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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
Seite
743
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December 1546.

74.1

23. Octobcr. Wie oben. An die Geheimen zu Zürich. Kriegsberichte,

24. October. Wie oben; ohne Adresse. Vermnthungen u.dgl.

25. October. Wie oben. An die Geheimen. Gerüchte.

27. October. Wie oben. Der Gcsnndte glaubt, es werden in Folge der Jahreszeit bald Winterlagerbezogen werden und er dürfte heimkehren. Bericht über seine Oeconomic ungefähr wie unterm 4 t. October,und über die Post, u. s. w. Lant einer Notiz a. twrgo schreibt ihm Zürich, er soll einstweilen bleiben, nndwenn nöthig sich um Geld umsehen.

28. October. Zürich an seinen Abgeordneten. Sein letztes Schreiben vom 21. Octobcr aus dem Lag«öu Giengen sei angelangt und habe mau seit dem 1l). October von ihm Briefe erhalten, einen vom l l. nndZwei vom 12. October ans dem Lager bei Nördlingen, einen vom 14. aus dem Lager bei Baltervhofen undes andern Abends zu Giengen, und dann von ebendaselbst Briefe vom 15., 16., 18. und 16. October nnd^r letzte vom 21. Dem Hartmann von Hallwyl nnd ihm schicke man die an die Stände erlassene Antwort,die sie Fürsten zustellen wollen, beigebogen eine Copie für Hallwyl und ihn. Die lieb« schuft habe mannur auf den Zürcher Abgeordneten gestellt,' um weniger Argwohn zu erregen. St.«.Zürich- Miisw-.,lm-h wu-u, c. us.

28. October. Thommann an Zürich (d. h. ohne Adresse). Kriegsberichte. Der von Hallwyl sei erst gesterni»s Lager gekommen, unzufrieden, weil ihm seine Herren nicht schreibe». Thominann habe ihm BnllniguvPnef übergeben.

26. October. Wie oben, an die Geheimen. Kriegsgcrüchte und Berichte.

29. Octobcr, (ohne Ortsangabe). Hartman» von Hallwyl an Bern. Auf ein Schreiben derer von Bernvom 12. October habe er einmal „uf der post" nach Ulm, vas andere Mal nach Straschnrg geschrieben.Er erhalte aber keinen Bericht von Bern, ob der Tag. der laut dein Schreiben von dort in Zürich zu haltenbeabsichtigt war. stattgefunden habe, und wie er sich bei dem Bezug des Winterlagers hatten solle, daherer diesen Boten sende, um Nachricht zu erlangen. (Folgen Kricgsnachrichten und politische Gerüchte) Nach^llem, was der Gesandte erfahren habe, besorge er zum höchsten, daß der Kaiser, wenn er seine A acst „ n)dem ort" beisammenbehalten könne, die Religionsstände in der Folge abtreiben und sie bezwingen wer e.Dieses könnte einzig Frankreich hindern, wofür der König, tvic man höre, gewillt Wäre, Wenn er sin ßineübrigen („allenthalben") Unternehmungen des Beistandes jener, die solchen leiste» könnten, versichert wäre.

D-r Schluß v°» der -mg-IIammertc» Stell- an auch in der gedruckten Ausgabe von StettlerS Chronik II, S. US.

30. October. Thommann an die Geheimen zu Zürich. Gestern habe der Landgraf vernommen, Bern habemit 24,000 Mann Burgund angreifen wollen, aber weil Zürich nicht mithalten wollte, sei ec> witdec stilgeblieben. Der Gesandte habe diese Nachricht als leeres und unbegründetes Gerücht bezeichnet, doch vor demLandgrafen sich noch nicht aussprechen können. Kriegsgcrüchte.

31. Octobcr. Wie oben. Kriegsberichte und Gerüchte, auch in Betreff einer Steuer ans alle evangelischenPersonen für Bestreitung der Kricgskostcn.

1. November. Bern an Hartmann von Hallwyl. Ucbcrscndnng der von den vier Städten an die Schmalkalder beschlossenen Antwort. Nach Uebcrgabe derselben möge er heimkehren; doch wie früher geschehen, Kund-schafter bestellen Missivcnbuch 15, S. SU.

4. November. Im Feldlager zu Giengen. Der Herzog zu Sachsen und der Landgraf zu Hessen unddie Kricgsräthe der Schmalkalder an Zürich. Bern. Basel. Schaffhausen. St. Gallen, Mühlhauscn und B.cl.Antwort auf deren Schreiben vom 26. October. Man sehe, daß die Städte Bedenken tragen, die Vorschlageder Schmalkalder betreffend das Verhalte» gegen den Papst und den Kaiser anzunehmen und ins Werk zusetzen-, und doch Wären dieselben im Vortheilc Aller gelegen. Bedenke man. Wie der Papst oder sc.» N.int.usdie Evangelischen der Religion wegen schmählich angegriffen habe, so sei zu ermessen, daß »venu cö dem Kaisergegen die Schmalkalder gelinge, zufolge seinem Bündnisse mit dem Papst auch die evangelischen Städte bedrängtwerden. Die Erbeinung und andere Verständnisse können da von keinem Einflüsse sein, wo jemand von dein