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December 1546.
14. October. Thommann an Zürich (Adresse fehlt übrigens) aus dein Feldlager zu BaltcrShost»(Balpcrtshofen?) Kriegsberichte.
14. Octobcr. Wie oben ans dem Feldlager zu Giengen. Kriegsberichte.
15. Octobcr. Wie oben.
15. Octobcr. Zürich an seinen (nicht genannten) Abgeordneten im Lager der Schmalkaldcr. Eine Missi",die sich die Controlc des richtigen Eingangs der von dem Gesandten an Zürich erlassenen Briefe zur Aufgabemacht. Die letzten drei (vor dem 15. Octobcr) vom 3., 5. und 6. Octobcr von Nördlingcn im Feldlager habcman am 9. Octobcr erhalten. Am 16. seien zwei ältere vom 2. October ans dein Lager von Donauwörthdurch Boten von Constanz angelangt; man habe also alle erhalten und laut seiner Mitthcilnng fehle ih>»auch keiner von Zürich. Mit seinem Bemühen sei man zufrieden. Man begreife, daß die Fürsten nicht Z-'tgefunden haben, ihn anzuhören; sobald es geschehen sei, soll er das Ergebnis; berichten. Für eine Antwortan die Stände sei ans den 19. October Tag angesetzt. Allfälligen Geldmangel für Zehrnng möge er berichteoder bei vertrauten Leuten einen Zehrpfennig aufnehmen. St.«.Zürich: «»ssw-ulm-h ist»-47, e
16. Octobcr, (ohne Absendnngsort). Hartmann von Hallwyl an Bern. Am 15. October habe er vonGrißing aus geschrieben, nehme aber an, sein Brief sei in Folge der gegenwärtigen Läufe „hiezwischen 1ll>»"unterschlagen worden; er enthalte aber nur den Bericht, daß der Kaiser die Landschaft von Donauwörth herauseingenommen habe und gegen Ulm streife. Am 13. Octobcr sei der Gesandte von dem Lager gekommen undhabe „vor der streifenden rot darzu nit mer mögen kommen" und wenn es Gott nicht gewendet hätte, wäreer zum zweiten Male unterlegen. Heute habe er wieder Kundschafter ausgeschickt, zu erfahren, wo er sich-"'Wegs ins Lager kommen möge und hoffe bald, dasselbe wieder zu erreichen. (Kriegsberichte und Gerücht,der Borthcil stehe beim Kaiser, aber der Türke handle nicht grausamer als dieser.) Am 12. October habeder Gesandte den eingelegten Brief geschrieben, aber bis jetzt zurückbehalten. Als er „unser" Kricgsolk -u»13. October verlassen habe, sei dasselbe gut bestellt und vertrauensvoll gewesen.
17. Octobcr. Zürich an Bürgermeister und geheime Näthe zu Coustanz. Den Bericht ihres Gesandte»in Ulm und ein Schreiben von „unserm" aus dem Lager habe man erhalten: Ermahnung zur Einigkeit u»bTapferkeit. Sollte ein Ileberfall der Stadt in Aussicht stehen, so sollen sie beförderlich berichten. In Fvlgeihrer frühern Werbung werde man ihnen frcundnachbarlichen Bescheid geben; dränge die Sache zu sehr, ffnehme man an, die von Constanz werden bei einigen „Gutherzigen" im Thurgau der Art unterhandelt habe»,daß dieselben sie nicht verlassen, was der dortige Langvogt, gemäß des ihm jetzt gegebenen Befehls, ,,ZU>»geheimisten und siner pcrson halb zum unvcrwyslichsten", bis auf weiter» Befehl zulassen werde. Dieses(„obangezeigte zytung") habe man auch an Bern, Basel, Schaffhauscn und St. Galleu mitgctheilt, da>»itsie ihre Gesandte» des Fernern instruircn. K.A.Bas-i: Abschied-
18. October. Thommann an Zürich. Aus dem Feldlager zu Giengen. Kriegsberichte.
19. October, Wie oben. In der Nacht haben einige Leute ein blutiges Schwert am Himmel gcsehc»,das die Spitze gegen des Kaisers Lager streckte. Kriegsberichte.
21. Octobcr. Wie oben. Antwort auf das Schreiben von Zürich vom 15. dieses Monats. Betreffenddas Anerbieten von Geld bemerkc er. daß er' in der Kanzlei mit den Secrctären von des Landgrafenspeise, und für das Pferd beim Futtcrmeister des Landgrafen, wie andere Befehlshaber des letzter», Futterholen lasse; daneben aber laufe» bedeutende Kosten, worüber er zur Zeit Rechnung stellen werde. Kriegs-berichte. Der von Hallwyl sei noch nicht in dieses Lager gekommen; er soll zu Göppingen liegen und haörseinem Sohn geschrieben, wenn ihm seine Herren schreiben, so werde er vieles beim Landgrafen zu schaffe»haben. Thommann habe seine Obern allweg empfohlen.
22' Octobcr. Wie oben. Kriegsberichte.