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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Deceinber 1546,

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dieses nicht geschehen sei und man hier klar wissen wolle, wie die von Bern dm Hondcl Gottes und dieFreiheiten gemeiner deutscher Nation wollen handhaben, schützen und schirmen helfen, so habe er seinen Berichterstatten wollen und bitte dringend, die Sache des Weiter» zu bedenken und den Gesandten zu berichten, wieer sich fcrncr verhalten solle, damit er nicht durch länger» Verzug bei den Ständen in den Verdacht derLeichtfertigkeit gcrathe. (Militärische Nachricht.)

25. September, Donauwörth. Thommann an die geheimen Näthc zi^Zürich. Heute scr der von Hallwyl,der sonst »icht im Lager, sondern in der Stadt wohne, aber von seinem Sohne, dcS Landgrafen „Fürtrager",viel vernehme, auf die landgräfliche Kanzlei gekommen und habe unter Andcrm zn .rhomman» gesagt, erwolle ihm Folgendes im Geheimen mitthcilen, damit wenn er hierum angeredet würde, sie in den Antwortendesto mehr übereinstimmten. Nachdem er dem Landgraf das Schreiben derer von Bern übergeben hatte, seier Tags darauf von den beiden Fürsten, einigen Grafen und dem Kricgsrath von Augsburg empfangen undangefragt worden, ob er Vollmacht habe, im Sinne seines ErbictenS feste Zusage zu geben (worauo zu ent-nehmen sei, das; der Gesandte von Bern sich einigermaßen tief eingelassen habe). Von Hallwyl habe indessendie Anfrage verneint und gesagt, er wolle heimschrcibcn und um Vollmacht »achsuchen. Daneben sei nochMancherlei geredet worden. 'Des Weitern habe der von Hallwyl den Zürcher Gesandten gefragt, ob man steh'"c erkundigt habe, wessen seine Herren mit Bezug auf diesen Krieg gesinnt seien. Als der Gesandte diesesverneinte, habe der von Hallwyl bemerkt, seine Herren hätte» auf dem letzten Tag zu Aarau den Kaiser undden Papst zu Feinden gemacht und ihnen abgesagt, aber die von Zürich, Basel und Schaffhauscn seien h>e-'"it nicht einverstanden gewesen. Als er aber auf dieser Reise bei denen von Zürich war, haben diese zu'hm gesagt, „wo es sich begebe, von cwertwegen (wegen Zürich) zu antworten, zu der Warheck und deincrystcnlichcn glauben lyb und leben zu setzen." Thommann habe bemerkt, das würde so der Fall fem VonHallwyl habe hierauf seinen Obern und einigen von Zürich schreiben wollen, sei aber wieder unschlüssiggeworden, ob es besser sei, an den ganzen Rath oder an einzelne Personen zu schreiben. Er, Thommann.habe dann gefragt, nicht im Ernst, sondern damit er, wenn er angezogen würde, die Sache auf Hintersich-bringen aufschieben könnte, ob er dem geheimen Rathe schreiben solle. Von Hallwyl habe geantwortet, dasFi ihm recht, er solle eine» Entwurf machen und ihn denselben sehen lassen. Thominann habe dann zuwisse» verlangt, wie und was von den Fürsten und Grafen mit dem von Hallwyl geredet worden sE, danut

desto besser »ach Zürich berichten könne. Darauf habe der von Hallwyl geantwortet, er habe schon semcnHarren und einigen einzelnen Personen geschrieben. „Dannar was die red, er ivolz eist ihn». Von Hat wyhabe dann wiederholt, Wenn die von Zürich so willig gewesen wären, wie seine Herren, so hätte man deinKaiser und Papst abgesagt, aber jene achten und fürchten vielleicht die V Orte; worauf Thommann crwicderthabe, seine Herren hätten sich »icht durch Furcht leiten lassen; von Hallwyl aber habe zum zwecken Maleund jedes Mal mit einem Schwur gesagt, er wolle „underston, sy" dem Kaiser und Papst noch zu ^rindenZu machen. Mit solchen Reden könne der Gesandte von Bern sich bei den Grafen und Regenten „ynschickcn",und es sei zu vcrmuthen, die Fürsten und Stände der Veredlung haben eine Schrift wenigstens an Bern,wo nicht auch an die andern evangelischen Städte behufs Erlangung einer zusagenden Antwort erlassen.

26. September. Im Lager zu Donauwörth. Johann Friedrich. Herzog zu Sachsen, und Philipp, Land-lw'us zu Hessen, und der gemeine Kriegsrath der christlichen Vcrcinung an die Städte Zürich, Bern, Basel,Schaffhausen und ihre Ncligionsverwandten. Aus der Eröffnung des von <schultheiß und Rath zu BernK"" zweiten Male („jetzt anderweit") mit Credcnz und Instruction ins Lager abgeordneten Hartmann vonHallwyl habe man die große Neigung der Städte zu ihren Ncligionsverwandten entnommen. Es sei dasoffenbar eine Folge jener schriftlichen Antwort, die „vorlangcst" benanntem von Hallwyl, als er früher alsAbgesandter bei ihnen gewesen, gegeben worden sei. in welcher das Verhältnis; der Schnialkalder geschildertworden sei. und welchem Berichte man volle» Glauben schenken möge. Täglich zeige sich klarer, daß der FcmdAllem aufbiete, die Anhänger der wahren christlichen Religion gänzlich zu erdrücke». Das mögen sich dieStädte zu Gcmüthc führen, da bei einem Siege des Feindes auch ihnen Verderben und Untergang bevor-