December 1546.
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worden, wo er die Teilnahme seiner Obern wegen des obschwebendcn Krieges bezeugt und unter Darlegungder Empfehlung von Constanz seine Bitte vorgetragen habe. Hierauf sei ihm von zwei Rüthen der Dankbezeugt und versichert worden, das; man von der Aufrichtigkeit der theilnahme de.er von Zürich überzeugts-i. An Empfehlungen an die Fürsten und Besorgung der Post soll es nicht fehlen. Ueberhin habe man ihn.ei» Schreiben an Sebastian Besserer, KricgSrath derer von Ulm im Feld, daimt dieser den Gesandten an dieFürsten befördere, zugestellt. Indessen habe er diesen noch nicht gefunden. Letzten Sonntag (12. September)soi er ins Lager außerhalb Nördlingcu gekonunei!, wo er sich an des Kurfürsten Hof begeben habe, indem ergleich Anfangs dahin gewiesen worden sei. Da habe er seine Credcnz einem Diener übergeben, mit der Bitte,ih». nachdem die Crcdenz gelesen und beide Fürsten zusammengekommen sein werden, zn Weitcrm Berhör vor-zulassen. Wie er da gewartet habe, sei der Landgraf in das Zelt des Kurfürsten gekommen: dem habe erMeister Heinrich Bullingcrs Fürschrift, die einzig au den Landgrafen gerichtet sei. übergeben. Nachdem dasSchreibe» derer von Zürich gelesen worden, sei er von beiden Fürsten huldvoll empfangen worden, habe d.eTheilnahme seiner Obern bezeugt und die Empfehlung vorgelegt und sich entfernt. Sofort sei er von. Land-grafen wieder hereingerufen worden. Der habe in deS Kurfürsten und seinen. Namen d.c Theilnahme derervon Zürich verdankt und eröffnet, es solle dem Begehren derselben entsprochen werden: der Gesandte soll be.ih». bleiben; er wolle seinem Sceretär befehlen, auch das bisher Verhandelte den. Gesandten n.itzuthe.len,"»d Hube dann den Gesandten auf seine Kanzlei gewiesen. Moniagg in der Nacht sei dann das Lager auf-gebrochen und nach Donauwörth gezogen. Bericht über Ankunft von Truppe». Wohin diese bestimmt seienund wo der Kaiser sei, habe er »och nicht fragen wolle», »n. sich nicht schon in. Anfang »nwcrth zu machen.
1«. September, Donauwörth. Obiger a» Obige. Mittheilung von Berichten und Gerüchten. Der Sohndos von .tdallwpl diene a.» Hof des Landgrafen; sein Vater sei noch nicht angekommen. Da er, der Ge-sandte. von der Kanzlei noch immer nichts erfahren habe, habe er de» Landgrafen erinnert, w.e er diesfallsmien Befehl zu crtheilc» verheißen habe, worauf der Landgraf sein Versprechen erneuert habe. Dabcr habeder Gesandte'bemerkt, man solle nicht .»einen, daß es seinen Herren nicht ernst wäre, „da» sol.chs um desbesten und größer schcpn willen geschehe", andernfalls hätte» sie einen Ansehnlicher» und Verständiger., abge-ordnet; ih» halte ...an für einen Kricgsn.au», wofür er sich auch bei denen, die ihn kennen, ausgebe, dennwürden die Eidgenossen der päpstlichen Religio» das innewerden, so würde es heißen, die von Zürich hättenihre Botschaft bei den Fürsten. Der Landgraf habe dann geantwortet, er begreife das Wohl, .vorauf der Ge-sandte ferner bemerkt habe, ...au kenne den guten Willen seiner Herren, der Handel sei ihnen trefflich leid.Auf dieses habe der Landgraf gesagt, wenn es ihn. fehle, „es ist dann an der Eidgenossenschaft"; dieselbesollte daher das Elsaß einnehmen; das solle der Gesandte seine» Herren schreiben. Als derselbe das Still-sitzen seiner Herren entschuldigen wollte, sei der Landgraf hinwcggeritten. Da dein Secretär die betreffendeAnzeige noch nicht gemacht worden sei, und der Gesandte dachte, daß mau ohne Geld bei der Kanzle. ...chtbesonders guten Willen finde, obwohl er daselbst schreiben helfe, so habe er de... Kanzler und den zwei erstenSecretärc» einen anständigen Zchrpfenning gegeben. Man habe sich befriedigt ausgesprochen und bemerli,der Landgraf habe noch niemand in die Kanzlei gelassen, außer den Gesandten, so lieb seien ihn. die Eid-genosse»; indessen sei noch nichts angelangt, was er seine» Herren berichte» könnte, komme...an an den Feind,so werde er Alles selbst erfahren. Entschuldigung, daß der Gesandte nicht .»ehr berichten könne; alles Wichtige,was er erfahre, soll mitgctheilt werden. Von Uli» seien zwei geheime Näthe nngckoiu.ucn, durch die er sich(neuerdings) bei den Fürsten cn.pfehlen ließ. Bemerkung über die Expedition zweier ähnlicher Briefe des
Gesandten.
18. September, Donauwörth. Obiger; Adresse nicht vorhanden. Kriegsberichte. Der Kaiser sei vonIngolstadt nach Ncuburg.
16. September, Donauwörth. Obiger; Adresse nicht sichtbar. Es heiße, der Kaiser sei wieder nach Jngol-stadt zurückgekehrt. Der Act trägt das irrige Archivdatun. von. 16. September.
20. September. Donauwörth. Obiger wie oben. Der Kaiser habe Ncuburg eingenommen.