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December 154g.
stchc; man möge bedenken, nne „beschwerlich", beschimpfend und drohend sich die Gesandten der Gegner a»fdem letzten Tage zu Baden geäußert haben. Würde von allen Thcilen treulich zusammengehalten und derFeind im eigenen Land angegriffen, so möchte die Gefahr um so leichter abgewendet werden. Da in dieserHinsicht zur rechten Zeit nichts versäumt werden dürfe, so wäre man bereit alle Unterstützung zu gewähren,wenn die Städte de» Papst und Kaiser in „sinen" ihnen benachbarten Landen angreifen würden. Da derFeind seine Abgötterei mit der Faust aufrecht halten wolle, so sei an einen gütlichen Vergleich nicht Z»denkenz aber wenn ein solcher zu Stande kommen sollte, so würden die Städte in denselben eingeschlosst»werden. Bitte um Antwort. K. A. Basel- Abschiede 1543—«ö. — K> A. Schaphausen - Con 'cspottdemcn,
27. September, Donauwörth. Thommann an die Geheimen zu Zürich. Als gestern?von Hallwylseinem Sohn vor des Landgrafen Zelt spazierte, habe er zu Thommann gesagt, die Stände hätten am Moritz»gleichen Tags den evangelischen Städten geschrieben, sie mögen sich auch dem Papst und Kaiser als Feindeerzeigen. Thommann habe entgegnet, er fürchte, es dürfte für dieses Jahr zu spät sein; zudem glaube er, das!ein solches Gesuch längst ergangen sei. Von Hallwyl habe dann bemerkt, er habe „angehalten" und du'Stände crmahnt, in dieser Weise zu schreiben. Hieraus erkläre sich von Hallwyls früher berichtete Aeußcr»»!!'(Kriegsgerüchte.)
28. September. Obiger wie oben, ohne Angabe des Standorts. Kriegsberichte.
29. September. Obiger wie oben aus Donauwörth. Politische und militärische Berichte und Gerücht
1. October. Wie oben.
2. October. Wie oben.
2. October. Wie oben, ohne Unterschrift Thommanns. Antwort auf den Brief von Zürich, in welcheihm aufgetragen werde, sich über die Frage des Landgrafen, warum man das Elsaß nicht einnehme, Z"erklären. Er habe den Landgrafen noch nicht sprechen können. Berichte und Nermuthnngcn.
2. October. Obiger wie oben. Antwort auf einen Brief von Zürich vom 28. September. Berühr»»!!einer von dorther gekommenen Bemerkung, daß Thonunanu in seinen Briefen seine Unterschrift weglassesoll. Controle der nach Zürich gesendeten und von dorther empfangenen Schreiben. Magere Kriegsberichts
3. October. Wie oben im Feldlager bei Nördlingen. Das Lager sei nach Nördlingen verlegt Wörde»'Dem Landgrafen habe der Gesandte die übertragene Antwort noch nicht ausrichten können.
4. October. Wie oben. Kriegsberichte. Wahrscheinlich Beilage zu Obigem. Verzicht eines Gefangcne»-dcr vom Papst abgesendet worden sei, die Brunnen zu vergiften. Ohne Datum, Auf- und Unterschrift.
4. October. Bern an Hartmann von Hallwyl. Anzeige des Empfangs seiner Briefe vom 23., 24-, 26'und 3t). September und der von Zürich erhaltenen Copic des Schreibens der Schinalkaldcr. Da die Sollstvon allen Städten und Zugewandten berathen werden müsse und man Zürich um einen bezüglichen Tag »6-gegangen sei, so könne man ihm vorläufig keine weitere Erläuterung geben, als den Schinalkaldern anzuzeige»-man sei noch gesinnt, ihnen Freundschaft und Liebe zu beweisen und den Feinden Hinderung und Abbruchzu thun. Da von Hallwyl auch in Betreff der Bündner angesprochen worden sei, so soll er antworten, ü»ldiese sich zu Tagen erboten haben, keinem fremden Volk Durchpaß zu gewähren, beinebens aber selbst auchzwiespältig im Glauben seien. Ucbrigens soll der Gesandte im Lager bleiben und was Neues vorfüllt, berichte»-
St. A. Bern: Deutsch Missivenbuch 55, S. 267.
5. October, Donauwörth. Thonunanu an Zürich (ohne sichtbare Adresse). Enipfnngsanzeigc eines Briestsvom 30. September von Zürich, in welchem gemeldet werde, daß die Schmalkalder sich in einein Schreibe»darum bewerben, daß die evangelischen Städte sich am Krieg beteiligen möchten. Der Landgraf sei »ochnicht zw sprechen gewesen. (Militärisches.)
K. October. Wie oben. Kriegsberichte. Der von Hallwyl sei noch nicht im Lager.