die von Ulm'">t dem Kaiser ausgesöhnt und zn Gnaden aufgenommen seien, und daß derselbe Friede Constanz undrudern oberländischen Städten angeboten worden sei; deßhalb möchte jedes Ort die Gefahr und den SchadenD'wiigen, die der Eidgenossenschaft von Constanz her erwachsen können, und den Boten ans den heutigenzu einer Berathung Vollmacht geben. Bei der Eröffnung der Instructionen läßt sich Zürich weiter^wehnim- Constanz liege derart an der Grenze der Eidgenossenschast, daß es uns Allen ersprießlich undich wäre, wenn wir es in guter getreuer Freundschaft erhalten könnten; denn Hütte die Stadt, wie^ -'Ilten anzeigen, im „Schwaderloo"-Kriege zn den Eidgenossen gehalten, so hätte man 10,WD Mann'^üigcr hinausschicken müssen; wenn nun Constanz von dein Kaiser zu Gnade und Huld ausgenommen'"'lebe, wie Ulm, und damit ewig auf alle Bündnisse verzichten und in des Kaisers Gehorsam kommen würde,° 5" wohl zu erwägen, daß man dort „schwere" Nachbarn erhielte, wie die Eidgenossenschaft von dort ausgestreift und bekriegt werden könnte, was als gewiß vorauszusehen sei, obwohl die Kaiserlichen jetzt" Worte geben und viel Gutes anbieten. Sobald aber die mit Frankreich verbündeten Orte um Hülfegesucht werden, so stehe man an jener Grenze in der größten Gefahr, so daß man fröhlich und ohneMim nirgends hinziehen könne, und Freunde und Verwandte müßte zu Grunde richten lassen. Man wisseM)l, daß die Fürsten, Städte und Stände des Reiches, wenn sie gegen die Türken ziehen, uns mit der" ^Mmg von Steuer und Hülfe beunruhigen, mit der Acht und ans andere Weise anfechten. Wenn jetztll a»z, pg„ sem^. Nachbarschaft verlassen, einen unleidlichen Frieden nicht eingehen wollte, so würde derb> die Stadt belagern; es wisse jeder, mit was für Schaden und Verderben für die Eidgenossenschastbe>/.^ Mschehen würde. Die andern Orte sind nur instruirt, weitere Berichte anzuhören; einige Boteni^doch, man wollte Eonstanz gerne gute Nachbarschaft beweisen; nachdem man aber gemeinsambi osscn, sich des Krieges nicht anzunehmen, würde der Kaiser uns selbst angreifen, wenn wir uns derZ / als seines Feindes, belüden :c. Heimzubringen. I». Der Bote von Zürich bringt ferner an, derdr sit „ijt si>i„n„ Kriegsvolk ins Würtembergcrland gezogen, und niemand wisse, wie die Sache ein Endew>e, und was für Gefahren der Eidgenossenschaft noch erwachsen könnten. Darum begehre Zürich in guterMeinung, daß man überall, nicht nur in den Orten, sondern auch in den gemeinen Herrschaften, „ns-^ und sich rgste, und zwar „mit gemeiner Berathschlagnng", bloß zur Sicherheit der Eidgenossenschaft,Man ans Alles gefaßt und gerüstet wäre und besonders an den Grenzen sich behaupten möchte bis zui>, ^'Dsatz. Einige Orte zeigen nun an, daß sie bereits gerüstet seien, während die Mehrheit ohne Voll-. ^ ist, dabei aber erklärt, daß man im Fall der Nvth bald gerüstet wäre, daß es sich jedoch nicht schicke,^ Mästungen zu machen, nachdem der Kaiser auf diesen Tag so freundlich geschrieben habe. Thäte man^ Mnoch, ^ i,Msie er annehmen, daß wir seinen Versicherungen nicht trauten, und dann desto mehrMade auf uns laden. Die Boten wollen jedoch den gestellten Antrag an ihre Herren bringen, t. Die